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Foren > Grammophone > Reparatur
Was ist los? Federdose überholt, aber "spielt" nicht
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Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
VoxHumana
Do Dez 29 2016, 11:06 Druck Ansicht
Dabei seit: Mi Okt 12 2016, 21:13
Wohnort: Baden
Einträge: 159
Hallo alle zusammen,
bei der Reparatur des Trichtergrammophons meiner Tochter (Einfedermotor mit stehendem Fliehkraftregler) habe ich die Federdose geöffnet, die Feder herausgenommen (war ausgehängt und völlig verdreckt), gereinigt, geschmiert und wieder eingesetzt. Dann habe ich das ganze wie hier im Forum gezeigt geschmiert und den Motor gereinigt... Die Feder lässt sich jetzt zwar aufziehen dreht dann aber in ihrem unteren Teil nicht und treibt den Motor nicht an.
Woran kann das liegen?
Was kann ich tun?
Lieben Dank
Annette
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berauscht
Do Dez 29 2016, 12:46
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1682
VoxHumana schrieb ...

Die Feder lässt sich jetzt zwar aufziehen dreht dann aber in ihrem unteren Teil nicht und treibt den Motor nicht an.


Nur beim spielen einer Platte oder auch im Leerlauf?
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VoxHumana
Do Dez 29 2016, 13:10
Dabei seit: Mi Okt 12 2016, 21:13
Wohnort: Baden
Einträge: 159
auch im Leerlauf!
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VoxHumana
Do Dez 29 2016, 14:49
Dabei seit: Mi Okt 12 2016, 21:13
Wohnort: Baden
Einträge: 159
...und auch nicht, wenn der Motor ausgebaut vor mir liegt. Die aufgebaute Spanung hat sich mit einem Riesenknall mit Funkenflug entladen. Die Feder fasst aber immer noch. Nun traue ich mich aber nicht mehr, sie aufzuziehen, weil ich nicht weis, wie ich die Spannung danach wieder kontrolliert abbauen kann.
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gramofan
Do Dez 29 2016, 16:59
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 1058
Ferndiagnose so schwierig.Man könnte zunächst denken an:
- Klemmende Achsen im Motor,
- zu stramm anliegender (oder ungeölter) Regulatorfilz.
- bei stehendem Regulator eher nicht: ungünstiger Eingriff des Plattentellerachsenzahnrades in das des Regulators.

Bilder könnte hlefen!
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VoxHumana
Do Dez 29 2016, 19:58
Dabei seit: Mi Okt 12 2016, 21:13
Wohnort: Baden
Einträge: 159
Also der Bremsfilz kann es nicht sein. Den habe ich gerade ersetzt, da fast nichts mehr davon übrig war.
Hier sind die Bilder nach Reparatur des Bremsfilzes:



Hier die Federdose(sehr schwer zu öffnen)






Hier der Motor, mit leicht angehobener Deckplatte.Deswegen steht die Federachse auf diesem Bild auch etwas schräg.
Reichen die Bilder oder braucht Ihnr noch irgendwelche speziellen?
Hoffentlich muss ich die Feder nicht wieder ausbauen. Es war eine Sch..-Arbeit, sie wieder rein zu bekommen und dann auch den Deckel wieder festzuklopfen.Wenn´s aber nicht anders geht, mach ich auch das.
Ich bin für jede Hilfe sehr dankbar!
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VoxHumana
Do Dez 29 2016, 20:08
Dabei seit: Mi Okt 12 2016, 21:13
Wohnort: Baden
Einträge: 159
Hier noch Bilder des Motors, bevor ich Hand angelegt habe. Da lies sich der Motor nicht mehr aufziehen. Grund: ausgehängtes inneres Federende.








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Vogtländer
Do Dez 29 2016, 23:23
Dabei seit: Do Dez 24 2015, 00:14
Wohnort: Vogtland
Einträge: 135
...dreht der Drehzahlregler frei?
Hattest du den komplett ausgebaut?
Auf dem Bild vor deiner Reparatur scheint mir die Lagerplatte ziemlich locker, bzw. schräg zu stehen.
Vielleicht etwas zu stramm angezogen beim Zusammenbau?
Die Einstellung des Reglers ist ne filigrane Sache, etwas zu viel Spannung auf den Zahnrädern oder der Reglerwelle, und nichts geht mehr!
So hab ich bei meinem ersten Motor die Zähne des kleinen Rades auf der Reglerwelle kompett abgehauen.
Etwas zu straff eingestellt -> volle Federspannung auf der Dose -> Grund gesucht -> aha, Regler geht schwer -> etwas gelöst -> Dose hat sich schlagartig entspannt -> ratsch, da waren die Zähne weg.

