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Foren > Grammophone > Schalldosen
Electrola / HMV 5a kompatibel mit 5b oder 4 ?
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Dr.Pepper
So Nov 03 2019, 23:40 Druck Ansicht
Dabei seit: Di Sep 24 2019, 19:27
Wohnort: Berlin
Einträge: 73
Hallo,
an meiner frisch erworbenen Electrola 5a ist der rechte Teil der Nadelträger-Halterung abgebrochen und fehlt. Außerdem ist der Nadelträger selbst verbogen. Den könnte ich wieder richten.
Ich frage mich jetzt, ob das Vorderteil einer Nr. 5b oder 4 / 4a auch auf das Rückteil der 5a passt?
Obwohl ja die 4 oder 4a keine vordere Abdeckung hat.... Also dann käme wahrscheinlich doch nur die 5b in Frage, oder?
Gruß, Ben

[ Bearbeitet Mo Nov 04 2019, 07:52 ]
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Dr.Pepper
Mo Nov 04 2019, 07:52
Dabei seit: Di Sep 24 2019, 19:27
Wohnort: Berlin
Einträge: 73




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Telraphon
Mo Nov 04 2019, 12:39
Dabei seit: Mo Apr 03 2017, 18:57
Einträge: 144
Ich frage mich jetzt, ob das Vorderteil einer Nr. 5b oder 4 / 4a auch auf das Rückteil der 5a passt?
Obwohl ja die 4 oder 4a keine vordere Abdeckung hat.... Also dann käme wahrscheinlich doch nur die 5b in Frage, oder?


Keines der Teile passt perfekt auf diese Dose - abgesehen davon ist die 5a ohnehin so gut wie nie ohne bleibende Schäden zu öffnen. Kurz gesagt: Für deine Dose gibt es eigentlich nicht mehr wirklich eine Rettung - zumindest keine, die halbwegs am Original wäre. Die einzige Lösung wäre vielleicht das Nachfertigen des fehlenden Stückes aus Harz - da aber deine Dose alle Anzeichen der Zinkpest zeigt, würde sich auch das nicht mehr lohnen. Und ob du dabei die perfekte Abstimmung dieser wartungsfreien Schalldose hinbekämest, ist auch eher fraglich.

In diesem Fall würde ich eine "neue" 5a für das gerät suchen, und dieses Exemplar erst ausschlachten (Membrane, Nadelschraube, andere Schrauben und Stutzen abbauen) und dann entsorgen.

LG
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Dr.Pepper
Mo Nov 04 2019, 14:24
Dabei seit: Di Sep 24 2019, 19:27
Wohnort: Berlin
Einträge: 73
Schade, dass es doch so schlimm aussieht :-(
Na dann wird ich wohl nach einer "neuen" Dose Ausschau halten....
Vielen Dank für die Einschätzung!
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Rundfunkonkel
Di Nov 05 2019, 19:43
Dabei seit: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Einträge: 1090
Hallo,

als geborener Bastelhamster würde ich die Schalldose nicht aufgeben. Zuerst einmal empfehle ich, sich im Netz über das Thema Zinkfrass oder Zinkpest etwas einzulesen. Damit das Material sich wie ein "Akku" im Kurzschluss aufbrauchen kann benötigt es Sauerstoff. Insofern man durch gründliche Reinigung und mehrschichtiger, dichter Lackierung die Sauerstoffzufuhr abschneidet, kann das betroffene Teil noch eine ganze Weile halten. Aus Erfahrung schlage ich folgendes vor:

- betroffene Teile reinigen, ich verwende Essigreiniger dazu - eine Weile in einer Schale einlegen
- gut ausspülen und trocknen
- wenn möglich sandstrahlen, und bei verdeckten Rissen nochmal einlegen, wässern
- geeignete Grundierung aufbringen. Nicht dick, sondern dicht!
- Farbe aufbringen. Ebenfalls dünn aber dicht.
- zum Schluss Klarlack als oberste "Abdichtung".

Die Fehlteile könnten entweder handwerklich nachgefertigt werden, oder - wenn es evtl. ausreicht, per 3D-Druck hergestellt werden.

Austauschen kann man die gesamte Schalldose ja immer noch.
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Telraphon
Di Nov 05 2019, 20:05
Dabei seit: Mo Apr 03 2017, 18:57
Einträge: 144
betroffene Teile reinigen, ich verwende Essigreiniger dazu - eine Weile in einer Schale einlegen
- gut ausspülen und trocknen
- wenn möglich sandstrahlen, und bei verdeckten Rissen nochmal einlegen, wässern
- geeignete Grundierung aufbringen. Nicht dick, sondern dicht!


Da sehe ich mehrere Probleme. Zum einen ist Sandstrahlen gemessen am Preis einer neuen Dose vermutlich viel zu teuer. Und zum anderen handelt es sich bei dieser Dose um eine -wie bereit ausgeführt - wartungsfreie Schalldose mit Papierdichtungen. Die Dose ist schon im Nicht-Zinkpestbefallenen Zustand so gut wie nicht schadensfrei zu öffnen, geschweige denn zu zerlegen - bei speziell diesem Exemplar sieht das Ganze noch schlimmer aus, denke ich.
Daraus resultiert aber, dass ein Einlegen und "behandeln" der Innenseite der Schalldose gar nicht möglich ist, ohne Dose und Dichtung/Membran zu zerstören.

Sicher ist es machbar, die Lebensdauer der ohnehin defekten Dose ein wenig zu verlängern, und sie mit unangemessen hohem Aufwand auch wieder in einen spielfähigen aber nicht-originalen Zustand zu bringen...Jedoch hätte man am Ende noch immer nur eine nicht-originale Dose mit unpassender Optik und begrenzter Haltbarkeit, die vermutlich trotz aller Bemühungen nicht klingen wird wie eine gut erhaltene Dose selber Bauart ohne Defekte.

Da diese Dosen ja keine Seriennummer o.Ä. haben, und häufiger zu moderaten Preisen um 80-100 Euro im sehr guten Zustand zum Verkauf auftauchen, würde es sich m.E. absolut anbieten, nach einer neuen alten Dose (Mit ELECTROLA-Rückseite) zu suchen, als viel Zeit und u.U. auch Geld in ein langfristig zum Scheitern verurteiltes Experiment zu investieren. Diese Zeit kann man sicher besser für das Gerät selbst opfern.

Wobei sich nun die Frage stellt: Um was für ein Modell handelt es sich überhaupt?

LG
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Dr.Pepper
Di Nov 05 2019, 22:38
Dabei seit: Di Sep 24 2019, 19:27
Wohnort: Berlin
Einträge: 73
Tja, bei dem Model handelt es sich um ein ansonsten sehr gut erhaltenes Standgerät 157.
Ich werde es demnächst separat vorstellen ;-)

Der Aufwand zur Rettung der Dose erscheint mir auch zu aufwändig.
Ich werde also Ausschau halten....
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