Automatic translation in English

‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾

‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾

‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾

‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾


Grammophone in BildernGrammophongalerie


International Gramophone Board
Participate?

Foren

Foren > Grammophone > Technik
Welches Abspielgerät für "jüngere" und wertige Schellacks?
Wechsle zur Seite   <<        >>  
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
veritas
Do Jan 26 2017, 11:26
Dabei seit: Do Jun 28 2012, 17:52
Wohnort: Allgäuer Provinzpampa
Einträge: 469
@snookerbee: Die Themen hängen alle unweigerlich zusammen, wie im Spucknapf. *g*

Ich habe viele Jahre vor allem das Stanton 500 verwendet, für das es die 3 mil-Nadeln sehr bezahlbar gibt. Für größere Verrundungen habe ich den vorderen Teil einer Naber-Nadel auf einen Stanton-Träger selbst transplantiert und mit Epoxydkleber gesichert. Das hat sehr gut funktioniert.

Zu Nagaoka kann ich, trotz der hohen Preise, viel Positives berichten: Vor einigen Wochen habe ich mir ein MP-110 nebst 3.5 mil-Nadel für den Reloop gekauft. Die Neugier war halt größer als der Preis.
Nicht bei allen, aber bei vielen Platten stelle ich fest, daß sie merklich weniger Nebengeräusche zeigen als mit allen anderen Tonabnehmern, die ich besitze, und das sind einige - auch das Shure M75-6. Es muß wohl am hervorragenden Nadelschliff liegen. Ein Nachteil hat der Nagaoka-Nadelträger allerdings schon: Die empfohlene Auflagekraft liegt bei 2g. Für topfebene Schellacks ist das keine Sache, bei mittelgroßen Wellen fangen aber die Tracking-Probleme an. Trotzdem bin ich vom Klangergebnis absolut begeistert. Für LPs verwende ich das MP-500 an meinem Technics, hervorragend neutral.




60,- für einen Dual sind schon viel realistischer. Ich würde aber wenigstens ein Modell mit Shure 75-6 Magnetsystem empfehlen, gerade wegen der guten Verfügbarkeit von Nadelträgern und der Option, LPs schadfrei abzuspielen. Ob sich ein solches System in diesem Gerät überhaupt nachrüsten ließe, sollte unsere Dual-Freaks beantworten können. Die interne Elektronik müßte dafür umschaltbar sein oder gemacht werden.

Bei Kristallern wird der Bezug von Ersatznadeln für Schellacks mitunter kompliziert und/oder kostspielig. Auch hier ist zu beachten: Das Gerät ist nicht gewartet. Es müßte also noch einiges an Arbeit investiert werden. Man bekommt selten etwas geschenkt.
Nach oben
Webseite
Willi-H-411
Do Jan 26 2017, 11:56
Dabei seit: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Einträge: 1368
veritas schrieb ...

60,- für einen Dual sind schon viel realistischer. Ich würde aber wenigstens ein Modell mit Shure 75-6 Magnetsystem empfehlen, gerade wegen der guten Verfügbarkeit von Nadelträgern und der Option, LPs schadfrei abzuspielen.

Ich bin davon ausgegangen, daß Annette den Plattenspieler lediglich für Schellackplatten benötigt, und dafür würde sich dieses Teil sehr gut für eignen.

Was die Nadeln angeht, so bekommt man die z.B. hier:

Link - Hier klicken

Man kann sich dort, wie ich auch schon geschrieben hatte, Nadeln für Kristallsysteme anfertigen lassen, bei denen auf der einen Seite die Nadel mit 65 µm und auf der anderen Seite die mit 100 µm ist. Ich hatte dort einmal nachgefragt, wie teuer eine solche Anfertigung für ein CDS-630 wäre. Damals (Dez. 2014) betrug der Preis knappe 52 Euro (inkl. Versand). Wenn man sich für ein Magnetsystem zwei separate Nadeleinschübe kauft, liegt man sicherlich höher.


veritas schrieb ...

Ob sich ein solches System in diesem Gerät überhaupt nachrüsten ließe, sollte unsere Dual-Freaks beantworten können. Die interne Elektronik müßte dafür umschaltbar sein oder gemacht werden.

Theoritisch kann man in diesen Plattenspieler jedes System mit 1/2 Zoll Befestigung anbringen. Bei Magnetsystemen müßte dann jedoch noch ein Entzerrer-Vorverstärker eingebaut werden. Ob und wie das bei diesem Gerät geht, weiß ich leider auch nicht.


veritas schrieb ...

