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Foren > Firmengeschichte, Labels, Hüllen, und Matrizen > Zeitgenössisches Schriftmaterial
Erwin Hartung sucht seine Platten / Berlin 1947
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Barnabás
Mo Aug 26 2013, 22:31 Druck Ansicht
Dabei seit: Mi Jul 04 2012, 20:37
Einträge: 658
Hallo Kollegen,

hier ein kleiner Fund um den Sänger Erwin Hartung.
Im Jahr 1947 schaltete er eine Anzeige in der Zeitschrift „Melodie“ mit der Bitte nach Plattenspenden.
Wie aus dem Text zu ersehen ist, wurde die Schallplattensammlung von Hartung im Krieg vernichtet.

Also wer noch eine Dublette hat, der möchte bitte Herr Hartung anschreiben.
Giesebrechtstraße 16, Berlin Charlottenburg bei Lindner.

Noch am Rande sei gesagt, daß hier nochmals das Pseudonym Hans Horten bestätigt wurde.

Gruss B.



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Musikmeister
Mo Aug 26 2013, 22:35
Autor
Dabei seit: So Aug 21 2011, 21:23
Wohnort: Hamburg
Einträge: 951
fürs Zeigen!
Mein Paket an ihn mit einigen seiner Aufnahmen ging eben zur Post... *grins
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Barnabás
Mo Aug 26 2013, 23:53
Dabei seit: Mi Jul 04 2012, 20:37
Einträge: 658
Hallo Musikmeister,

mich hat gerade Erwin angerufen.
Er will die Platten aber nur in Hüllen haben. *mobile

Gruss
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Rundfunkonkel
Di Aug 27 2013, 00:03
Dabei seit: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Einträge: 1083
Es wäre schon interessant zu wissen, was aus seiner Nachkriegssammlung wurde, nachdem er von uns gegangen war.

Ein Erwin Hartung Museum würde mir noch gefallen *year . Danke für den Zeitungsausschnitt!
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humoresk
Di Aug 27 2013, 00:38
Autor

Dabei seit: So Jun 10 2012, 16:06
Einträge: 378
Danke - sehr kurios!

Josef
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joha
Di Aug 27 2013, 12:53
Dabei seit: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Einträge: 1004
Sehr interessant das Herr Hartung seine Aufnahmen versuchte wieder zu beschaffen,bis heute dauert dieser Trend ja an,da sehr viel an Material im Krieg verloren oder geplündert wurde,Internationale Suchlisten von Privatpersonen und Museen sind ja nach wie vor aktiv verschollenes Material aufzufinden.
Das Herr Hartung schon sehr früh damit begann zeigt ,dass er seine Sachen sehr akriebisch sammelte und bewaren wollte.

Irgendwie tragen wir ja auch dazu bei,einiges hörbar zu machen aus alten Zeiten was ihn sicherlich freuen würde auf Wolke7 .

Es ist schon sehr beachtenswert, was an Platten so auftaucht,gerade die mit Vermerken wie Unverkäufich,Muster,oder Privat-Handschriftlich im Label nach fast 70 Jahren wurde doch vieles bewahrt und manches in Kellern und Dachböden vergessen was heute sehr Interessant für die Nachbetrachtung ist.

Danke für den Artikel
Gruss joha

[ Bearbeitet Di Aug 27 2013, 12:55 ]
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gramofan
Di Aug 27 2013, 17:20
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 928
Wenn Erwin Hartung 1200 selbst besungene Platten eingebüßt hat, frage ich mich, wie oft er wohl vor dem Krieg so in der Woche im Plattenstudio war. Man muss ja fast annehmen, dass er fast (arbeits)täglich da war!
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Webseite
78er
Di Aug 27 2013, 17:50
Gast
Auf Nachkriegspressungen ist Erwin Hartung zB. auf DECCA, Polydor und Telefunken zu finden. Teilweise zusammen mit dem Golgowsky-Quartett.

Gruß, Thomas
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Barnabás
Mi Aug 28 2013, 06:53
Dabei seit: Mi Jul 04 2012, 20:37
Einträge: 658
@ Thomas,
ja stimmt. Gleich nach seiner Rückkehr nach Berlin setzten die Aufnahmearbeiten wieder ein. Auch nach dem Krieg war Hartung ein gefragter Mann in der Szene.
(Berliner Musik-Szene)

Gruss B.
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78er
Mi Aug 28 2013, 19:41
Gast
@Barnabás

Und das teilweise mit bajuwarischem Liedgut.
So besingt E.H. die Polydor 49068A mit "In München steht ein Hofbräuhaus".
Da sing' ich doch nur "oans zwoa gsuffa".

Gruß, Thomas
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Barnabás
Mi Aug 28 2013, 23:46
Dabei seit: Mi Jul 04 2012, 20:37
Einträge: 658
@ Thomas,
ja stimmt schon.
Das Hofbräuhaus ist eine späte Aufnahme aus dem August 1953.
Kermbach und Hartung geben allen.

Gruss
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