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Foren > Schellackplatten > Digitalisierung und Klangrestaurierung
Digitalisierung - Hilfeeee! Was mache ich falsch?
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Autor Eintrag
gramofan
So Feb 21 2016, 16:28 Druck Ansicht
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 916
Bislang habe ich Platten (auch für den Sender) digitalisiert, indem ich das Tonsignal aus einem DUAL 1218 (DIN-Stecker) über einen Adapterstecker in den Mikrophoneingang (Cinch) meines alten Computers geführt habe und dort mittels Audacity aufgenommen habe. Nachdem ich in Audacity einige Voreinstellungen zur Signalveränderung des letzten Updates herausgenommen habe, hat das auch bis zuletzt ordentlich funktioniert.
Nun habe ich einen neuen Rechner, der - man spart ja als Hersteller wo man kann - nur noch einen Cinch kombinierten Ein/Ausgang für Kopfhörer und Mikro hat. Bei ansonsten gleichem Vorgehen habe ich einen mittelfrequenten starken Störton im Tonsignal, der jede Aufnahme unbrauchbar macht. Es ist definitiv nicht das bekannte 50Hz-Netzbrummen sondern deutlich höher.
Die Soundkarte ist in beiden Fällen von Realtek und auch die Benutzeroberfläche ist in beiden Fällen fast gleich. Der alte Rechner lief unter Vista, der neue unter Windows 10. Woran könnte es liegen, was ist zu tun?

[ Bearbeitet So Feb 28 2016, 12:58 ]
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snookerbee
So Feb 21 2016, 18:24
"Urgestein"

Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 1726
Das klingt für mich so, als ob da ein Adapter nötig wäre. Allerdings habe ich das selbst noch nicht gebraucht, insofern weiß ich nicht, ob das hier so ein Teil ist:

Link - Hier klicken

Man nennt das Audio Combo Adapter.
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gramofan
So Feb 21 2016, 20:17
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 916
Erstmal danke für den Tipp. Habe das Teil geordert und melde mich noch mal, wenn es da ist. Ansonsten muss halt der alte Kasten für diese Zwecke weiter herhalten.
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Willi-H-411
So Feb 21 2016, 21:58
Dabei seit: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Einträge: 1365
Meinst du jetzt Cinch- oder Klinkenstecker?
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gramofan
So Feb 21 2016, 22:31
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 916
Also - furchtbar alles dieses moderne Zeug *bitte - Du hast recht, gemeint war ein Klinkenstecker und zwar die Variante mit 3,5 mm Durchmesser. Ein Computer mit Cinch-Anschlüssen wär' ja schon ein Riesenfortschritt, aber sowas baut natürlich wieder keiner

[ Bearbeitet So Feb 21 2016, 22:32 ]
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Willi-H-411
So Feb 21 2016, 22:51
Dabei seit: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Einträge: 1365
Wie wärs denn mit einer externen Soundkarte? Ich hatte mir mal so eine ähnliche bei Ebay gekauft:

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Für Schellackplatten reicht die durchaus und ist sicherlich nicht schlechter, als die eingebaute. Für mich war besonders interessant, daß man bei der auch andere Geräte über den optischen Digitaleingang anschließen kann. Für hochwertige Aufnahmen benutze ich dann meinen DAT-Recorder als A/D Wandler.

VG Willi
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gramofan
Mo Feb 22 2016, 13:41
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 916
Jetzt kommt noch die - vielleicht - blöde Frage des Tages: wenn ich so ein Teil angestöpselt habe, was dann? Weiterhin Aufnahme über audacity? Oder liegt da eine Software bei? Oder, oder....
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snookerbee
Mo Feb 22 2016, 13:54
"Urgestein"

Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 1726
Um das USB-Interface zu betreiben, muss dan den mitglieferten Treiber installieren. Dann erkennt die Audiosoftware das Teil als "Soundkarte" und man muss diese dann als bevorzugte Audio-Device in der Software markieren. Das kann unter Umständen kompliziert oder einfach sein, je nachdem wie die Komponenten zusammenpassen.

Ich benutze ein etwas höherwertigeres Interface mit mehreren Eingängen, weil ich gelegentlich auch Musikaufnahmen machen will.

[ Bearbeitet Mo Feb 22 2016, 13:59 ]
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gramofan
Mo Feb 22 2016, 15:36
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 916
snookerbee schrieb ...