Schöne Bastelgrüße, Mario

[ Bearbeitet Do Dez 29 2016, 23:33 ]
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VoxHumana
Do Dez 29 2016, 23:52
Dabei seit: Mi Okt 12 2016, 21:13
Wohnort: Baden
Einträge: 159
Hallo Mario,
ja, der Drehzahlregler steht frei und lässt sich leicht bewegen. Wenn ich daran drehe, drehen sich alle anderen Teile mit, auch die Federdose.
Beim Herausnehmen derselben kam mir allerdings tatsächlich auch der Drehzahlregler entgegen, sowie alle anderen Teile bis auf die Bremse des Fliehkraftreglers.
Viele Grüße
Annette
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VoxHumana
Fr Dez 30 2016, 00:32
Dabei seit: Mi Okt 12 2016, 21:13
Wohnort: Baden
Einträge: 159
PS: Sorry, mit Drehzahlregler meinst Du wahrscheinlich die Fliehkraftbremse (kenne mich in der Begrifflichkeit noch nicht so gut aus!) Eben diese eiert ohne Halt herum. Ich denke, deshalb wechselt das Grammo seine Geschwindigkeit auch ständig und wird immer schneller. Aber das sollte eigentlich der nächste Punkt sein, um den ich mich kümmern wollte. Ausgebaut habe ich ihn nicht und möchte das auch möglichst vermeiden.
LG
Annette
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Ph0n0
Fr Dez 30 2016, 01:01
Dabei seit: Mi Okt 26 2016, 17:41
Wohnort: Dreiländereck D/L/F
Einträge: 94
Hallo Annette,

bist du dir sicher, die Feder richtig herum in die Federdose eingebaut zu haben?

Viele Grüße, Stephan
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VoxHumana
Fr Dez 30 2016, 08:38
Dabei seit: Mi Okt 12 2016, 21:13
Wohnort: Baden
Einträge: 159
Guten MorgenStephan,
die Feder ist richtig drin. Ich hatte das noch feste äußere Federende gar nicht herausgenommen. So ließ sie sich nur in einer Richtung wieder einbauen. Aber dennoch Danke
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Limania
Fr Dez 30 2016, 09:17
Dabei seit: Mo Mai 21 2012, 15:14
Einträge: 1176
Auf den oberen Bildern (nach der Reinigung) sitzt die Achse vom Fliehkraftregler nicht in der vorgesehenen Nut (unten) , oder liegt das an der angehobenen Deckplatte? Zumindest würde es das rumeiern erklären. Ansonsten würde ich den Motor nochmal zerlegen und schauen, ob sich nicht irgendwas verklemmt hat. Wenn du den Motor aufziehen kannst, dieser aber die Kraft nicht abgibt, obwohl alle beweglichen Teile frei sind und sich drehen, kann eigentlich nur die Achse der Federdose irgendwo blockiert sein. Das ist zumindest meine Vermutung.

LG Limania
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veritas
Fr Dez 30 2016, 14:41
Dabei seit: Do Jun 28 2012, 17:52
Wohnort: Allgäuer Provinzpampa
Einträge: 559
Was Limania schreibt, könnte tatsächlich die Ursache sein. Mir sieht der Fliehkraftregler ebenfalls etwas verdächtig aus. Beim letzten Foto meine ich, daß die Scheibe von oben auf dem untersten Zahnrad vom Schaft der Mittelachse aufliegt. Das würde in jedem Fall alles blockieren:



