Automatic translation in English

‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾

‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾

‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾

‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾


Grammophone in BildernGrammophongalerie


International Gramophone Board
Participate?

Foren

Foren > Grammophone > Technik
Teil einer unbekannten Mechanik - Plattenwechsler? - Aufnahmegerät?
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Mammut
Do Jul 09 2020, 14:07 Druck Ansicht
Dabei seit: Di Aug 16 2016, 17:27
Wohnort: 01445 Radebeul
Einträge: 66
Habe hier in einer aufgekauften Sammlung eine mir unbekannte Mechanik gefunden. Diese funktioniert rein mechanisch mit Federantrieb und wahrscheinlich mit Gewichtsantrieb weil ein Kettenrad die Tonarmpositionierung tätigt. Die akustische Schalldose ist axial um 180 Grad drehbar. Ein Federantrieb treibt den Plattenteller und ein (mutmaßlicher) Gewichtsantrieb treibt die Platten - Klemmeinrichtung und den akustischen Tonarm an. Für beide Antriebe regelt eine Fliehkraftregelung die Geschwindigkeit. Ich restauriere seit 40 Jahren Grammophone, habe schon einiges gesehen, aber hier bin ich bezüglich des Herstellers völlig ahnungslos. Kennt jemand den Hersteller oder das Gerät? Es gibt keinen Hinweis auf den Metallteilen.









[ Bearbeitet Do Jul 09 2020, 14:09 ]
Nach oben
Webseite
Schellack
Do Jul 09 2020, 14:54
Dabei seit: Mi Feb 29 2012, 18:09
Einträge: 88
Hallo,

leider kann ich das Gerät nicht einordnen. Sieht es nur auf den Fotos so aus oder hat der Tonarm keinen Trichteranschluss am Motorbord? Soweit ich das sehe, wäre also ein möglicher Trichter nur über einen Schlauch an der Schalldose direkt angeschlossen? LG.
Nach oben
Synthesewerk
Do Jul 09 2020, 15:44
Dabei seit: Di Mär 10 2020, 07:16
Wohnort: Salzwedel
Einträge: 7
Sieht irgendwie ganz stark nach einer Schellack Jukebox aus!
Nach oben
Webseite
PONOPHON
Do Jul 09 2020, 18:56
Dabei seit: Sa Dez 12 2015, 17:45
Wohnort: Österreich
Einträge: 173
Also der Geschwindigkeits-Einsteller ist eindeutig Parlophon.Beim Alu-Grundkörper der Schalldose ebenfalls. Diese Schalldose wurde schon im meinem Thread über das Dulcetto Trichtergrammophon behandelt. Aber da sie z.T. mit wesentlich späteren Teilen einer anderen Schalldose und ganz offensichtlich mit speziell angefertigten, bzw. Grammophon-fremden Teilen umgebaut wurde, denke ich das hat nichts zu sagen.

[ Bearbeitet Fr Jul 10 2020, 06:26 ]
Nach oben
Telraphon
Do Jul 09 2020, 21:24
Dabei seit: Mo Apr 03 2017, 18:57
Einträge: 198
Bei der Reglerblende würde ich auch Parlophon nennen wollen - den Arm samt Schalldose hingegen kenne ich so von einem Dredsner Phönix-Automaten aus 1909, bei dem das Werk in einem Schränkchen verbaut war, der Trichter sich aber in einem Zeppelin-Modell aus Blech, Draht und Stoff versteckte, welches auf dünnen Messingstangen über dem Schänkchen angebracht war. Der Ton wurde da über einen Kautschuk-Schlauch ins Luftschiff geführt.

Denkbar wäre ja in diesem Falle auch die Verwendung eines Hörschlauches und das Verbauen des Gerätes in einen Glaskasten o.ä., so, wie bei frühen Phonographen-Automaten. Die Frage ist halt, ob hier ein automatischer Plattenwechsel vorgesehen ist oder nicht - die Funktionsweise erschließt sich leider nicht vollständig aus den Fotos. Interessant ist auch das Zählwerk - entweder es diente als Kontolle für den Austausch von Platten und Nadeln oder aber vielleicht auch als Kontrolle für den Aufsteller des Automaten bei der "Abrechnung"? Je nach Herkunftsregion wäre auch ein Steuerrechtlicher Hintergrund für so eine Zähleinrichtung denkbar...

In jedem Falle ist es ein sehr interessantes Stück, welches nicht wirklich nach einer einfachen "Bedienung durch Laien" aussieht.
Nach oben
Synthesewerk
Fr Jul 10 2020, 09:25
Dabei seit: Di Mär 10 2020, 07:16
Wohnort: Salzwedel
Einträge: 7
Könnte das auch eine Schneidemaschine sein?!
Nach oben
Webseite
berauscht
Fr Jul 10 2020, 09:39
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1588
Synthesewerk schrieb ...

Könnte das auch eine Schneidemaschine sein?!


Für Schneidgeräte hat man keine Federwerke verwendet, da diese nicht genug Kraft haben bzw. die Kraft der Feder nicht gleichmäßig ist.
Nach oben
DGAG
Fr Jul 10 2020, 11:16
Dabei seit: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Einträge: 431
Offenbar ein mehrfach umgebauter Mechanismus mit langer Nutzungszeit. Vielleicht bis vor ein paar Jahren noch irgendwo im Einsatz und dann auf den Schrott gewandert. Gab es in der aufgekauften Sammlung denn überhaupt keine Informationen dazu?

Der Plattenteller könnte jüngeren Datums sein. Was meint Ihr?
Nach oben
 

Forum:     Nach oben