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Foren > Künstler > Orchesterleiter und Musiker
Efim Schachmeister
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Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
Musikmeister
Mi Aug 21 2013, 16:33
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@Aristodemo: sehr schön!
Diese Tätigkeit ist aber für Musiker doch mindestens genauso exotisch.
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Grammophonteam
Di Jun 10 2014, 14:18
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c. 1927/1928 - veröffentlicht im April 1928

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Musikmeister
So Aug 24 2014, 15:17
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Dabei seit: So Aug 21 2011, 21:23
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Werbung für Efim Schachmeister und die Grammophon-Spezialhaus G.m.b.H., Mai 1924
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Grammophonteam
Mo Sep 01 2014, 23:50
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1918 spielt ein "Orchester Schachmeister" im Lieban-Cabarett.

2.12.1918

Mindestens einen Teil 1923 und Jahresbeginn 1924 im Pavillion Mascaotte (Siehe Palais de Danse ). Eine Anzeige vom Mai 1924 der Grammophon nennt diesen Auftrittsort nicht mehr!


27.1.1924

Im Herbst 1924 dann in der Barberina. Bald danach muss sein langes Engagement im Gast Hotel begonnen haben.
2.11.1924
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Formiggini
Fr Sep 12 2014, 17:09
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Dabei seit: Di Dez 28 2010, 19:20
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Efim Schachmeister in Luxemburg


Luxemburg wurde Schachmeister nach 1933 für einige Jahre zur "zweiten Heimat". Von einigen Auslandsgastspielen abgesehen, lebte er hier bis 1938. In den deutsch-geprägten Zeitungen finden sich viele Hinweise auf die Auftritte Schachmeisters. Die Emigration nach Argentinien erfolgte erst nach 1938, nicht bereits 1936!

26. Mai 1933


Der nächste Artikel birgt eine sehr interessante Information: Seinen ersten AUftritt als Orchesterleiter hatte Efim Schachmeister mit einer 12-Mann Kapelle am 16. November 1913 im Cafe Kronprinz (Berlin).

16. November 1933




Die letzten Spuren Schachmeisters in Luxemburg datieren vom Januar 1938.








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Musikmeister
Sa Sep 13 2014, 21:20
Autor
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Einträge: 936
Auf deutschen Polyphon-Platten findet man Efim Schachmeister als "Sascha Elmo" mit Aufnahmen ab ca. Oktober 1923, davor bereits im Laufe des Jahres 1923 Aufnahmen unter diesem Pseudonym auf Polyphon-Exportplatten für Skandinavien.
Ab ca. November 1925 kommt dann noch auf deutschen Polyphon-Platten das Pseudonym "Joan Florescu" hinzu.


jeweils eine der ersten Polyphon-Platten als "Sascha Elmo" sowie "Joan Florescu",
Aufnahmen ca. Oktober 1923 bzw. ca. November 1925


Die frühesten Aufnahmen von Efim Schachmeister sollen bereits 1921 entstanden sein für Polyphon Skandinavien als "Salon-Orchester Efim Schachmeister" (Quelle: Lotz Tanzmusik Bd.8, Seite 2683).

Das Engagement im Pavillon Mascotte kann man zumindest schon mal vordatieren auf Dezember 1922. Ausserdem soll Schachmeister auch auf Polyphon als Tanz-Orchester "Metropol" veröffentlicht haben (Quelle: Vermerk auf Testplatte für Grammophon mit Erwähnung des Pavillon Mascotte, Lotz Tanzmusik Bd.8, Seite 2683).

Im Dezember 1931 begann ein Engagement des Tanz-Orchesters Efim Schachmeister im "Casanova" in der Scala, der aus dem "Palais de Danse" kam im Wechsel mit dem Orchester Bernard Etté (Quelle: Tanzdielen und Vergnügungspaläste, Seite 63).

Vor der Flucht nach Luxemburg soll Schachmeister 1933 erst nach Belgien emigriert sein (Quelle: Tanzdielen und Vergnügungspaläste, Seite 226).
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Formiggini
Sa Sep 13 2014, 21:46
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Danke für diese weiteren Informationen!

Vor der Flucht nach Luxemburg soll Schachmeister 1933 erst nach Belgien emigriert sein (Quelle: Tanzdielen und Vergnügungspaläste, Seite 226).


Dies lässt sich anhand der Anzeigen 1933 nicht bestätigen. Schachmeister mag im zeitigen Frühjahr in Belgien gewesen sein (sein Bruder Leo ließ sich dort nieder), feste Auftritte sind durchgängig ab Mai 1933 in Luxemburg und Holland belegt. Eine weitere "Ungenauigkeit" in der Biographie Schachmeisters die ihren Weg in die Literatur fand...

Randbemerkungen:

Neben dem Beruf als Graveur führte der Vater Schevel Schachmeister bis Ende der zwanziger Jahre noch eine Zigaretten-Fabrik in Berlin.
1923 (bis 1930 im Branchenbuch)


Seine erste Frau Rosa Schachmeister lebte noch 1938 in Berlin. 1940 beantragte dann eben eine "Rosa Schachmeister" in New York die amerikanische Staatsbürgerschaft.

1938


Der Bruder Leo Schachmeister blieb in Brüssel. Dank der Hilfe seiner "nicht-jüdischen" Frau überlebte er versteckt den Holocaust in Europa. Nachkommen von Leo Schachmeister leben heute u.a. in den USA. Eine seiner Enkelinnen stellte auch die (neuen) biographischen Angaben ihres Großonkels Efim Schachmeister bereit.

Schevel Schachmeister wanderte nach Argentinien aus, da dort eine seiner Töchter lebte. Der Schwiegersohn hatte in dem Land beruflich bereits "Fuß gefasst". Zusammen mit Schevel und Efim folgte auch die zweite Tochter nach Argentinien. Schevel Schachmeister verdiente sich sein karges Brot wieder als Graveur im Exil.

Kaum bekannt, der Saxophonist Wolf Gradis (Bei Dajos Bela im Exil) war neben Musiker auch Arzt. Er betreute in den letzten Monaten Efim Schachmeister. Auf ihn geht auch die Aussage (aus den fünfziger Jahren) zurück: Gestorben an Erschöpfung und den Folgen des Exils.

Efims zweite Frau Raquel Schachmeister-Süsskind (geb. 1898 in Rumänien) reiste im Juli 1951 von Argentinien in die USA ein. Hier verliert sich jede Spur von ihr.





[ Bearbeitet Sa Sep 13 2014, 21:55 ]
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Formiggini
Di Sep 23 2014, 23:05
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Schon im November 1918, Orchester Schachmeister im Kabarett Lieban.


3.11.1918


Nachtrag...

Bereits zur Eröffnung am 16. März 1918 spielte die Salonkapelle Schachmeister im "Adi-Haus". Dann durchgängig 1918. Ab Januar 1919 wird das Orchester Schachmeister dort nicht mehr beworben.



[ Bearbeitet Mi Sep 24 2014, 14:46 ]
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Musikmeister
Mo Mär 23 2015, 18:57
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Werbung Grammophon Serie Grün-Etikett, Juni 1925
Neue Tanzschlager
Efim Schachmeister - Alex Hyde - Paul Godwin
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SchellackFreak
So Nov 08 2015, 13:40
SchellackFreak

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Efim Schachmeister um 1925/26
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Grammophonteam
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Efim Schachmeister c. 1935/36
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