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RBT-Orchester
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Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
gramofan
Sa Aug 23 2014, 18:20 Druck Ansicht
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 943
Das Radio Berlin Tanzorchester (RBT-Orchester) soll hier als Kollektiv vorgestellt werden, denn obwohl es natürlch Leiter hatte, wurde es doch eher als Klangkörper selbst wahrgenommen und nicht als das Orchester eines bestimmten Leiters. Es war eine Big Band, die in den Jahren 1945 bis 1950 moderne, und das hieß damals meist am zeitgenössischen amerikanischen Swing orientierte, Tanzmusik im Berliner Rundfunk spielte. Öffentliche Auftritte waren eine Ausnahme.
Berlin wurde bei Kriegsende zunächst vollständig sowjetisch besetzt. Damit geriet auch das im Berliner Westen an der Masurenallee gelegene und unzerstörte Funkhaus in die Hände der Russen. Nach dem Tausch amerikanisch besetzter Gebiete in Mitteldeutschland gegen die späteren Westsektoren Berlins, hätte das Funkhaus eigentlich in die Hände der Westalliierten gelangen müssen, da es im vorgesehenen britischen Sektor lag. Die Russen dachten aber gar nicht daran dieses wichtige Propagandainstrument Rundfunk aus der Hand zu geben und das Funkhaus bildete künftig jahrelang eine russische Enklave im britischen Sektor. Im Auftrag der sowjetischen Kulturadministration, die sich um eine rasche Wiederbelebung des Berliner Kulturlebens bemühte, gründete Michael Jary im Juni 1945 das Radio Berlin Tanzorchester, um dem Berliner Rundfunk in Nachfolge des Deutschen Tanz- und Unterhaltungsorchesters (DTU) wieder eine Hausband für die moderne Tanzmusik zu geben. Dementsprechend war das Orchester ein Rundfunkorchester, zu dessen Aufgaben öffentliche Auftritte vor Publikum an sich nicht gehörten. Bei einer der seltenen Gelegenheiten, wo es doch dazu kam, sind die unten beigefügten Photos entstanden (Matinée am 20.10.1946 im Großen Schauspielhaus, Berlin).
Jary gab die Leitung noch 1946 an Horst Kudritzki ab, der im Krieg bereits als Assistent von Franz Grothe beim DTU Erfahrung mit der Leitung einer so großen Formation gemacht hatte. Erwin Lehn fungierte als Co-Leader. Die Arrangements schrieb ab 1947 Walter Jenson. Das Repertoire des Orchesters bestand zum überwiegenden Teil aus zeitgenössischen US-amerikanischen Schlagern und Swingklassikern die dem deutschen Publikum bis dahin auf Grund der nationalsozialistischen Kulturpolitik und des Krieges vorenthalten worden waren. Daneben gab es eine Reihe von eigens komponierten Originalnummern im Swing-Stil. Die Musik war in einem moderat modernen Bigband-Stil arrangiert und nahm sich führende amerikanischen Orchester de Zeit zum Vorbild (etwa Woody Herman, Stan Kenton), wenn auch ohne deren Innovationskraft und Niveau erreichen zu können. Das ebenfalls in der sowjetischen Besatzungszone arbeitende Orchester von Kurt Henkels (Sender Leipzig) war musikalisch deutlich moderner.
