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Foren > Firmengeschichte, Labels, Hüllen, und Matrizen > LABELKUNDE - Deutschsprachige Labels und Firmengeschichte > Labels O-P
Piccolo - Habeth Berlin
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
snookerbee
So Dez 06 2015, 14:36 Druck Ansicht
"Urgestein"

Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 1787

18 cm Durchmesser
Einseitig bespielte biegsame Kunststoff-Folie.

78 Upm
Füllschrift
Spieldauer ca. 1'45



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Formiggini
So Dez 06 2015, 18:10


Dabei seit: Di Dez 28 2010, 19:20
Einträge: 1758
Interessantes "Zwischenformat" aus der Übergangszeit von der Schellackplatte zur Vinyl!

Die Firma hat wohl nicht lange existiert. Im Berliner Branchenbuch ist sie nur in den Jahren 1953 und 1954 zu finden:

  • 1953
    Glaha oHG
    Schallplatten Fabrik
    Wilmersdorf Wexstr. 19


  • 1954
    Glaha F. Habeth & Co. KG
    Schallplatten Fabrik
    Wilmd. Wexstr. 19


Grüße
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Webseite
snookerbee
So Dez 06 2015, 18:15
"Urgestein"

Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 1787
Prima, damit lässt sich auch die Aufnahme ungefähr datieren.

Joe Dixie war ein DDR-Flüchtling, der 1950 seine Heimatstadt Dresden Richtung Westen verließ. Dort hatte er 1946 die von ihm gegründeten Dresdner Tanzsinfoniker geleitet, deren Leitung dann der Pianist des Orchesters Günter Hörig übernahm.
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Grammo
Di Dez 08 2015, 13:15
Dabei seit: Mo Nov 23 2015, 21:53
Wohnort: Hannover
Einträge: 37
Die gleiche Platte habe ich auch und noch zwei weitere aus schwarzer Folie.
Leider steht nicht drauf, ob man die Platte mit N oder M - Saphir abspielen soll.

Aufgrund der feinen Rillen hatte ich M genommen, weiß nur nicht, ob das so richtig ist ?

Von Philips gibt es z.B. kleine 78er Vinyl-Platten (Minigroove), die mit M Saphir abgespielt werden müssen.
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snookerbee
Mi Dez 09 2015, 23:42
"Urgestein"

Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 1787
Leider kann ich keine Verbesserung beim Verwenden der unterschiedlichen Nadeltypen feststellen, da meine Platte klanglich extrem verschlissen ist. Auch scheint sie so eng geschnitten zu sein, dass selbst eine Mikrorillennadel an einer Stelle immer wieder aus der Führung springt. Vermutlich fehlt dort der Rillensteg.

Die geringe Spielzeit, verbunden mit dem sehr schlechten Pressmatterial (der Kunststoff hat eine furchenartige Oberflächenstruktur), könnte der Grund sein, dass dieses Format sich auf Dauer nicht durchsetzen konnte.

[ Bearbeitet Mi Dez 09 2015, 23:47 ]
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