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Bern(h)ard Ette
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Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
gramofan
Di Nov 10 2015, 19:01
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 943
229pelle schrieb ...

Vielleicht irre ich mich, aber ist dies nicht Bernard Etté in einem Mitropawagen?
Link - Hier klicken

Per B.


Ein nettes Filmchen - aber, dass man selbst in UK anscheinend keine Ahnung hatte, was Jazz ist ("Jazz Rhythms invade Railway" bei ungarischer Musik!), enttäuscht doch irgendwie. Ich hatte das immer als deutsches Privileg dieser Zeit empfunden. *kicher
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Limania
Fr Jun 22 2018, 18:19
Dabei seit: Mo Mai 21 2012, 15:14
Einträge: 1170
gramofan schrieb ...

Hier noch ein Etté-Bild, das ich mal aus einer Wühlkiste auf dem Flohmarkt gezogen habe. Links und rechts am Rand der Bühne stehen Namenschilder, aber auch sonst ziemlich unverkennbar der Meister wie er verzückt lauscht mit Orchester. Vielleicht kann jemand die Sängerin identifizieren?





Hallo,

wir haben eine sehr interessante Mail bekommen, für die wir uns sehr herzlich bedanken.

Bei der Sängerin auf dem Bild handelt es sich um Ernestina Gallardo

Schüler des Paul-Fahlisch-Gymnasium Lübbenau / Spreewald haben eine Biographie der Künstlerin erarbeitet: Ernestina Gallardo



LG Limania




[ Bearbeitet Fr Jun 22 2018, 18:25 ]
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SchellackFreak
Do Okt 24 2019, 13:18
"Seitengründer"

Dabei seit: Mi Sep 16 2009, 22:06
Einträge: 493




Von der Jazzband zu Bernard Ette's Symphonieorchester
von Crisal


Ein paar Jahre zurück: Jazzbands tauchen auf. Aus Amerika eingeführt. Erst Achselzucken.
Kopfschüttelnde Ablehnung der Berufsmusiker. Dann reizt der Rhythmus. Die "verdrehte" Instrumentation. Zeitausdruck scheint das!

Der moderne Kunstmusiker übernimmt bald die Elemente musikalischer Unkunst in sein Werk, der humorvolle Instrumentation macht sich den Spaß, Ernstes zu verjazzen. Und der Dirigent besetzt sein Orchester, als gälte es, Ernstestes auszuüben: aus sechs, acht Leuten werden zwanzig, dreißig, aus der Tanzkappele die "Jazz-Symponiker" Paul Whitemanns und Ernö Rapees.

Nun aber kommt Bernard Ette. Der deutsche Musiker assimiliert den Jazz deutschem Musik empfinden. und gewinnt den Preis.Schon die Jazzkappele Ette spielte auf ihre eigene Weise. Wollte nie bloß mit rhythmischen Geklapper Tanzschritte markieren,sondern eben stets Musik machen. Schob darum auch immer Konzerteinlagen zwischen die Tänze. Genau wie Ette nie zu zeigen vergaß, daß er ein Musiker auf seinem Soloinstrument ist. Und der Beifall bewies, wie recht das war...

Jetzt wollte Ette, durch ganz Deutschland anerkannt auch Amerika bewundert, ins Weite wirken, immer größere Kreise erfassen.Bedachte eine "Revue-Nummer" - zehn Minuten. Erlebte, daß statt des kleinen Fingers die ganze Hand genommen wurde. Und ist nun Leider des Orchesters, das die Charell-Revue musikalisch begleitet. Der Steichkörper steht zu zwölfen den Bläsern - drei Trompeten, zwei Posaunen, einer Tuba, vier Saxophonen und Fargott - gleichwertig gegenüber. Und der muskalische Sinn des Dirigenten der im Casseler Konservatorium und soöter als Mitschüler
Kubeliks in Innsbruck geschult ward, waltet über dem Ganzen. Musik!

Und wieder will der weiter wirken. Das geht nicht mehr im Rahmen der Revue, die ihn zu stark bindet.
Geht vielmehr nur in eigenen Veranstaltungen, denen er allein das Gepräge gibt. Und so zieht er aus dem Theater gleich nach der Vorstellung in die unteren Räume, deren Name nicht mehr "Schall und Rauch" ist, sondern als "Plantage" neuartige Umgebung charakterisiert. Und spielt nachmittags zu Gesellschaftstees im Esplanade: auch da nicht nur zum Tanze, sondern mehr noch als bisher Konzertmusiker. Tausenden wird so Gelegenheit geboten, ihn zu hören: nocht nicht genug!

Der Rundfunk übernimmt die Musik aus der "Plantage" und sendet sie durch Deutschland.
Und VOX-Platte verbreiten diese Musik wie Melodien der Charell-Revue. Die Firma, die sich in ganz kurzer Zeit einen Weltruf verschafft hat und deren Name einen festen Begriff bestimmt, wird hier wahrhaft zur "VOX populi". Aus dem geöffneten Munde des Vox:Kopfes dringt in die weite Welt der Ruf "Bernard Ette nur auf VOX-Platten" und weckt Wunsch und Willen aller Musikfreunde, sie zu besitzen.

Von VOX populi - megr von VOX mundi mlchte man sprechen, wenn man sich vergegenwärtigt, welche Vorstellungskomplexe dieses eine Wort in aller Welt auslöst: ist doch VOX-Haus ein so selbstverständlicher Begriff und etwas für Berlin
so Charakteristisches geworden, wie etwas der Eiffelturm für Paris, oder der Tower für London oder der Dom für Köln, oder die Frauentürme für München.Mit diesem Begriff aber unlöslich verbunden ist die Pflege aller Art moderner musikalischer Kunst. Und mit diesem Begriff unlöslich verbunden ist weiter der Name dessen, auf den unsere Betrachtung hinleiten sollte: der Name "Bernard Ette".

Quelle: Programm Charell-Revue Von Mund zu Mund, Berlin 1926
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snookerbee
Do Okt 24 2019, 13:42
"Urgestein"

Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 1787

Aus dem geöffneten Munde des Vox-Kopfes dringt in die weite Welt der Ruf: "Bernard Etté nur auf VOX-Platten" ....

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