Das RBT-Orchester nahm unter Jary zahlreiche Platten für das rundfunkeigene Label Radiophon auf. Da diese Platten nur für Rundfunkzwecke gedacht waren und nur kleine Auflagen gepresst wurden, sind sie sehr selten. Für den Verkauf ans Publikum waren hingegen Aufnahmen auf Polydor gedacht (1946), die jedoch wegen der allgemeinen Mangelsituation in der ersten Nachkriegszeit auch keine große Verbreitung fanden. Mit dem Wechsel zu Amiga (1947) setzte dann eine regelmäßige Aufnahmetätigkeit mit großflächigem Vertrieb ein, die bis gegen Ende 1948 anhielt.
Letztlich im sowjetischen Einflussbereich tätig, war das Orchester von den dortigen kulturpolitischen Entwicklungen unmittelbar betroffen und wurde schließlich Opfer des einsetzenden Kalten Krieges. Amerikanisch inspirierte Tanzmusik war im sich entwickelnden Sozialismus ostdeutscher Prägung nicht mehr willkommen. Das ZK der KPdSU fasste am 10. Februar 1948 einen Beschluss gegen „Formalismus“ und für einen „neuen sozialistischen Schaffensstil“. In der Folge kam es unter dem Formalismus-Vorwurf zu Restriktionen in der Ost-Berliner Musikszene. Eine Reihe von Solisten ging in den Westen. Das RBT-Orchesters geriet in eine schwierige Lage. Am 9. Januar 1949 wurde die Sprecherin der „verbindenden Worte des RBT-Orchesters“ Karin Jurow wegen „Reorganisation“ entlassen. Über den Auftrag, dem RBT-Orchester einen „fortschrittlichen“ Stil aufzuzwingen, kam es am 1. März 1949 zur Entlassung des Leiters der Musikabteilung von Radio Berlin, Goldschmidt. Sein Nachfolger, Nationalpreisträger Helmut Koch, verbot alle englischen Titel im Repertoire, aber auch deutsche Schlager gerieten in die Kritik. Steimels "Ich träume oft, ich säße auf dem Mond" wurde wegen „Weltfluchttendenzen“ verboten. Alle Texte, in denen „Mondschein“, „Park“ oder „Tränen“ vorkamen, wurden verbannt. Hörerbriefe wurden zensiert. An das Orchester wurden nur noch negative Kritiken weitergegeben. Jean Kurt Forrest übernahm 1950 in mehreren Sendungen die Leitung des Orchesters. Sein Credo lautete: „Es ist nicht mit dem fortschrittlichen Geist der Deutschen Demokratischen Republik zu vereinbaren, wenn wir Tanzmusik machen wie unsere Klassenfeinde in Amerika“ und „Wir müssen jeden westlichen Einfluss aus dem RBT-Orchester herauspressen, selbst wenn wir eine hydraulische Presse dazu brauchen sollten!“ Die Bemühungen, das RBT-Orchester entsprechend umzubauen, scheiterten. Am 1. Mai 1950 sollte das Orchester im Ost-Berliner Lustgarten spielen. Die Dirigenten Horst Kudritzki und Erwin Lehn weigerten sich. 21 Musiker waren nicht anwesend. Der Rest des Orchesters spielte unter der Leitung von Forrest und wurde von den Zuhörern ausgepfiffen. Am 3. Mai 1950 reichten Lehn und Kudritzki ihre Kündigung ein, am nächsten Tag kündigten die Musiker geschlossen.
P.S. Wer hier Ähnlichkeiten mit dem Wikipedia-Artikel entdeckt, hat gut aufgepasst. Die sind kein Zufall, denn der stammt im Wesentlichen von mir. Anders als hier dürfen dort allerdings die beigefügten Photos nicht gezeigt werden, obwohl der urheberrechtliche Schutz schon seit geraumer Zeit abgelaufen ist.