Um die Federdose als Fehlerquelle auszuschließen, könntest Du den Motor versuchsweise mal ohne Federdose montieren und dann schauen, ob sich alle verbliebenen Teile leichtgängig drehen lassen. Letztlich muß man auch damit rechnen, daß in der Vergangenheit mal Teile gegen nicht ganz passende getauscht wurden und der Regular evtl. sogar nicht korrekt ist.
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Webseite
VoxHumana
Fr Dez 30 2016, 16:30
Dabei seit: Mi Okt 12 2016, 21:13
Wohnort: Baden
Einträge: 159
Hallo zusammen,
die Teile lassen sich mit und ohne Ausbau der Federdose gut bewegen. Manuell lässt sich auch die Federdose drehen und alles dreht sich leichtgängig mit. Nur wenn sie aufgezogen ist scheint die Federdose sich nicht zu drehen. Um die Achse der Federdose zu überprüfen, habe ich deren Deckplatte nochmal gelockert und versucht, diese anzuheben. Da hatte sich die Feder aber so gut eingehakt, dass sie auch gleich wieder mit herauskommen wollte. Deshalb habe ich die Dose gleich wieder verschlossen.Die Achse lässt sich mit der Hand aber leicht ca. 20 Grad in beide Richtungen drehen. Sie macht nicht den Eindruck, als wäre sie blockiert.
Gibt es eigentlich einen Trick, mit dem man die Feder wieder entspannen kann, wenn sie das nicht alleine schafft? Das würde das Probieren schon erleichtern. Beim letzten Ausbau hat mir die Entladung der Spannung den oberen Teil eines Zahn des oberen Federdodsen-Zahnrads gekostet.
An alle hier schonmal ein herzliches DANKE!
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Limania
Sa Dez 31 2016, 09:15
Dabei seit: Mo Mai 21 2012, 15:14
Einträge: 1176
VoxHumana schrieb ...

....Beim letzten Ausbau hat mir die Entladung der Spannung den oberen Teil eines Zahn des oberen Federdodsen-Zahnrads gekostet....




Kann es sein, das da noch mehr Zähne gelitten haben?
Zumindest sieht es so aus (Pfeil)



Wenn dadurch das obere Zahnrad (von der Kurbelwelle) nicht mehr richtig greifen kann, rutscht es drüber, wenn der Druck zu hoch wird. Das könnte auch die spontane Entladung mit Riesenknall und Funkenflug (von dem du schriebst) erklären.

LG Limania
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Vogtländer
Sa Dez 31 2016, 10:23
Dabei seit: Do Dez 24 2015, 00:14
Wohnort: Vogtland
Einträge: 135
...tja, was ist da zu tun?
Ich hab schon viele Motoren wieder angerichtet, und immer mal wieder taucht irgendein seltsames Problem auf.
Versuch doch mal mit einem Stückchen Hartholz, meinetwegen auch ein straffer Schraubenzieher, den Aufzug zwischen Dose und Zahnkranz zu blockieren.
Dann auf der Unterseite die Lagerung des Reglers so weit verdrehen, das die Zahnräder keinen Eingriff mehr haben.
Dann ist dort erst mal die Gefahr gebannt.
Sollte das Ding jetzt trotzdem losrasen passiert erstmal nichts mehr.
Dann halt die Deckelplatine abnehmen, den Hartholzkeil, oder was auch immer, langsam entfernen, dann sollte wenigstens die Dose entspannt sein.
Aber am Besten Handschuhe anziehen, wenn sich die Federwelle entspannt könnte es großes Aua geben.
Das is halt nur ne Idee, aber was sonst will man machen? Irgendwie muss es raus!
Hoffentlich kannst du das Problem dieses Jahr noch lösen.

Gruß, Mario

[ Bearbeitet Sa Dez 31 2016, 11:17 ]
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Vogtländer
Sa Dez 31 2016, 11:24
Dabei seit: Do Dez 24 2015, 00:14
Wohnort: Vogtland
Einträge: 135
...ich hab grad nochmal den Thread gelesen.
Wieso lässt sich denn die Achse drehen wenn Spannung auf der Feder ist???
Oder hab ich da was falsch verstanden?
Ich denk langsam doch wie Stefan (PhOnO) das die Feder verkehrt rum drin ist.
Bist du dir ganz sicher?
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VoxHumana
Sa Dez 31 2016, 11:57
Dabei seit: Mi Okt 12 2016, 21:13
Wohnort: Baden
Einträge: 159
@ Limania:Nein, es ist zum Glück nur bei einem Zahn oben
ein Stück abgeschert. Das Zahnrad der Kurbel
greift noch gut. Die "Entladung" erfolgte erst, als ich
dieDeckplatte des Motors langsam abnahm.
@ Mario: Ich werde es so versuchen. Sonst kann ich nichts
ausprobieren. Aber dieses Jahr nicht mehr!
Euch allen lieben Dank erstmal, einen guten "Rutsch" und ein gutes 2017
Annette
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