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Foren > Firmengeschichte, Labels, Hüllen, und Matrizen > Discographien - Aufnahmedaten
Electrola, Odeon, Parlophon, Ultraphon usw. : Jahr der Aufnahme...!?
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
onlyesterdays
Do Apr 07 2011, 20:20 Druck Ansicht
Gast
Um herauszufinden, wann (d.h. in welchem Jahr u. Monat) eine bestimmte deutsche Aufnahme stattgefunden hat, ist es wichtig, daß wir die MATRIZNUMMER wissen. Diese ist in der Regel auf dem Etikett zu finden, und vor allem auch im Schellack. Ich habe versucht die hier erwähnte Aufnahmejahre ziemlich genau zu schätzen, und habe sie selbstverständlich unter Vorbehalt erwähnt. (Korrekturen bzw. Ergänzungen sind sehr wilkommen!)

ELECTROLA / HMV

Die ELECTROLA GmbH wurde als deutscher Zweig der englischen HMV Gesellschaft , im Jahre 1925 von der Lindström A.G., etabliert und entwickelte sich in kürzester Zeit zu einer der bedeutendsten deutschen Plattenmarken. Bis 1932 wurden die Electrola-Platten in Berlin-Nowawes gepreßt, danach in den Preßwerken am Schlesischen Tor, Berlin S.O. Neben zahllosen Eigenaufnahmen verwendete die Electrola amerikanische Victor u. Bluebird (RCA Victor) - Matrizen, wie auch englische HMV- und französische Disque Gramophone-Masters. Es gab vereinzelte Sonderpressungen (ähnlich wie die Alberti-Special-Records), jedoch mit dem regulären Electrola-Etikett, bei denen die original amerikanische Victor-Bestellnummer anstatt der üblichen EG oder EH Bestellnummer angegeben waren !

BW 690 ; BDR ; BWR (ca. 1927)
BLR 3900-4680 ; BL 4600 (1928)
BLR 5890 ; BDN ; BD (1930)
OD 01-730 (1931)
OD 731-1370 (1932)
OD 1371-1900 (1933)
OD 1900- ; ORA 01-300 (1934)
ORA 301-1050 (1935)
ORA 1051-1700 (1936)
ORA 1701-2590 (1937)
ORA 2591-3500 (1938)
ORA 3501-4300 (1939)
ORA 4301-4850 (1940)


KRISTALL / IMPERIAL (Rot=Export)

Die Marke KRISTALL war ein Produkt der Deutsche Chrystalate Co. (Kristall GmbH), in Berlin-Reinickendorf, und gehörte in den 30er Jahren zum Lindström Konzern. Die frühe Kristall übernahm Matrizen der aufgelösten VOX-Gesellschaft, und ausser Eigenaufnahmen (C Matrizen!), auch amerikanische Banner (ARC) und englische IMPERIAL-matrizen. Nach 1933 übernahm die Kristall auch Einspielunger der amerikanischen PERFECT (ARC) und der englischen REX. Alle anglo-amerikanischen Matrizen kamen von der englischen Mutterfirma Chrystalate Co. in London. Ferner wurden einige Matrizen der schwedischen Kristall veröffentlicht. Allerdings preßten die Berliner Kristallwerke Unmengen von Kristall (und Kristal)-Platten für den Export für mehrere europäische Länder, ferner diverse Wahrenhausmarken wie TRIUMPH, RUSI und FREYA.

C 0001-0090 (ca. 1928)
0091-0280 (1929)
0281-0799 (1930)
0800-1700 (1931)
1701-4400 (1932)
4401- (n.b.) (1933)
(n.b.) (1934)
(n.b.) (1935)
(n.b.) (1936)
(n.b.) (1937)
KC 26000-27400 (1938)
27401-28140 (1939)
28141-28550 (1940)
28551-28900 (1941)
28901-29465 (1942)
29466-29900 (1943)


ODEON (LINDSTRÖM) / GLORIA (zuerst DGG, u. dann LINDSTRÖM)

Die Lindström A.G. (Electrola GmbH-EMI) ,Berlin, vereinigte auf ihrer Hauptmarke ODEON außer Eigenaufnahmen, Einspielungen bzw. Matrizen folgende ausländische Plattenmarken : OKeh/Odeon (USA), Vocalion (USA), Dial u. Musicraft (USA), Parlophone (England), Dänisch u. Schwedisch Odeon ;

Die Marke GLORIA (ursprünglich - 1931-1932 - ein zum Block der Deutschen Grammophon Gesellschaft gehörendes Etikett) wurde 1933 von der Lindström A.G. übernommen und bis 1942 weitergeführt. In der G.O. 41000er Serie wurden Eigenaufnahmen u. einige HOMOCORD-Matrizen verwendet ; In der G.O. 10000 Serie und der G.Z. 3000er Exportserie erschienen Aufnahmen der englischen REGAL-ZONOPHONE. Sämtliche Lindström-Gloria-Platten wurden in Berlin hergestellt. Bei den englischen Matrizen der G.O. 10000 Serie wurden die Originalmatriznummern durch eine Bi - Lindströmkennserie ersetzt.

