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Foren > Schellackplatten > Reinigung, Reparatur und Archivierung
Bericht aus "Funk" 1942, Heft 3/4: Oberflächenkorrosion an Schellackplatten durch falsche Lagerung
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
Rundfunkonkel
So Aug 04 2013, 16:12 Druck Ansicht
Dabei seit: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
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Der Bericht wirft bei mir die Frage auf, ob es nicht möglich ist, "oxydierte" Platten wieder zu "polieren", um das Nadelgeräusch abzusenken. Möglicherweise passiert das ja bei einer gründlichen Reinigung??

[ Bearbeitet So Aug 04 2013, 17:14 ]
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gramofan
So Aug 04 2013, 16:35
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 920
Spannend wäre die Frage, welche Raumsituation denn mit der 6,5% Anreicherung von Salpetersäuredämpfen in der Raumluft nachgestellt werden sollte? Diese Konzentration ist mit Sicherheit auch für die menschliche Lunge und die Schleimhäute unzuträglich und in normaler Raumluft nicht zu finden.
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Webseite
Starkton
So Aug 04 2013, 17:11
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Kannst Du bitte die Quelle angeben. Wofür steht "Np"?
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Rundfunkonkel
So Aug 04 2013, 17:17
Dabei seit: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Einträge: 1080
Habe die Quellenangaben in der Überschrift eingefügt (vergessen). Bei anderen Kollegen fehlen die Angaben leider auch teilweise.

Np steht für Neper, ein Angabe der Lautstärke. Hier eine Umrechnungsfunktion auf einer Webseite: Link - Hier klicken

Demnach wären 1,53 Np = ca. 13 dB, und 3,6 Np ca. 37 dB.

[ Bearbeitet So Aug 04 2013, 17:55 ]
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Starkton
So Aug 04 2013, 17:52
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Vielen Dank für die Quellenangabe und die Umrechnung. Auf "Neper" wäre ich nie gekommen, das ist [war] eine Wissenslücke.
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Gast
So Aug 04 2013, 18:49
Gast
Diese Korrosion ist sicher jene, die bei Platten auftritt, die über lange Zeit starken thermischen Schwankungen in Keller und Dachböden ausgesetzt waren.

Besonders leicht tritt das übrigens bei "Mager-Pressungen" aus den Kriegsjahren auf.

Oft wird das Phänomen mit "schlechter Kriegspressung" verwechselt, aber das allein ist es nicht, es kommt eine erhöhte Anfälligkeit dieser Pressungen hinzu.

Die Schäden äußern sich in unendlich vielen winzigen Kraten und kleinen Aufbrüchen.
Dadurch entsteht auch bei sehr gut erhaltenen Platten ein deutlich erhöhter Grundrausch.

Ich hatte mal eine Sammlung vor Augen, welche Jahrzehnte auf einem Spitzboden ruhte und dort hohen Sommertemparaturen ausgesetzt war und ebenso Minustemparaturen im Winter.
Diese Platten zeigten allesamt diese Pickel und Krater en miniature.

Beheben oder auspolieren lassen sich diese Schäden mit Sicherheit nicht, da die Oberfläche beschädigt ist.
Nicht mal die Grammophonnadel vermag hier noch was "zu hobeln"


Gruß, Nils
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