Auch hier ist zu beachten: Das Gerät ist nicht gewartet. Es müßte also noch einiges an Arbeit investiert werden.

Gut, aber dieses "Problem" besteht ja auch bei Grammophonen. Und einen solchen Plattenspieler wieder gangbar zu machen, ist wesentlich unkomplizierter, als einen Federmotor wieder flott zu bekommen. Hier findet man das Servicemanual:
Link - Hier klicken

Und hier eine kleine Beschreibung des Gerätes:
Link - Hier klicken

VG Willi

Nach oben
veritas
Do Jan 26 2017, 14:14
Dabei seit: Do Jun 28 2012, 17:52
Wohnort: Allgäuer Provinzpampa
Einträge: 469
Willi-H-411 schrieb ...

Ich bin davon ausgegangen, daß Annette den Plattenspieler lediglich für Schellackplatten benötigt, und dafür würde sich dieses Teil sehr gut für eignen.


Die Option zum Spielen von LPs wurde schon längst ins Spiel gebracht:


VoxHumana schrieb ...

Der AT-LP 120 ist da auch nur 20Euro teurer und kann sogar meine alten Lieblingsplatten aus den 70/80ern digitalisieren.


Das Problem bei der Anfertigung von Nadelträgern ist die langfristige Verfügbarkeit. Ein Shure M75-6 wird noch sehr lange bedient werden, ggf. auch von anderen Quellen. Wenn für einen CDS-Kristaller solche Nadelträger schon heute sonderangefertigt werden müssen, dann zeigt es heute schon, daß es dafür keinen nennenswerten Markt mehr gibt.


Willi-H-411 schrieb ...
Gut, aber dieses "Problem" besteht ja auch bei Grammophonen. Und einen solchen Plattenspieler wieder gangbar zu machen, ist wesentlich unkomplizierter, als einen Federmotor wieder flott zu bekommen.


Die gesamte interne Mechanik ist ungleich komplizierter als bei einem üblichen Grammophon. Darüber hinaus ist der beim Grammophon in Gänze fehlende Elektronikteil zu überprüfen. Alternde Bauteile (Elkos) sind nach 40+ Jahren sinvoller Weise zu wechseln.

Es darf ruhig ein Dual werden, aber ungewartete Modelle zu empfehlen ist ein reines Glücksspiel.
Nach oben
Webseite
krammofoon
Do Jan 26 2017, 14:27
Schellack-Gnadenhof
Dabei seit: Mo Jun 27 2011, 20:47
Einträge: 1189
Servus :-)

Na, solange es nicht sowas ist.....





Quelle: Link - Hier klicken

Gruss
Georg



Nach oben
veritas
Do Jan 26 2017, 17:01
Dabei seit: Do Jun 28 2012, 17:52
Wohnort: Allgäuer Provinzpampa
Einträge: 469
Oh ja! Die Qualitätsplastikfräse! Na immerhin hat das Teil auch einen Kristall-Tonabnehmer verbaut, wenn schon schlecht, dann wenigstens richtig.
Nach oben
Webseite
VoxHumana
Do Jan 26 2017, 21:56
Dabei seit: Mi Okt 12 2016, 21:13
Wohnort: Baden
Einträge: 159
Hallo, Ihr Lieben!
Ich bin völlig geplättet, welche Mühe ihr Euch gebt.
@Norman und Willi: Ja ihr habt beide Recht: Ursprünglich wollte ich nur Schellackplatten abspielen. Da ich aber viele heißgeliebte LP´s aus meiner Jugend- und Studienzeit habe, die ich bisher auf einem uralten Dual nur eher schlecht als recht höre, und die ich zum größten Teil gar nicht mehr auf CD o.ä. bekomme, fasziniert mich Normans Vorschlag zunehmend.
Was mein technisches "Geschick" anbetrifft, so bin ich richtig stolz und froh, dass ich mit mechanischen Grammophonmotoren zurechtkomme. An elektrische Motoren traue ich mich vorerst allerdings noch nicht heran. (Die Physikprüfung hätte mich beinahe mein Studium gekostet. Da traue ich mir die Elektrik zumindest im Moment noch nicht zu.)
Allen hier beteiligten ein großes
Annette
.
Nach oben
Willi-H-411
Fr Jan 27 2017, 09:28
Dabei seit: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Einträge: 1368
VoxHumana schrieb ...

Was mein technisches "Geschick" anbetrifft, so bin ich richtig stolz und froh, dass ich mit mechanischen Grammophonmotoren zurechtkomme. An elektrische Motoren traue ich mich vorerst allerdings noch nicht heran.