Ich benutze ein etwas höherwertigeres Interface mit mehreren Eingängen, weil ich gelegentlich auch Musikaufnahmen machen will.


Für Empfehlungen bin ich stets dankbar! Es muß nicht das billigste Teil sein, das man bekommen kann. Wichtig ist mir auch eine komfortable Benutzeroberfläche (und am allerliebsten wäre mir gleich ein DIN-Eingang - na, ja ich weiß, das ist pure Nostalgie, aber da wären wir ja beim Thema dieser Website *kicher)
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radiobastler
Mo Feb 22 2016, 16:07
Dabei seit: So Okt 30 2011, 17:20
Wohnort: Essen Ruhr
Einträge: 57
Das ewig leidige Thema mit den Soundkarten. Die einfachen Karten taugen nix, schlechte Filter und schlechte Firmware. Am Betriebssystem liegt es nicht. Wenn ein digitales Gerät vorhanden ist (DAT oder MD), kann man dieses als A/D Wandler gut benutzen, wie es Willi geschrieben hat. Eine gute externe Soundkarte wäre auch eine Lösung. Ich mache Digitalisierungen mit einem SD-Karten Rekorder. Da gibt es brauchbare schon knapp unter 100€. Da benötigt man nur noch ein SD-Kartenleser, oder man schließt den Rekorder via USB an den PC zum Überspielen der Datei. Nachbearbeiten geht dann mit Audacity Um der Sache aber genauer auf den Grund zu gehen, kann man testweise mal den Schutzleiter von PC oder Plattenspieler abtrennen. Ist der Fehler dann weg, handelt es sich um eine Masseschleife. Masseschleifen führen nicht nur Brummen, sondern auch zu anderen Effekten.

P.S.
Sollte der Plattenspieler keinen Schutzleiteranschluss besitzen, den Plattenspieler an die gleiche Steckdose wie den PC anschließen. Das sollte man sowieso machen.

Dieses könnte ebenfalls helfen.
Link - Hier klicken

[ Bearbeitet Mo Feb 22 2016, 18:52 ]
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Charleston1966
Mo Feb 22 2016, 19:09
Dabei seit: Mo Nov 12 2012, 11:19
Wohnort: Im Schwabenländle
Einträge: 378
Ich nutze einen Hama Phonopre mit zusätlicher LineIn Buchse als externe Soundkarte an USB, an diesen Line In schließe ich den VVV von RFO an. Daran kommt der Dreher. Funktioniert sehr gut und ist kostengünstig. Ok, der Hama Phonovorverstärker war eben da. Ich müsste mal versuchen ob ich meinen DAT Recorder auch einsetzen kann und ob damit noch bessere Ergebnisse zu erzielen sind.

LG
Karlheinz
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Austroton
Mo Feb 22 2016, 19:09
Dabei seit: Di Sep 23 2014, 12:43
Wohnort: Villach (Kärnten)
Einträge: 81
Vielleicht hilft dieser Hinweis:

Bevor ich im Oktober 2014 mit dem Digitalisieren (und mit den Sendungen) anfing, habe ich mich eingehend hier im Forum informiert. Aufgrund der Problemschilderungen mit Brummtönen und anderen Störgeräuschen bei Direktaufnahmen Plattenspieler > Rechner habe ich mich für ein externes Aufnahmegerät entschieden, und zwar für den auch hier im Forum empfohlenen Tascam DR-07MKII, Preis ca. 130 EUR. Angeschlossen (Line out Verstärker > Tascam mit Cinch-Kabel, Tascam > Rechner mit USB-Kabel), aufgenommen, die Dateien im Anschluß auf den Rechner gezogen, in Audacity von Format WAV auf MP3 umgewandelt, fertig. Herausgekommen ist gleich auf Anhieb die Qualität, die Ihr von den Sendungen kennt. Lediglich im Lauf der Zeit noch Verbesserungen mit der Wahl des richtigen Aussteuermodus erzielt. Ganz wichtig: während der Aufnahme muß der Tascam vom Rechner getrennt sein, sonst hat man wieder die Störgeräusche.
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Willi-H-411
Mo Feb 22 2016, 22:28
Dabei seit: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Einträge: 1365
Ich liebäugel schon seit längerer Zeit mit dieser Soundkarte:

Inhalt, Bild oder Datei nur fuer angemeldete Mitglieder


Kein rumfummeln mit kleinen Klinkensteckern, sondern man hat hier Cinch-Buchsen und eine große Klinkenstecherbuchse für den Kopfhörer.

