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Foren > Grammophone > Technik
Stahlnadel mit Saphirspitze
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Remirus
Di Sep 10 2019, 17:38 Druck Ansicht
Dabei seit: Mi Jul 12 2017, 16:12
Wohnort: Heide (Holstein)
Einträge: 29
Die Diskussion um die Schweizer Kunststoffnadeln hat bei mir die Erinnerung an eine alte Idee wiederbelebt: Stahlnadeln mit Saphirspitze in Form der gewöhnlichen "Normal"-Nadel von elektrischen Plattenspielern als Dauernadeln für Grammophone. Es gibt vergleichbare Nadeln schon lange mit halbkugelförmigen Spitzen für drehbare Schalldosen im Einsatz bei Pathe-Platten. Kennt jemand schon solche von mir beschriebenen Nadeln? Wurden sie vielleicht schon mal patentiert oder sogar fabriziert? Technisch dürfte es doch kein Problem gewesen sein. Aber meines Wissens ist diese naheliegende Idee anscheinend noch niemandem gekommen. Es würde mich freuen, vom Gegenteil überzeugt zu werden.
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Schellack
Di Sep 10 2019, 19:30
Dabei seit: Mi Feb 29 2012, 18:09
Einträge: 56
Hallo Remirus,
ich habe solche Nadeln für Grammophone tatsächlich schon einmal gesehen bzw. alte Werbung dafür. Kann mich aber derzeit nicht daran erinnern, wo.
Grundsätzlich wären Nadelspitzen aus Diamant wohl viel zu hart für die Platten. Letzten Endes geht es ja darum, dass die Rillenflanken der Platte nicht durch die Nadel beschädigt werden was ein weicheres Nadelmaterial als das der Platte selber erfordert. Gleichzeitig muss der "Rest" der Nadel aber hart genug sein, die Resonanzen zu übertragen und auch das Gewicht der Schalldose zu tragen. Hieran scheiterten z.B. die von mir im "Kunststoffnadel"-Thread erwähnten Nadeln aus Rosen"dornen". Ein unvorsichtiges Aufsetzen einer Nadel auf die Platte oder ein Nadelloch im Plattenmaterial würde bei einer Nadel mit einem Diamanten als Spitze wohl eher dazu führen, dass diese absplittert, was noch eine größere Beschädigung verursachen würde.
Soweit meine Überlegungen zu dem Gedanken.

Liebe Grüße
Schellack
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Charleston1966
Di Sep 10 2019, 20:13
Dabei seit: Mo Nov 12 2012, 11:19
Wohnort: Im Schwabenländle
Einträge: 393
Hallo Remirus

Diese Dauernadeln gibt es tatsächlich, diese sind jedoch nicht für Grammophone geeignet da die Schalldosen ein zu hohes Auflagegewicht haben damit wird die Platte unwiederbringlich zerstört, diese sind für Plattenspieler mit elektrischem Tonabnehmer gedacht, diese haben ein Auflagegewicht von um die 50 Gramm (Dual1000, PE Bärentatze und andere. Telefunken hat in den 30iger Jahren einen Tonabnehmer mit eingelötetem Saphir auf den Markt gebracht den TO 1000, dieser bzw. einen Nachfolger wurde nach dem Krieg von RFT weitergebaut. Siehe auch den entsprechenden Thread hier im Foum.
Link - Hier klicken

Liebe Grüße Karlheinz

[ Bearbeitet Mi Sep 11 2019, 18:14 ]
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Remirus
Fr Sep 13 2019, 14:04
Dabei seit: Mi Jul 12 2017, 16:12
Wohnort: Heide (Holstein)
Einträge: 29
Charleston1966 schrieb ...

Diese Dauernadeln gibt es tatsächlich, diese sind jedoch nicht für Grammophone geeignet da die Schalldosen ein zu hohes Auflagegewicht haben damit wird die Platte unwiederbringlich zerstört, diese sind für Plattenspieler mit elektrischem Tonabnehmer gedacht, diese haben ein Auflagegewicht von um die 50 Gramm.


Genau das habe ich mir auch schon überlegt. Danke euch allen für die Rückmeldungen.
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Schellack
Fr Sep 13 2019, 23:25
Dabei seit: Mi Feb 29 2012, 18:09
Einträge: 56
Hallo,
in den letzten Tagen habe ich noch ein wenig gesucht und eine Anzeige gefunden, die der sehr ähnlich ist, die ich im Kopf hatte. Jedenfalls wird das selbe Produkt beworben: die "Sonora Jewel Multi-Playing Needle". Gedacht war diese Nadel als Universal-Nadel für alle damals gebräuchlichen Plattenformate (Berliner, Pathé, Edison) wobei das Hauptaugenmerk wohl eher auf die Tiefenschrift-Formate gelegt wurde.

Gefunden in: The Campus, 24. Ausgabe, 1915

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LG. Schellack

[ Bearbeitet Fr Sep 13 2019, 23:32 ]
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