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Schalldosen-Vielfalt
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Autor Eintrag
Hedensö
Mi Feb 29 2012, 19:58 Druck Ansicht

Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
Hallo zusammen,

unter Interessierten und Sammlern kommt immer mal die Frage auf "was für eine Schalldose ist das..."? bzw. "welche gehört original zu diesem Grammophon (und wie sieht diese aus)..".

Aus diesem Grund fordere ich euch auf, mal eure "identifizierte" Schalldosenvielfalt mittels Bild zu präsentieren.

Somit bekämen wir mit der Zeit eine ganze Menge bebilderter und namentlich benannter Schalldosen zusammen...

Ich mache den Anfang mit einer Electrola No. 4 (baugleich mit HMV No. 4) - erste Generation. Interessant hier: "No. 4" sonst bei Electrola "4a".






Über weitere Bilder und Infos würde ich mich freuen





[ Bearbeitet Sa Jan 20 2018, 17:06 ]
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Aristodemo
Mi Feb 29 2012, 20:55
Dabei seit: Sa Jan 21 2012, 01:07
Einträge: 425
Hallo Hedensö,
wann endet denn die "erste Generation" bei ELECTROLA ? Mein Tischapparat, gekauft 1928 hat auch die "Nr.4".
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Formiggini
Do Mär 01 2012, 15:13
Seitenbetreiber

Dabei seit: Di Dez 28 2010, 19:20
Einträge: 1759
Hier zwei meiner Lieblinge

Victor Orthophonic


Victor brachte diese Schalldose 1925 zusammen mit dem elektrischen Aufnahmeverfahren auf den Markt. Für mich persönlich eine der, wenn nicht sogar die am besten klingende Schalldose.

Zuerst aus vollem Metall (diese sind selten & sehr teuer), bald aber aus billigerem Gussmaterial.
Leider zersetzen sich viele Dosen durch die Zinkpest.
Diese Dosen mit Abdeckung wurden ab 1927 für die Orthophonic Koffergeräte hergestellt. Diese sind meistens noch gut erhalten.
Die Abdeckung sollte verhindern, das Nadeln oder andere Kleinteile in die Dose fallen können.
Ursprünglich saß zwischen dem Gitter und der Abdeckung noch ein dicker Filz um Nadelgeräusche zu dämpfen. Leider hatte sich dieser bei meiner Dose größtenteils zersetzt.







Odeon 5301/Lindex 301


Diese Dose des Lindström Konzerns wurde unter verschiedenen Namen herausgebracht, alle tragen 301 im Namen.
Grundlegend basiert dieses Modell für elektrisch aufgenommene Platten auf Columbia Patenten - auch hier halten seitlich kleine Kugellager den Nadelträger.
Die Membrane ist aus dünnem Aluminium.
Zwar sind die Dosen auch aus billigerem Gußmaterial, meist aber gut erhalten.

Klanglich nicht ganz so gut wie die Victor oder Columbia Dosen, war sie aber in den späten zwanziger Jahren eine der besten Schalldosen auf dem deutschen Markt.





[ Bearbeitet So Apr 01 2012, 16:58 ]
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Webseite
Gast
Do Mär 01 2012, 16:54
Gast
Hallo, hier sind meine Dosen

No 1 - Goldring Special Electro 24 - Alumembran







No 2 - Elektrola No 4 A - Glimmermembran







No 3 - NoName Alumembran- Dose passend für Electrola Grammophon 106UP







No 4 - schwenkbare Alumembran- Dose für Seiten oder Tiefenschrift von
kleinem NoName Grammophon









[ Bearbeitet So Apr 01 2012, 09:54 ]
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Hedensö
Sa Mär 03 2012, 20:43

Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
...noch eine...




sehr seltene Schalldose auf Basis der klassischen HMV No. 4:
Wurde meines Wissens nach nur auf Geräten, die nicht mit dem Nipper-Logo, sondern mit "The Gramophone Company" gelabelt waren verwendet.


Ich habe davon zwei Koffer, die mit dieser Dose ausgestattet sind: Beides 101 (LB 101 und SB 101), allerdings eben mit "The Gramophone Company" auf dem Plattenfach im Deckel.


