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Foren > Firmengeschichte, Labels, Hüllen, und Matrizen > LABELKUNDE - Deutschsprachige Labels und Firmengeschichte > Labels K-L
LIPSIA RECORD
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Aristodemo
Mo Feb 13 2012, 22:24 Druck Ansicht
Dabei seit: Sa Jan 21 2012, 01:07
Einträge: 426





[ Bearbeitet Sa Mär 31 2012, 14:04 ]
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joha
Mi Jun 06 2012, 20:23
Dabei seit: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Einträge: 1004
Lipsia = Leipzig Hergestellt in Wahren Label sehr selten selbst in Sachsen
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Aristodemo
Mi Jun 06 2012, 20:30
Dabei seit: Sa Jan 21 2012, 01:07
Einträge: 426
Für Thüringen gab es die ERFORDIA-RECORD vom gleichen Hersteller, ich denke es war POLYPHON.
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Aristodemo
Mi Jun 06 2012, 20:34
Dabei seit: Sa Jan 21 2012, 01:07
Einträge: 426
Hallo joha, wenn es sicher ist, daß LIPSIA/ERFORDIA in Wahren hergestellt wurden, dann gehört auch ADLER-RECORD zu diesem Hersteller.
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Limania
Mi Jun 06 2012, 20:44
Dabei seit: Mo Mai 21 2012, 15:14
Einträge: 1170
Ist die genaue Adresse des Werkes in Leipzig/ Wahren bekannt? Das wäre sehr interessant, da ich aus Leipzig komme und in der Nähe von Wahren groß geworden bin.

LG Limania
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Aristodemo
Mi Jun 06 2012, 21:09
Dabei seit: Sa Jan 21 2012, 01:07
Einträge: 426
Die POLYPHON WERKE in Wahren wurden Ende der Zwanzigern aufgegeben, Anschrift war Dorotheenstrasse 2,ab 1912 Bahnhofstrasse 61.1930 wurde die Fabrik geschlossen.
Das Musterlager war auf der Petersstrasse 28.
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Limania
Mi Jun 06 2012, 21:14
Dabei seit: Mo Mai 21 2012, 15:14
Einträge: 1170
Vielen lieben Dank Aristodemo :-)

LG Limania
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joha
Do Jun 07 2012, 20:43
Dabei seit: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Einträge: 1004
Hallo zusammen,
Die Polyphon Werke in Leipzig,stellten erst sehr spät Schallplatten her,man hatte vorher Spieldosen und Blechplatten hergestellt,diese Geräte kamen aus der Mode es gab Spieldosen der Polyphon auf der auch Schallplatten abgespielt werden konnten,leider sind nur wenige erhalten geblieben.Später versuchte man die Schellacks herzustellen und die Geräteherstellung wurde zur Nebensache,die Adlerwerke stellten Konsumgüter her von der Nähmaschine bis zum Auto,so viel ich weis stammt die Adler Platte und die dazugehörigen Grammophone nicht dazu , Adler Platten waren in Dresden vertreten über die Elektrola (Musikhaus Bock Prager Str.)die Adlerplatten hatten Elektrocord und Kalliope Matrizen als Ursprung viele No-Name Platten aus der alten akustischen Zeit kamen aus Wahren.Aber so richtig steigt da keiner durch die spätere Adlerplatte hieß ja dann Adler Electro, Gold auf blauem Grund.
Gruss Jörg
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Aristodemo
Do Jun 07 2012, 21:03
Dabei seit: Sa Jan 21 2012, 01:07
Einträge: 426
Hallo joha, ich habe eine Aufnahme "Rixdorfer" oder "Die Rixdorfer" Polyphonmatritze, mit ADLER und ERFORDIA Lable.
Sind also alles Lohnpressungen von POLYPHON.
ADLER war auf Geräte spezialisiert und hat erst in CLAUSOPHON einen Partner in der Schallplattenbranche gefunden.
Grüße
Michael
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joha
Fr Jun 08 2012, 00:22
Dabei seit: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Einträge: 1004
Hallo Michael,ich denke auch das die damals um nicht den Anschluß zu verlieren viele Lohnpressungen gemacht haben,ein Zeichen findet man ab und zu bei sehr alten Platten im Spiegel, da steht Saxonia oder Saxoni eingeprägt drin, die stammen auch aus Leipzig der schreibende Engel der Grammophon hatte auch den Ort Dresden auf ihren Platten aber gepresst wurden sie in Leipzig.Fast alle Verlage waren ja in Leipzig beheimatet und konnten so schnell reagieren,habe das mal an der alten Handelslinie Leipzig-Dresden-Prag-Wien-Istanbul nachgeprüft, so kamen die Platten aus Leipzig per Eisenbahn nach Dresden in Holzkisten und wurden so auf die Grossisten ausgeliefert das betraf diese Handelslinie bis Wien und Istanbul wurde so die Ware verteilt die Lindström nutzte ebenfals die Vertriebswege.
Gruss Jörg
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Grammophonteam
Mi Jun 13 2012, 07:05
Seitenbetreiber

Dabei seit: So Sep 04 2011, 14:54
Wohnort: In den tiefen des Netzes ;)
Einträge: 2092
Phonographische Zeitung, August 1907


.
Vielen Dank an Georg Richter!


Das Musikhaus Lipsia Platten-Centrale Leipzig, Petersstrasse 44 vermarktete Platten der unten genannten Firmen.
Im August 1907 kauften sie die kompletten Bestände des Leipziger Grammophon Hersteller Carl Below und starteten ihr eigenes Label mit bereits auf Kalliope veröffentlichten Aufnahmen.

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WalterSchwanzer
Sa Nov 14 2015, 18:42
Dabei seit: Mo Dez 08 2014, 12:34
Wohnort: Rohrendorf
Einträge: 441
Lipsia 601 / 603


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WalterSchwanzer
Sa Nov 14 2015, 18:43
Dabei seit: Mo Dez 08 2014, 12:34
Wohnort: Rohrendorf
Einträge: 441
vermutlich sind das Kalliope Aufnahmen:
aus dem Katalog 1910 -1911

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WalterSchwanzer
Sa Nov 14 2015, 18:52
Dabei seit: Mo Dez 08 2014, 12:34
Wohnort: Rohrendorf
Einträge: 441
auch die Platte "Ehre sei Gott in der Höhe" schaut nach einer Kalliope Platte aus

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