VG Willi
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radiobastler
Mo Feb 22 2016, 22:34
Dabei seit: So Okt 30 2011, 17:20
Wohnort: Essen Ruhr
Einträge: 57
Ich benutze den Tascam DR05, der eigentlich fast baugleich mit dem DR07 ist. Der DR05 hat die Mirkrofone in ORTF-Stellung, während der DR07 variable Mikrofonstellungen zulässt. Der DR05 liegt
Inhalt, Bild oder Datei nur fuer angemeldete Mitglieder
bei 95€.
Von Zoom gibt es noch den H1 V2.0, der auch um die 95€ kostet.

[ Bearbeitet Di Feb 23 2016, 10:25 ]
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snookerbee
Mo Feb 22 2016, 22:57
"Urgestein"

Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 1726
Ich verwende folgende Geräte.

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B_Diehr
Di Feb 23 2016, 07:57
Dabei seit: Mi Sep 17 2014, 09:40
Einträge: 97
Das Zoom H2 ist nicht mehr aktuell, abgelöst durch das Zoom H2N. Das Display ist deutlich größer, der Preis allerdings auch, ca. 170€. Link - Hier klicken
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Willi-H-411
Di Feb 23 2016, 08:58
Dabei seit: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Einträge: 1365
Wir reden hier über das Digitalisieren (wie es ja auf Neudeutsch heißt) von Schellackplatten. Da sollte man schon andere Maßstäbe setzen als bei hochwertigen Schallplatten oder anderen hochwertigen Aufnahmen.

Schellackplatten haben z.B. einen Rauschspannungsabstand von höchstens 35dB und das im Neuzustand. Da macht es keinen Unterschied, ob die Soundkarte 110dB oder "nur" 70dB hat. Genauso verhält es sich bei anderen Parametern. Solange es keine Brummprobleme gibt. Und die hatte ich bei meiner wirklich günstigen USB-Soundkarte (bei Ebay für knapp unter 30€) noch nie.

Ob sich hier nun eine weitaus höhere Ausgabe, wie bei den hier vorgeschlagenen eigenständigen Aufnahmegeräten, rechtfertigt, kommt darauf an, was man anschließend noch damit vorhat. Für jemanden, der im semi-professionellen Bereich damit arbeitet oder auch seine hochwertige Schallplattensammlung digitalisieren möchte, ist solch eine höhere Ausgabe sicherlich von Nutzen. Um z.B. lediglich seine Platten hier im Sender vorzustellen, ist solch eine höhere Ausgabe jedoch am Ziel vorbei.

VG Willi
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radiobastler
Di Feb 23 2016, 10:08
Dabei seit: So Okt 30 2011, 17:20
Wohnort: Essen Ruhr
Einträge: 57
Du hast ja recht, nur leider sind viele günstige Soundkarten einfach nur schlecht und nur zur Wiedergabe geeignet. Bei der Aufnahme erzeugen sie Nebengeräusche, die auch bei Schellackplatten stören. Gerade dabei sind die Nebengeräusche höher, weil die Soundkarte mit einen Breitbandigen Rauschen und Knistern fertig werden muss. Man kann mit einer günstigen Soundkarte Glück haben, nur weiß man das leider erst, wenn man es getestet hat. Dann hat man das Geld dafür bereits ausgegeben.
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Willi-H-411
Di Feb 23 2016, 10:32
Dabei seit: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Einträge: 1365
Allerdings kann man ja bei dem Electronikhändler mit dem großen "C" das Teil wieder umtauschen, wenn es nicht den Wünschen entspricht.

Und natürlich würde ich mit meiner günstigen Soundkarte auch keine hochwertigen Schallplatten überspielen. Dazu wird dann der DAT-Recorder als A/D-Wandler zwischengeschaltet, und dann geht's über das optische Digitalkabel in die Soundkarte und dann auf den Rechner. Wenn ich den DAT-Recorder nicht hätte, würde ich mir wahrscheinlich auch einen Tascam zulegen.

VG Willi
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