Für Hinweise, wer im Einzelnen zu sehen ist, herzlichen Dank an alle, die unten Angaben gemacht haben. Ich hätte das nicht allein klären können.



Magda Hain oder Lucie Nowack am Mikrophon









Ganz links die Elskamp Brothers, daneben (weiter rechts) die Drei Travellers, am Mikrophon Peter Rebhuhn



Ganz links die Elskamp Brothers, daneben (weiter rechts) die Drei Travellers









Die Elskamp Brothers



Bully Buhlan

[ Bearbeitet Sa Sep 07 2019, 09:29 ]
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Webseite
Limania
Sa Aug 23 2014, 18:49
Dabei seit: Mo Mai 21 2012, 15:14
Einträge: 1170
Vielen Dank für den interessanten Beitrag und die Bilder.

Hier eine Amiga vom November 1947
Bestellnr.: A 1148

RBT- Orchester unter der Leitung von H. Kudritzki
AM 1001





und ein paar Matriznummern später heißt das Orchester
Tanzkapelle des Berliner Rundfunks
und spielt unter der Leitung von Walter Dobschinski
AM 1028





LG Limania

[ Bearbeitet Sa Aug 23 2014, 18:56 ]
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Grammophonteam
Sa Aug 23 2014, 18:55
Seitenbetreiber

Dabei seit: So Sep 04 2011, 14:54
Wohnort: In den tiefen des Netzes ;)
Einträge: 2092

Humoresk





Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ihr wisst, ich bin kein großer Orchesterexperte (noch nicht einmal ein kleiner, wenn man's genau nimmt), aber folgendes Foto wollte ich Euch, als ich es eben entdeckt habe, nicht vorenthalten: Wann bekommt man schon einmal ein Orchester der frühen Nachkriegszeit um 1947 mit detaillierten Besetzungsangaben vorgestellt?





Liebe Grüße

Josef

[ Bearbeitet So Jan 28 2018, 18:14 ]
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gramofan
Sa Aug 23 2014, 18:58
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 943
Auf die schnelle: M.W. waren das RBT-Orchester und die Tanzkapelle (z.T. auch Swingband) des Berliner Rundfunks nicht die gleichen Orchester, auch wenn es personell Überschneidungen gab. So griff Dobschinski zwar auf Mitglieder des RBT zurück, doch war seine Band kleiner und außerdem brachte er auch Musiker mit, die nicht dem RBT angehörten. Aber da gibt's sicher noch Einiges aufzuklären.
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Limania
Sa Aug 23 2014, 19:07
Dabei seit: Mo Mai 21 2012, 15:14
Einträge: 1170
Könnte die Dame auf dem ersten Bild eventuell Margot Friedländer, oder Lieselotte Malkowski sein?

Der Sänger auf dem letzten Bild ist Bully Buhlan.

LG Limania
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Formiggini
Sa Aug 23 2014, 19:09


Dabei seit: Di Dez 28 2010, 19:20
Einträge: 1758


Hier scheint es sich um die Elskamp Brothers zu handeln.




Bully Buhlan

Beide (Elskamp, Buhlan) werden in dem Bild von Josef auch als Gesangsolisten mit dem Orchester angeführt.

Grüße

[ Bearbeitet So Aug 24 2014, 17:11 ]
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Musikmeister
Sa Aug 23 2014, 19:14
Autor
Dabei seit: So Aug 21 2011, 21:23
Wohnort: Hamburg
Einträge: 973
Bild 1 müsste Magda Hain sein.
Bild 4 und 5, jeweils neben den Elskamp-Brüdern stehend, die 3 Travellers.
Bild 4 am Mikrofon: Peter Rebhuhn.
Bild 7 mit Blumen: Margot Hielscher.
letztes Bild: Bully Buhlan.
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Musikmeister
So Aug 24 2014, 16:46
Autor
Dabei seit: So Aug 21 2011, 21:23
Wohnort: Hamburg
Einträge: 973
@gramofan: bei Bully Buhlan darf das Fragezeichen entfernt werden.

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HMV163
Fr Sep 06 2019, 19:20
Dabei seit: Di Dez 22 2015, 23:38
Wohnort: 55283 Nierstein
Einträge: 24
Hallo Gramofan,

ein Sammlerfreund interessiert sich dafür, woher die Bilder in deinem Bericht stammen, da er bzw. auch ein Rundfunkarchiv daran Interesse hätten. Gerne würde ich den Kontakt zwischen euch herstellen (ist leider kein Mitglied des Forums).

Für deine Hilfe besten Dank im voraus.

HMV163
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snookerbee
Fr Sep 06 2019, 19:28
"Urgestein"

Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 1787
gramofan schrieb ...




Der Klarinettist in der Mitte ist Baldo Maestri.
Quelle: Link - Hier klicken

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Swingfan
Fr Sep 06 2019, 22:24
Dabei seit: So Mai 19 2019, 16:11
Wohnort: Berlin
Einträge: 48
Das erste Bild zeigt nicht Magda Hain, das hätte auch nicht zu diesen Veranstaltungen gepasst, sondern Lucie Nowack. Sie gehörte schon zur 1. Stunde des neu gegründeten Orchesters dazu. Die Travellers waren zu dem Zeitpunkte der anderen beiden gezeigten Aufnahmen Gäste des Orchesters.