Be 5530-6400 (ca. 1927)
6401-7850 (1928)
7851-8790 (1929)
8791-9300 (1930)
9301-9690 (1931)
9691-10160 (1932)
10161-10550 (1933)
10551-10800 (1934)
10801-11200 (1935)
11201-11500 (1936)
11501-11900 (1937)
11901-12270 (1938)
12271-12580 (1939)
12581-12785 (1940)

Bi 0001-0400 (ca. 1931)
0401-1300 (1932)
1301-1900 (1933)
1901-2100 (1934)
2101-2500 (1935)
2510-2700 (1936)
2701-3100 (1937)
3101-3400 (1938)


PARLOPHON (LINDSTRÖM)

Die Marke PARLOPHON war das zweite Hautetikett der Lindström A.G., neben ODEON. Auf Parlophon vereinigte die Firma außer zahllosen Eigenaufnahmen, Matrizen der amerikansichen OKeh/Odeon, Vocalion (BRUNSWICK/COLUMBIA) und der englsichen PARLOPHONE. Etliche deutsche Rot-Etikett-Aufnahmen entsprachen den gleichzeitigen ODEON-Aufnahmen, nur daß eine Parlophone-Matrizenserie die originale Odeon-Serie ersetzte. Jedoch waren nicht in allen Fällen die Aufnahmen indentisch, und es worden oftmals sogenannte "zweite Takes" für die Parlophon-Ausgaben verwendet.

38150 (ca. 1930)
38900 (1931)
133300 (1932)


Gast

Tri-Ergon war das Etikett der Tri-Ergon Musik A.G., Berlin SW.68. Die Einspielungen wurden zuerst auf Film aufgenommen, und erst dann auf Matrizen übertragen (ähnlich wie bei den Tonband-Matrizen Verfahren). Es setzte sich aber nicht durch da die akustische Qualität nicht besser war als bei den Aufnahmen anderer Plattenfirmen. Tri-Ergon veröffentlichte nur Eigenaufnahmen Berliner u. schwedischer Studios. Während der Wirtschaftskriese wurde die Firma eingestellt, und fand leider keinen Nachfolger.

TE.5000-6000er Serie (1927-1931)
TE.1000er Serie (30cm) (1927-1931)
TE.100er Serie (20cm) (1929-1931)

30cm Platten (grünes Etikett)
M 120 (30cm) (Mai 1927)

25cm Platten (grünes Etikett)
M 00001-ca. 01350 (1927)
M 01350-02000 (1928)
M 02001-03175 (1929)
M 03176-04300 (1930)
M 04301-04800 (1931)

(Korrekturen u. Ergänzungen erwünscht !)


ULTRAPHON / TELEFUNKEN

Das Ultraphon-Etikett wurde in der Wende 1928/29 vom Deutsch-Holländischen Heinrich Küchenmeister-Konzern auf dem Markt gebracht und von der Ultraphon Musik GmbH (Berlin W.50) vertrieben neben u.a. CLAUSOPHON, ADLER. ELTAG und ORCHESTROLA. Ultraphon-Platten wurden von den Berliner Clausophon-Werken hergestellt und waren ,dank erstklassiger Interpreten u. Neuentdeckungen auf dem Gebiet der Kleinkunst, eine ernsthafte Konkurenz der Deutschen Grammophon Gesellschaft u. Carl Lindström A.G. Von einigen versuchsweise übernommenen amerikanischen QRS-Matrizen abgesehen, veröffentlichte ULTRAPHON nur eigene Einspielungen. Im Jahre 1932 wurde das Ultraphon-Etikett zugunsten des TELEFUNKEN - Etiketts für Deutschland eingestellt, und (Ultraphon) existierte nur auf Exportpressungen in Frankreich und in der Tschechoslowakei weiter. Telefunken übernahm alle Ultraphon-Künstler und ebenso die regulären Ultraphon-Bestellnummerserien. (ULTRAPHONETTE war eine Unter-marke).

A. 100 - 900er Serie (1929-2930)
A. 1000 - 1100er Serie (1930-1932)
AP. 1000er Serie, Export (1930-1935)

10000-10500 (ca. 1929)
10501-15990 (1930)
15991-18260 (1931)
18261-18810 (1932)
18811-19700 (1933)
19701-20230 (1934)
20231-21050 (1935)
21051-21790 (1936)
21791-22800 (1937)
22801-23800 (1938)
23801-24760 (1939)
24761-25460 (1940)



[ Bearbeitet Fr Mär 02 2018, 15:57 ]
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SchellackFreak
Do Apr 07 2011, 21:21
"Seitengründer"

Dabei seit: Mi Sep 16 2009, 22:06
Einträge: 494
Hallo,
eine Tolle Auflistung :-)
Sowas hat uns noch gefehlt.

Grüße Yannick
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