[ Bearbeitet Sa Jan 20 2018, 17:08 ]
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Gast
Do Mär 08 2012, 17:52
Gast
Ich besitze einen His Master`s Voice Model 102 - Koffer, der nur für kurze Zeit mit der HMV-Dose No. 16 ausgestattet wurde.
Da diese fest verpresst war, und sich nicht öffnen ließ, war es nicht möglich, sie zu reparieren, weshalb HMV dann wohl nach kurzer Zeit den 102er Koffer mit der No. 5 A bzw. B ausstattete.
In meiner HMV No. 16 - Dose klappert irgendetwas, was sich nicht herausschütteln lässt, aber den wunderbar weichen Klang nicht beeinträchtigt.
Inzwischen besitze ich auch ein HMV No 5a, da ich kürzlich meinte, ich hätte meine No. 16 beim Versuch, das Klappern zu beseitigen, beschädigt und eiligst auf die Suche nach einem Ersatz ging.
Inzwischen hat sich herausgestellt, dass die No. 16 einwandfrei spielt und sich wohl nur das Klapperteil (eine Nadel?) an der Membran verklemmt hatte.
Durch dieses Dosenabenteuer kann ich nun aber beide Dosen sehr schön vergleichen - dies ist besonders interessant, da es wohl sehr unterschiedliche Meinungen hierzu gibt - die No. 16 gilt gemeinhin als Billigausgabe der No. 5 - meine Erfahrungen zeigen allerdings, dass zwar beide Dosen wunderbar spielen, die No. 16 aber trotz vordergründig billigerer Ausführung einen weicheren und vor allem in den Höhen präziseren Klang hat...aber es gibt auch Aufnahmen, die mit der No. 5 besser klingen.

Hier nun die Bilder:

His Master`s Voice No 16





His Master`s Voice No 5a








[ Bearbeitet So Nov 10 2013, 10:32 ]
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Hedensö
Mi Apr 17 2013, 08:46

Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
Hier ein paar Bilder diverser HMV/Electrola-Schalldosen im Vergleich:

Electrola No. 4: Rückseitige Ansicht: links frühe Version aus Messing mit kurzem Gummi-Anschlussstutzen, rechts späte Version aus Zinkguss mit langem Gummi-Ansclussstutzen:




Electrola No. 4: Front Ansicht: links vernickelt, rechts späte Version verchromt:



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Hedensö
Do Apr 18 2013, 19:21

Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
HMV No. 4 - 1st und 3rd version

links: 1. Version aus Messing mit Beschriftung auf der Vorderseite, rechts: 3. Version mit rücksitiger Beschriftung, Zinkguss, langer Anschlusstutzengummi.




Die Vorderseite!


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Hedensö
Do Apr 18 2013, 19:24

Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
Zwei besondere Schönheiten, wie ich finde.

HMV No. 4 (1. Version) und Goldring No. 17 Juwel Electro




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Hedensö
So Nov 10 2013, 09:46

Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
HMV No. 4 (2) mit brass-back (Messing) in "factory-condition"



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Klangwolke
Do Mär 20 2014, 22:48
Dabei seit: Sa Jan 04 2014, 13:54
Einträge: 228
Habe heute ein 101er ohne Nipper - also mit "The Gramophone CO Ltd"-Aufschrift bekommen, bei dem zwei 4er-Schalldosen dabei waren. Sie unterscheiden sich lediglich an der Aufschrift auf der Rückseite. Die eine dürfte aus Frankreich stammen.




@Hendersö: Du cals Spezialist hast doch sicher genauere Infos über die beiden Dosen. (Speziell über die "IMPORTÈ D'ANGLETERRE")
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Hedensö
Fr Mär 21 2014, 07:48

Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
Ja, die linke ist eine Import für einen La Voix de son Maitre-Gerät (Frankreich).

Die rechte ist von einem Koffer (wie du ihn ja auch bekommen hast), und zwar von einem Export-Koffer, der nach Östereich/ Ungarn/ Tschechoslowakei verkauft wurde. Die englische Muttergesellschaft "The Gramophone Co Ltd"konnte ihre Geräte in den besagten Ländern nicht mit ihrer Handelsmarke His Master´s Voice mit dem Hund verkaufen. Daher ist auch auf der Schalldose kein HMV zu finden.

