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Foren > Grammophone > Trichtergeräte
The Gramophone & Typewriter Ltd, New Style No. 3 von 1905
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Mammut
Mo Sep 28 2020, 12:29 Druck Ansicht
Dabei seit: Di Aug 16 2016, 17:27
Wohnort: 01445 Radebeul
Einträge: 75
HERSTELLER: The Gramophone & Typewriter Ltd.
MODELL: New Style No. 3
SERIENNUMMER: ? auf dem Boden ist nur ein "B" eingeschlagen
JAHR: 1903-1905, dieses Exemplar 1905
GEHÄUSE: Eiche
SCHALLDOSE: "Long Throat" Exhibition

Weitestgehend originaler und funktionstüchtiger Zustand, ich werde aber noch das Werk reinigen. Durch den Verschleiß der vergangenen Jahre sind die Lager ausgeschlagen und es läuft etwas laut. Diesen Zustand werde ich so beibehalten, um es so original wie möglich zu halten.
















[ Bearbeitet Do Okt 01 2020, 19:51 ]
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Webseite
DGAG
Mo Sep 28 2020, 17:39
Dabei seit: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Einträge: 468
Ein schönes und gesuchtes G&T Modell. Es ist das im Jahr 1903 eingeführte und bis 1905 im Katalog als preisgünstiges Einsteigermodell angebotene "New Style No. 3", Nachfolger des "Trademark Models" (= Style No. 5) und des "Style No. 3". Durch das Fehlen der aufgeschraubten Plattenklemme kann man das Baujahr dieses Exemplars auf 1905 eingrenzen.

Die Exhibition-Schalldose war ein Upgrade zur serienmäßigen Concert-Schalldose. Eigentlich gehört ein vernickelter Zinktrichter dazu. Mit vernickeltem Messingtrichter, so wie hier, wurde es als "No. 3" in Frankreich verkauft.

[ Bearbeitet Mo Sep 28 2020, 18:10 ]
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alang
Mo Sep 28 2020, 23:06
Dabei seit: Di Jun 12 2012, 19:52
Wohnort: Delaware, USA
Einträge: 635
Toller Fund! Ein Trademark-aehnliches G&T Geraet ist schon was tolles, wenn auch nicht zum taeglichen Plattenhoeren. Ein Schmuckstueck fuer jede Sammlung.

Andreas
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Mammut
Di Sep 29 2020, 18:38
Dabei seit: Di Aug 16 2016, 17:27
Wohnort: 01445 Radebeul
Einträge: 75
Ich habe mich entschieden das Grammophon in eine seriöse Sammlung abzugeben. Also wer ......
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Remirus
Di Sep 29 2020, 18:53
Dabei seit: Mi Jul 12 2017, 16:12
Wohnort: Heide (Holstein)
Einträge: 71
Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Gerät, das sicher ein Schmuckstück in jeder Sammlung ist! Was ich mich frage: Kann man damit eigentlich auch die 25-cm-Platten spielen oder ist die Kurbel dafür zu nahe am Plattenteller? Diesen Eindruck habe ich nämlich beim Anblick der Bilder. Andererseits denke ich mir, dass 1905 ein Apparat nur für die kleinen Platten wohl kaum noch marktfähig gewesen sein kann.

Herzliche Grüße!
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gramofan
Di Sep 29 2020, 19:43
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 1034
Remirus schrieb ...

Kann man damit eigentlich auch die 25-cm-Platten spielen oder ist die Kurbel dafür zu nahe am Plattenteller?

Die Kurbel lässt sich abziehen! Der Dorn, auf dem sie steckt ist nicht so hoch, dass er an eine eventuell aufliegende Platte drankommt.


[ Bearbeitet Di Sep 29 2020, 21:03 ]
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Mammut
Di Sep 29 2020, 20:46
Dabei seit: Di Aug 16 2016, 17:27
Wohnort: 01445 Radebeul
Einträge: 75
Ja. Die Kurbel lässt sich selbstverständlich abziehen. Wenn die Kurbel beim Spielen stecken bleibt, dreht diese sich mit.
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DGAG
Di Sep 29 2020, 22:23
Dabei seit: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Einträge: 468
Remirus schrieb ...

Andererseits denke ich mir, dass 1905 ein Apparat nur für die kleinen Platten wohl kaum noch marktfähig gewesen sein kann.

Gerade 1905 herrschte der Höhepunkt eines enormen Preiskampfs, mit dem die G&T in England und ihre europäischen Filialen, wie die DGAG in Deutschland, die vielen Billiganbieter von Grammophonen und in zunehmendem Maße auch Schallplatten doch noch irgendwie vom Markt zu drängen versuchte

Das "New Style No. 3", angeboten ab November 1904 zum stark herabgesetzten Kampfpreis von 30 Shilling, umgerechnet etwa 30 Mark, war Teil dieses Preiskampfs. In Deutschland versuchte man das zu dieser Zeit mit der "Chatulle No. 3", ebenfalls für nur 30 Mark.

Kleine Platten waren natürlich viel billiger als große und wurden deshalb gerne gekauft. Auch hier machte die Grammophon-Gesellschaft ernst: Anfang Januar 1905 kamen die abspielbaren Postkarten von Zonophon für ca. 50 Pfennig, die sich wirklich jeder leisten konnte. Doppelseitige(!) 17 cm Zonophon-Platten kosteten kurz darauf nur noch 2 Mark. Im August 1905 folgte schließlich die einseitige 13 cm Zonophon-Platte für nur 75 Pfennig.

Allein es half nichts und war auch ruinös für die einstmals alles beherrschende Gramophone Company mit ihren ehemals fetten Gewinnspannen.
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