Die Mechanik dieser älteren Duals ist äußerst robust und bedarf in der Regel keiner größeren Reparatur. Man braucht normalerweise lediglich das alte Fett zu entfernen und dann neu fetten. Auch die Lager benötigen lediglich etwas Öl (kein Livio! )

Das alles ist einfacher, als bei einem Grammophonmotor eine Feder herauszuholen, zu reinigen, neu zu fetten und dann wieder in das Gehäuse zu bekommen. Ich habe hiervon zwar nur bei einem Motor mit Doppelfeder Erfahrung gemacht, aber ich persönlich nehme mir da lieber 10 Duals vor, als so eine Feder.

Wenn du jedoch auch Vinyls überspielen möchtest (das hatte ich überlesen), so rate selbst ich, als eingefleischter Dual-Fan (für Schellackplatten), von einem solchen ab. Hier käme höchstens ein 1218 bzw. 1219 in Frage, aber auch die haben Reibradantrieb. Der macht sich bei Schellacks nicht bemerkbar, bei Vinyls kann das aber schon ganz anders aussehen bzw. kann sich schon ganz anders anhören. Hier wäre dann ein Plattenspieler, wie ihn Norman vorgeschlagen hatte, besser geeignet.


VoxHumana schrieb ...

Da ich aber viele heißgeliebte LP´s aus meiner Jugend- und Studienzeit habe, die ich bisher auf einem uralten Dual nur eher schlecht als recht höre...

Was für ein Dual ist das denn?

VG Willi
Nach oben
Ph0n0
Fr Jan 27 2017, 10:34
Dabei seit: Mi Okt 26 2016, 17:41
Wohnort: Dreiländereck D/L/F
Einträge: 93
Hallo!

Vielleicht sollten wir noch wissen, ob Annette zum Perfektionismus neigt...

Auch ein technisch intakter Plattenspieler aus den 60ern macht nicht zwangsläufig Vinyls kaputt, wenn sie nur gelegentlich abgespielt werden. Dauerbetrieb mit immer denselben Platten vielleicht mal ausgenommen.

Viele Grüße, Stephan
Nach oben
veritas
Fr Jan 27 2017, 12:15
Dabei seit: Do Jun 28 2012, 17:52
Wohnort: Allgäuer Provinzpampa
Einträge: 469
Da ich mehr Wert auf Tonträger lege als auf die Geräte dafür, steht deren Schonung für mich an allererster Stelle. Beim Streben nach Perfektion würde ich ohnehin noch ganz andere Modelle ins Spiel bringen, dann aber locker die 1000 Euro-Grenze durchbrechen.

Das Problem mit LPs besteht bei alten Plattenspielern der 60er Jahre vorwiegend aus drei Teilen:

1. Der Kristalltonabnehmer:
Für moderne Platten, dazu zähle ich eindeutig die aus den 60ern und aufwärts, sind gegenüber dem Kraftaufwand innerhalb der Rille schon sehr empfindlich. Beim Kristaller- bzw. Keramik-TA müssen die Kristall-/Keramikstäbchen allein durch die Auslenkung der Rille verbogen werden. Der Abnutzungsgrad ist dadurch deutlich höher als selbst beim einfachsten MM-Tonabnehmer. Wenn man das Anhand der Spannung vergleicht, dann liegt man hier beim etwa 10-fachen eines MMs.

2. Der Tonarm
Nicht alle, aber viele Tonarme aus dieser Zeit sind nicht einmal vernünftig justierbar. Bei solchen Modellen fehlt dann sogar das Antiskating, infolge dessen dann immer zuviel Kraft auf eine Rillenflanke gedrückt wird.

3. Die Auflagekraft
Viele Plattenspieler der 60er Jahre mit Kristalltonabnehmer haben Auflagekräfte jenseits von gut und böse. Da sind sogar 6 mN noch moderat. Oft sind es gar 8-10 mN Auflage. Für Schellacks ist das überhaupt kein Problem, eine moderne LP macht das nicht lange mit. Zum Vergleich muß praktisch kein modernes MM/MI/MC-Systen mit mehr als 3 mN Auflagekraft betrieben werden. Für Schellacks darf es durchaus mehr sein.


