Forums
Forums > Grammophone > Diskussionskreis Grammophonmodelle > Trichtergeräte
E. Berliner's Grammophon, Kämmer, Reinhardt & Co., Kämmer & Co., 1890-1893
Moderators: SchellackFreak, berauscht, GrammophonTeam, Charleston1966, DGAG, Der_Designer, LoopingLoui
Author Post
Grammo-Klaus
Sat Nov 09 2019, 19:44pm Print View
Joined: Mon Jan 27 2014, 11:46am
Location: Im sonnigen Westfalenland
Posts: 577
Aufgrund dessen, das ich jetzt drei Berliner-Discs gefunden habe, keimt in mir mal eine Frage auf, vielleicht erscheint sie ja aber total banal, aber ich stelle sie trotzdem mal an alle besonders erfahrenen Sammler.
Jeder kennt ja das bekannte permanent zu kurbelnde sog. Emil Berliner Grammophon, welches ja auch im Herbert Jüttemann-Buch zu sehen ist.
Meine Frage an euch: Wer hat tatsächlich mal so ein Gerät "in echt" gesehen, in Anschein nehmen können, auf Echtheit überprüfen können,sogar mal eines besessen, oder gar Teile davon??
Ich denke, das für viele hier bestimmt auch eine Art Faszination auch von diesem "ersten Plattenspieler" ausgeht, also bei mir ist das so.
In wieweit gibt es eigentlich FAKEs, oder Nachbauten eines solchen Gerätes?
Ich bin mal auf eure Erfahrungswerte dahingehend gespannt.
Gruß von Grammo-Klaus.


[ Edited Sun Nov 10 2019, 14:04pm ]
Back to top
PONOPHON
Sun Nov 10 2019, 10:34am
Joined: Sat Dec 12 2015, 17:45pm
Location: Österreich
Posts: 246
Ich kann Euch ein paar Bilder zeigen, die ich vor Jahren bei einem guten Freund gemacht habe, der ein solches Gerät mit vielen Platten besitzt. Er hat mir auch Platten vorgespielt, auf einem Columbia Schwenkstab Modell. In der Zwischenzeit ist es gereinigt und der Trichter wurde durch eine originalgetreue Kopie ersetzt, sodass die erhaltene Substanz nicht angegriffen werden musste.











Back to top
DGAG
Sun Nov 10 2019, 14:39pm

Joined: Sun Dec 31 2017, 12:30pm
Location: Berlin
Posts: 668
Grammo-Klaus wrote ...

Aufgrund dessen, das ich jetzt drei Berliner-Discs gefunden habe, keimt in mir mal eine Frage auf, vielleicht erscheint sie ja aber total banal, aber ich stelle sie trotzdem mal an alle besonders erfahrenen Sammler.
Jeder kennt ja das bekannte permanent zu kurbelnde sog. Emil Berliner Grammophon, welches ja auch im Herbert Jüttemann-Buch zu sehen ist.
Meine Frage an euch: Wer hat tatsächlich mal so ein Gerät "in echt" gesehen, in Anschein nehmen können, auf Echtheit überprüfen können,sogar mal eines besessen, oder gar Teile davon??
Ich denke, das für viele hier bestimmt auch eine Art Faszination auch von diesem "ersten Plattenspieler" ausgeht, also bei mir ist das so.
In wieweit gibt es eigentlich FAKEs, oder Nachbauten eines solchen Gerätes?
Ich bin mal auf eure Erfahrungswerte dahingehend gespannt.
Gruß von Grammo-Klaus.


Ich habe schon eine Handvoll dieser Grammophone untersuchen, und noch einige mehr immerhin betrachten dürfen. Sie wurden zwischen 1890 und 1898 (bis 1893 in Lizenz vom Erfinder) in Waltershausen (heute Thüringen) von Kämmer, Reinhardt & Co., bzw., ab 1891, von Kämmer & Co., hergestellt. Es gibt eine Reihe von Varianten, die sich mit einiger Erfahrung zeitlich mehr oder weniger gut einordnen lassen.

Manche wurden in schlechtem Erhaltungszustand, bzw. fragmentarisch aufgefunden und entsprechend ergänzt, z.B. was Bodenplatte, Schalldose oder Trichter betrifft. Leider war es mir nie vergönnt ein Original zu bekommen, was hauptsächlich am Preis liegt. Ein Sammlertraum wäre, passend zu meinen Schallplatten, ein Kämmer, Reinhardt & Co. Grammophon aus den Anfängen der Produktion.

[ Edited Sun May 28 2023, 15:33pm ]
Back to top
DGAG
Sun Nov 10 2019, 14:51pm

Joined: Sun Dec 31 2017, 12:30pm
Location: Berlin
Posts: 668
PONOPHON wrote ...

Ich kann Euch ein paar Bilder zeigen, die ich vor Jahren bei einem guten Freund gemacht habe, der ein solches Gerät mit vielen Platten besitzt. Er hat mir auch Platten vorgespielt, auf einem Columbia Schwenkstab Modell.

Ich würde dringend davor warnen diese hauchdünnen Hartgummi-Platten mit einem Grammophon abzuspielen. Auf den Abbildungen sieht man, dass einige der ursprünglich tiefschwarzen Platten starke Lichtschäden haben, erkennbar an der (hell-) braunen Farbe. Sie sind deshalb noch empfindlicher gegen mechanische Belastung.
Back to top
Grammo-Klaus
Sun Nov 10 2019, 15:45pm
Joined: Mon Jan 27 2014, 11:46am
Location: Im sonnigen Westfalenland
Posts: 577
Hallo DGAG und PONOPHON. Danke für eure Erfahrungen und für die Fotos eines solchen Apparates. Ja, ist schon ein kleiner Traum, mal sowas zu besitzen.
Back to top
 

Jump:     Back to top

Über Uns

Wir sind mehr als ein Forum! Als eingetragener Verein arbeiten wir an der Beständigkeit unserer Leidenschaft.

Über uns

Wir suchen Dich!

Du schreibst Artikel, möchtest im Forum als Moderator aktiv werden? Dir liegt Social Media. Bewahre Wissen! Wir warten auf dich.

Schreib uns

Tipps

Einsteiger-Ratschläge für optimale Nutzung und wichtige Aspekte beim Grammophon und Schellackplatten-Kauf.

Zu den Informationen