Stammsänger und -Sängerinnen waren in diesem Klangkörper:

Lucie Nowack
Undine von Medvey
die holländischen Elscamp Brothers, das sind Wim, Carel und Henk Elscamp
Margot Friedländer
Detlev Lais
Ilja Glusgal
Bully Buhlan
Peter Rebhuhn

Bild 1 Lucie Nowack
Bild 5 am Mikrophon Undine von Medvey, dahinter Lucie Nowack, neben Horst Kudritzki
Bild 7 am Mikrophon Undine von Medvey, dahinter Margot Friedländer, zwischen Bully Buhlan und Horst Kudritzki

Gruß, Michael


[ Bearbeitet So Sep 08 2019, 08:39 ]
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Musikmeister
Sa Sep 07 2019, 13:47
Autor
Dabei seit: So Aug 21 2011, 21:23
Wohnort: Hamburg
Einträge: 973
snookerbee schrieb ...

gramofan schrieb ...




Der Klarinettist in der Mitte ist Baldo Maestri.
Quelle: Link - Hier klicken




Hallo Claus,

das kann ich mit einem weiteren Bild bestätigen.
Baldo Maestri


Unmittelbar hinter Maestri ist Ferry Juza zu sehen.

Ferry Juza


Der links neben Maestri müsste Omar Lamparter sein.
Hier ein Link mit Bildern von diesem -> Link - Hier klicken

Übrigens muss wohl während der Veranstaltung das Bühnenbild gewechselt worden sein. Die Bilder in der Totalen zeigen nur das RBT-Symbol. Bei einem Bild sieht man aber im Hintergrund teilweise dies...



Der Matinée am Sonntag, dem 20.10.1946, im Großen Schauspielhaus Berlin gingen bereits zwei weitere am 06.10.1946 sowie 13.10.1946 zugunsten der heimgekehrten Kriegsgefangenen voraus. Diese beiden fanden noch in der Orangerie in Berlin-Schöneberg statt, wo 50 Freitische für die Heimkehrer bereitstanden. Am 06.10.1946 wurden bei völligen Verzicht auf Gagenzahlungen der Künstler ca. 10.000 RM durch Spenden eingenommen, davon 3.000 RM an Sachwerten.
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gramofan
Sa Sep 07 2019, 17:04
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 943
Musikmeister schrieb ...


Hallo Claus,
Übrigens muss wohl während der Veranstaltung das Bühnenbild gewechselt worden sein. Die Bilder in der Totalen zeigen nur das RBT-Symbol. Bei einem Bild sieht man aber im Hintergrund teilweise dies...



Der Matinée am Sonntag, dem 20.10.1946, im Großen Schauspielhaus Berlin gingen bereits zwei weitere am 06.10.1946 sowie 13.10.1946 zugunsten der heimgekehrten Kriegsgefangenen voraus. Diese beiden fanden noch in der Orangerie in Berlin-Schöneberg statt...


Gute Beobachtung mit dem Bühnenbild. Übrigens passt auch die Vorhangdekoration nur zu dem von Dir gezeigten Bild aus Schöneberg. Das gleiche gilt für das ansatzweise sichtbare Notenpult im Hintergrund. Ich nehme an, da hat sich ein Bild von der Veranstaltungen in Schöneberg eingeschlichen (es ist rückseitig nicht beschriftet) fand sich aber im selben Konvolut, das ansonsten augenscheinlich von der durch rückseitige Beschriftung zugewiesenen Veranstaltung im großen Schauspielhaus stammt).

[ Bearbeitet Sa Sep 07 2019, 17:07 ]
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Swingfan
So Sep 08 2019, 09:15
Dabei seit: So Mai 19 2019, 16:11
Wohnort: Berlin
Einträge: 48
Was musste das für die Besucher ein musikalisches Erlebnis gewesen sein, endlich den amerikanischen Swing in Berlin zu hören. Endlich, nicht in Paris, nicht in Brüssel, sondern in Berlin. Nach all dem katastrophalen Leid, Musik ohne Beschränkungen und Repressalien. Da glaubte man noch an die guten ehrlichen Amerikaner, spätentens mit dem Vietnamkrieg und den Rassenunruhen mussten die Deutschen ernüchternd feststellen, auch die Amerikaner kochen nur mit Wasser.