Diese Eigenschaften halte ich besonders dafür verantwortlich, daß unzählige Platten aus den 50ern und 60ern einen stark verzerrten Klang haben. Ich halte es auch für sehr denkbar, daß die Kunststoff-Mischungen spätestens ab den 60er Jahren empfindlicher wurden, vermutlich ebenfalls zur Klangverbesserung, ähnlich wie bei späteren Schellackplatten der 30er Jahre.
Ich gehe sogar soweit, daß ein Kristall-Tonabnehmer für Vinyl das ist, was die Stahlnadel für Schellack ist - es funktioniert aber zerstört auf absehbarer Zeit die Platte. Wenn man jetzt noch einen alten Mono-Tonabnehmer in einer Stereo-Rille laufen läßt, dann hat sich die Frage nach dem Erhalt der Platte ohnehin erledigt.


Einen Plattenspieler bekommt man nachgekauft, viele Platten aber nur schwer oder gar nicht.
Nach oben
Webseite
Willi-H-411
Fr Jan 27 2017, 12:52
Dabei seit: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Einträge: 1368
veritas schrieb ...

Das Problem mit LPs besteht bei alten Plattenspielern der 60er Jahre vorwiegend aus drei Teilen:

1. Der Kristalltonabnehmer:
Für moderne Platten, dazu zähle ich eindeutig die aus den 60ern und aufwärts, sind gegenüber dem Kraftaufwand innerhalb der Rille schon sehr empfindlich. Beim Kristaller- bzw. Keramik-TA müssen die Kristall-/Keramikstäbchen allein durch die Auslenkung der Rille verbogen werden. Der Abnutzungsgrad ist dadurch deutlich höher als selbst beim einfachsten MM-Tonabnehmer. Wenn man das Anhand der Spannung vergleicht, dann liegt man hier beim etwa 10-fachen eines MMs.

2. Der Tonarm
Nicht alle, aber viele Tonarme aus dieser Zeit sind nicht einmal vernünftig justierbar. Bei solchen Modellen fehlt dann sogar das Antiskating, infolge dessen dann immer zuviel Kraft auf eine Rillenflanke gedrückt wird.

3. Die Auflagekraft
Viele Plattenspieler der 60er Jahre mit Kristalltonabnehmer haben Auflagekräfte jenseits von gut und böse. Da sind sogar 6 mN noch moderat. Oft sind es gar 8-10 mN Auflage. Für Schellacks ist das überhaupt kein Problem, eine moderne LP macht das nicht lange mit. Zum Vergleich muß praktisch kein modernes MM/MI/MC-Systen mit mehr als 3 mN Auflagekraft betrieben werden. Für Schellacks darf es durchaus mehr sein.

Das ist ja auch der Grund, weshalb ich sehr viel von den Duals halte. Selbst die Duals mit Kristallsystem von Anfang der 1960er Jahre, hatten "nur" noch ein Auflagegewicht von 4 bis 5 Gramm. Zugegeben, Vinyls würde ich damit auch nicht abspielen.

Aber schon 1963 gab es den Dual 1009, der mit hervorragenden Merkmalen (inkl. MM-System) aufweisen konnte: Link - Hier klicken

Einzig Antiskating fehlte noch. Aber bereits 1966 kam von Dual das "Schlachtschiff" 1019 auf den Markt: Link - Hier klicken

Man kann also nicht so einfach hingehen und sämtliche Plattenspieler der 60er Jahre als "Plattenfräsen" für Vinyls abstempeln. Zugegeben, wenn man sich ein solch altes Schätzchen kauft, muß man gegebenenfalls noch einiges an Arbeit hineinstecken. Wer das nicht möchte oder kann, sollte von diesen Geräten in der Tat die Finger lassen.

VG Willi

Nach oben
Ph0n0
Fr Jan 27 2017, 13:37
Dabei seit: Mi Okt 26 2016, 17:41
Wohnort: Dreiländereck D/L/F
Einträge: 93
Hallo!

Ich werfe da mal ein, dass die Platten aus meinen Jugendzeiten auch auf Plattenfräsen allerletzter Güte abgenudelt wurden. Da wurde zum Teil als "Schutz" gegen das Springen des Tonarms zusätzliches Gewicht, z.B. ein Geldstück aufgelegt... Jaja, als man endlich Ahnung vom Ganzen hatte, hat man das sein gelassen und die Platten besser behandelt. Aber ich behaupte, dass es für einige zu spät war und denen geht es mit meinem gepflegten PE66 und 5 g Auflagekraft jetzt besser als zuvor.

Aber primär will ich Schellacks damit abspielen und das passt dann schon. Für die "guten" Vinyls habe ich noch einen direktgetriebenen Sony-Plattenspieler aus den späten 80ern. Der kann aber keine 78 U/min.