Hier gibt es einen Thread darüber Link - Hier klicken

Beide Schalldosen sind aus Zinkguss und gehören somit zur dritten Variante der No. 4.
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Fehlmann1960
Fr Mär 21 2014, 13:51
Dabei seit: Do Dez 19 2013, 15:39
Wohnort: CH- 4492 Tecknau
Einträge: 337
Stelle hier mal meine interessanteste Schalldose vor:

Ultona single Brunswick
Patentschrift US von 18. Sept. 1917

Die Schalldose kann umgestellt werden auf Tiefenschriftplatten
(vertical cut) z.B. Pathé disque, Disque diamond,mit Saphirkugel.
Nach einer amerikanischen Bedienungsanleitung soll es auch für Edison diamond Platten eine Saphirspitze zum Auswechseln geben. Das Auflagegewicht muss für diese Platten verringert werden. Dazu gibt es einen Schieber am Tonarm mit einem innenliegenden Gewicht, welches nach hinten verschoben wird. Die Schalldose hat einen Drehmechanismus innerhalb mit Arretierung für die Umstellung auf Tiefenschrift. Ausserhalb muss die Dose am Tonarm gedreht werden. (Siehe Fotos 3+4)
Die Schalldose ist an meinem Brunswick Phonograph Model 200 von 1922. Siehe auch:
Link - Hier klicken









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Fehlmann1960
Fr Mär 21 2014, 14:52
Dabei seit: Do Dez 19 2013, 15:39
Wohnort: CH- 4492 Tecknau
Einträge: 337
Maestrophonic Nr. 13 von Paillard (swiss made)

Die Schalldose hat eine Besonderheit, am Anschluss an den Tonarm befindet sich im Innern ein feines Drahtmaschengitter.
Sie gehört zu meinem Koffergrammophon Purophon von Paillard AG, St. Croix, Schweiz
Siehe auch:
Link - Hier klicken

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Fehlmann1960
Fr Mär 21 2014, 15:03
Dabei seit: Do Dez 19 2013, 15:39
Wohnort: CH- 4492 Tecknau
Einträge: 337
Columbia Nr.15

Die Schalldose ist an einem Tonarm von Columbia "Plano-Reflex" an meinem Columbia Grafonola Nr. 153a. Die Dose ist mit einer starken Gummilagerung zum Tonarm versehen.
Das englische Patent ist von 1926. Die Grafonola Console gabs mit Plano-Refex-Tonarm ab 1929.
Siehe auch: Link - Hier klicken





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Fehlmann1960
Fr Mär 21 2014, 15:11
Dabei seit: Do Dez 19 2013, 15:39
Wohnort: CH- 4492 Tecknau
Einträge: 337
Extra Sonore 6M Thorens

Die Schalldose ist mit Metallmembrane und Gummiring-Verbindung zum Tonarm. Die Dose ist an meinem Tischgrammophon von Thorens Baujahr ab ca. 1925. Siehe auch:
Link - Hier klicken



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Fehlmann1960
Fr Mär 21 2014, 15:18
Dabei seit: Do Dez 19 2013, 15:39
Wohnort: CH- 4492 Tecknau
Einträge: 337
Lordophonic Nr.3 MR Thorens

Die Schalldose ist mit Bajonettverschluss am Tonarm verbunden.
Die Dose ist an meinem Koffergrammophon Thorens. Die Schalldose gabs ab ca. 1929.
Siehe auch:
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Fehlmann1960
Fr Mär 21 2014, 15:25
Dabei seit: Do Dez 19 2013, 15:39
Wohnort: CH- 4492 Tecknau
Einträge: 337
HMV ?/ unbekannt

Die Schalldose ist an meinem "Crapophon" Trichtergrammophon.
Sie ist vermutlich aus Zinkguss? Der Anschluss an den Tonarm ist mittels Gummiring.
Vorne ist eine sehr einfache Prägemetallmarke aus Blech aufgeklebt.


Siehe auch:
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[ Bearbeitet Fr Mär 21 2014, 17:16 ]
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Klangwolke
Do Jun 19 2014, 08:43
Dabei seit: Sa Jan 04 2014, 13:54
Einträge: 228
Hier mein "Schalldosen-Überschuss":
(Außer bei der HMV No.4, weiß ich leider nicht zu welchen Geräten sie gehören könnten)






Gruß Wolfgang
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