Ich hatte vor einiger Zeit mal einen kurzen Auschnitt aus diesen Live-Auftritten gehört, hier mit Rita Paul, und es war doch erstaunlich, mit welch vollem Ton richtig geswingt wurde. So schön die Aufnahmen aus dem Amiga-Studio auch sind, sie sind doch leider etwas trocken im Klang, doch das ist wohl eher dem Studio geschuldet. Aber vielleicht besitzt ja jemand aus dem Forum entsprechende Live-Aufnahmen von diesem einzigartigen Klangkörper.

Gruß, Michael

[ Bearbeitet So Sep 08 2019, 11:04 ]
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snookerbee
So Sep 08 2019, 11:44
"Urgestein"

Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 1787
Swingfan schrieb ...

... Aber vielleicht besitzt ja jemand aus dem Forum entsprechende Live-Aufnahmen von diesem einzigartigen Klangkörper.


Da das jetzt angefragt wird, verlinke ich mal den Thread zur Radiosendung "Wellenschaukel" von 1948. Dort trat das RBT-Orchester auf und Rainer Lotz hat 20 min Audio davon zur Verfügung gestellt.

Link - Hier klicken

VG Claus
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Swingfan
So Sep 08 2019, 15:07
Dabei seit: So Mai 19 2019, 16:11
Wohnort: Berlin
Einträge: 48
Oh, Claus, ich danke dir für diesen Link. Es ist wirklich eine Zeitreise. Hier zeigt sich wieder einmal der Unterschied zwischen Platte und live. Das erinnert mich irgendwie auch an den Aussagen von Horst H. Lange und meiner Mutter, die beide, vielleicht sogar am selben Abend im Delphi Palast, Berlin bei Ernst van't Hoff zugegen waren. Horst H. Lange konnte der Musik wenig Begeisterung entgegenbringen. Nar klar, er war ja auch ein sogenannter Jazzman. Meine Mutter hingegen war eine Tänzerin und fand diese Musik einfach nur toll, trotz Tanzverbot.

Gut, Rita Paul hören wir hier nicht. Also, vielleicht noch weitere Live-Aufnahmen vom RBT?

Gruß, Michael

[ Bearbeitet So Sep 08 2019, 15:10 ]
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Musikmeister
So Sep 08 2019, 19:11
Autor
Dabei seit: So Aug 21 2011, 21:23
Wohnort: Hamburg
Einträge: 973
Musikmeister schrieb ...

Bild 1 müsste Magda Hain sein.
Bild 4 und 5, jeweils neben den Elskamp-Brüdern stehend, die 3 Travellers.
Bild 4 am Mikrofon: Peter Rebhuhn.
Bild 7 mit Blumen: Margot Hielscher.
letztes Bild: Bully Buhlan.


Würde nun bei Bild 7 auf die Ansagerin Karin Jurow tippen statt Margot Hielscher.


[ Bearbeitet So Sep 08 2019, 19:23 ]
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Musikmeister
Di Sep 10 2019, 20:32
Autor
Dabei seit: So Aug 21 2011, 21:23
Wohnort: Hamburg
Einträge: 973
Swingfan schrieb ...

Bild 1 Lucie Nowack
Bild 5 am Mikrophon Undine von Medvey, dahinter Lucie Nowack, neben Horst Kudritzki
Bild 7 am Mikrophon Undine von Medvey, dahinter Margot Friedländer, zwischen Bully Buhlan und Horst Kudritzki


Meiner Meinung nach:

Lucie Nowack = Margot Friedländer
Undine von Medvey = Karin Jurow (am Mikrophon mit Moderationskärtchen in der Hand)
Margot Friedländer = Undine von Medvey (zumindest die Ohrringe stimmen)

Gibt es ein Bild von Lucie Nowack?


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snookerbee
Fr Sep 27 2019, 01:27
"Urgestein"

Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 1787
Filmaufnahmen mit dem RBT

Ab 16 min 50 sec: Link - Hier klicken

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Ich würde sagen, der Dirigent ist Michael Jary.
In der letzten Szene am Schlagzeug: Ilja Glusgal.
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