Viele Grüße, Stephan
Nach oben
VoxHumana
Sa Jan 28 2017, 18:21
Dabei seit: Mi Okt 12 2016, 21:13
Wohnort: Baden
Einträge: 159
@Willi: was für ein Dual-Modell ich hatte, kann ich Dir gar nicht mehr sagen. Ich habe mir den Plattenspieler 1974 von dem Geld, das ich mit einem Ferienjob verdient hatte gekauft.
Leider hat dieser vor ca 1Jahr seine Funktion eingestellt und wurde entsorgt. Von einer Freundin bekam ich dann einen ausrangierten Philipps geschenkt, der noch einigermaßen funktioniert. Frag mich aber bitte nicht nach dem Modell. Das ist schlichtweg nicht mehr erkennbar.
Du siehst: was das Gehör angeht bin ich keine Perfektionistin. Vielleicht auch, weil mir in den letzten Jahren schlicht die Zeit fehlte für das Hören meiner "Schätze". Die Zeit habe ich jetzt eher wieder.
Was meinen Perfektionismus sonst angeht, bin ein eher praktisch orientierter Mensch nach dem Motto "quick and dirty" , allerdings mit dem Hang zum Perfektionismus bei den Dingen, die mir am Herzen liegen. Schellacks und Grammophone gehören in diese Kategorie.
LG
Annette
Nach oben
Ph0n0
Sa Jan 28 2017, 21:12
Dabei seit: Mi Okt 26 2016, 17:41
Wohnort: Dreiländereck D/L/F
Einträge: 93
Hallo Annette,

hab' ich mir doch fast gedacht...

Und dieser "ausrangierte Philipps" kann keine 78 U/min? Wenn er es kann, bräuchtest du nur noch eine passende Abtastnadel. Und die sollte es noch geben...

Perfektionslose Grüße, Stephan
Nach oben
VoxHumana
Sa Jan 28 2017, 21:41
Dabei seit: Mi Okt 12 2016, 21:13
Wohnort: Baden
Einträge: 159
Nein, kann er nicht - leider!! Ausserdem hören sich auch meine alten Vinyls nicht gerade gut drauf an. Das höre sogar ich!
LG Annette
Nach oben
Ph0n0
Sa Jan 28 2017, 22:10
Dabei seit: Mi Okt 26 2016, 17:41
Wohnort: Dreiländereck D/L/F
Einträge: 93
Das "nicht gut anhören" kommt vielleicht auch von den besch.... Lautsprechern?
Aber wenn der kein 78 kann, ist der eh durch.

Viele Grüße, Stephan
Nach oben
Willi-H-411
So Jan 29 2017, 09:37
Dabei seit: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Einträge: 1368
VoxHumana schrieb ...
Von einer Freundin bekam ich dann einen ausrangierten Philipps geschenkt, der noch einigermaßen funktioniert. Frag mich aber bitte nicht nach dem Modell. Das ist schlichtweg nicht mehr erkennbar.

Mach mal ein Foto von dem Plattenspieler, dann kann man wenigstens sehen, ob da ein Kristall- oder MM-System verbaut ist. Da der Plattenspieler keine 78er macht, tippe ich mal auf ein MM-System, aber man kann nie wissen. Die MM-Systeme von Philips war eigentlich recht gut.

VG Willi

Nach oben
Ph0n0
So Jan 29 2017, 14:20
Dabei seit: Mi Okt 26 2016, 17:41
Wohnort: Dreiländereck D/L/F
Einträge: 93
Hmmm... ich unke mal: Wenn's ein Kofferplattenspieler ist, dann hat er kein MM-System.

Mit Unkengruß, Stephan
Nach oben
veritas
So Jan 29 2017, 15:18
Dabei seit: Do Jun 28 2012, 17:52
Wohnort: Allgäuer Provinzpampa
Einträge: 469
Allgemein schlechter Klang kann sehr viele Ursachen haben, da müßte man mal mehr ins Detail gehen. Aber ein oder mehrere Fotos sind für den Anfang wohl das beste um dann zu schauen, ob sich das noch lohnt.

Auf jeden Fall würde ich bis auf weiteres keine Dir lieb gewonnenen LPs oder Singles darauf spielen.
Nach oben
Webseite
VoxHumana
Di Jan 31 2017, 19:18
Dabei seit: Mi Okt 12 2016, 21:13
Wohnort: Baden
Einträge: 159
Hallo,
@ Willi: Das mit dem Foto muss warten bis zum Wochende. Meine Kamera ist derzeit in Köln.
@ Norman: aus diesem Grund habe ich das das letzte halbe Jahr auch nicht gemacht.
Grüße Annette
Nach oben
Wechsle zur Seite   <<        >>   

Forum:     Nach oben