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Foren > Firmengeschichte, Labels, Hüllen, und Matrizen > LABELKUNDE - Deutschsprachige Labels und Firmengeschichte > Labels K-L
Limania
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
Limania
Mo Mai 21 2012, 22:01 Druck Ansicht
Dabei seit: Mo Mai 21 2012, 15:14
Einträge: 1157
Lachplatte von 1928







[ Bearbeitet Di Aug 19 2014, 17:31 ]
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Grammophonteam
Fr Apr 24 2015, 20:35
Seitenbetreiber

Dabei seit: So Sep 04 2011, 14:54
Wohnort: In den tiefen des Netzes ;)
Einträge: 2085
Die Brüder Max und Willy Liemann ließen im Januar 1925 die GmbH zum Handel und Vertrieb mit Schallplatten und Grammophonen ins Handelsregister eintragen. Die Wortmarke Limania bestand bereits aus der Zeit vor dem Geschäft mit Sprechmaschinen. Dazu auch Limania Grammophon.



[ Bearbeitet So Jun 03 2018, 07:05 ]
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Formiggini
Mi Dez 16 2015, 12:26
Seitenbetreiber

Dabei seit: Di Dez 28 2010, 19:20
Einträge: 1759
Mal ein Versuch die Firmengeschichte von „Limania“ (Platten & Sprechmaschinen) etwas zusammenzuführen. Zunächst steckte dahinter das Waren- und Versandhaus M. (Max) Liemann in Berlin, Prenzlauerstr. 46. Bereits vor 1910 vertrieb man u.a. Sprechmaschinen (auch Phonographen) und Schallplatten. Bereits zu diesem Zeitpunkt verwendete man die Eigenmarke „Limania“, jedoch für Fahrräder und Nähmaschinen. Bei den Grammophonen dürfte es sich um reine (zugekaufte) Handelsware gehandelt haben.

Neben dem Schallplatten-Etikett „Baren Grand Rekord“ war die „Fakir Prima Rekord“ die erste „Eigenmarke“ (aus der Werbung: Beide Marken nur bei uns zu haben). Wer diese (im Auftrag von Liemann) herstellte ist noch nicht genau geklärt; möglicherweise Lindström & Polyphon.







Daneben „verschleuderte“ man auch Restbestände der „Aga Platten“.



Nach dem ersten Weltkrieg betrieben die Brüder Liemann u.a. eine Schuhfabrik. Der Firmeneintrag für den Handel (noch nicht Produktion!) für Schallplatten und Sprechmaschinen erfolgte am 23. Dezember 1924. Ab dieser Zeit erschien dann auch die „Limania – Schallplatte“ – eben jener Markenname, der schon vor WWI für andere Produkte des Kaufhauses genutzt wurde. Auch hier: Wer die Platten tatsächlich herstellte, ist noch unklar.

In den folgenden Jahren wechselte die Firmenadresse häufiger:

1927



1928



1930



Dies lässt vermuten, dass Grammophone zunächst noch nicht selber produziert wurden, sondern nur als Handelsware unter dem Namen „Limania“ gemarkt wurden. Das Etikett „Limania“ dürfte (wie viele andere Handelsetiketten auch) im Zuge der Wirtschaftskrise nach 1929/30 eingestellt worden sein.

In den nächsten Jahren firmierte die Gesellschaft „Gebrüder Liemann“ oder auch „M. Liemann“ unter fester Adresse. Auffallend häufig finden sich (Koffer) Grammophone im europäischen Ausland. Möglicherweise konzentrierte sich die Sprechmaschinenfabrik Limania (Liemann) auf den Export. In der letzten Kriegsausgabe des Berliner Adressbuch von 1943 ist die Firma noch verzeichnet.

1943



PS: "Los vom Mann!" erschien auch auf Grand Gala No.10b; möglicherweise eine ältere Aufnahme der Kalliope. Es spricht Lucie Bernado.

[ Bearbeitet So Jun 03 2018, 07:07 ]
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Konezni
Mi Dez 16 2015, 14:46
Dabei seit: Do Aug 20 2015, 18:23
Wohnort: Berlin
Einträge: 155
"Los vom Mann!" ist Artiphon 2040 vom März 1925, "Das verunglückte Trompeterständchen" Artiphon 1342 vom 21. 02. 1922. Beide Seiten erschienen auf verschiedenen Billig-Labels.
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