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Foren > Firmengeschichte, Labels, Hüllen, und Matrizen > LABELKUNDE - Deutschsprachige Labels und Firmengeschichte > Labels O-P
Phonycord - Flexible
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
berauscht
Sa Okt 01 2011, 09:50 Druck Ansicht
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
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[ Bearbeitet Mo Feb 16 2015, 20:18 ]
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Odeon89
Mo Okt 03 2011, 17:52
Dabei seit: Di Mär 22 2011, 12:19
Einträge: 318
Auf Phonycord Flexible erschienen u. a. auch einige Aufnahmen des amerikanischen Labels "Grey Gull". Um eine solche Platte handelt es sich hier:



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RF-Musiker
Mo Okt 03 2011, 20:57
Dabei seit: Do Sep 15 2011, 11:21
Wohnort: Berlin
Einträge: 363
Aber ich denke mal, die Platten waren ziemlich schnell hinüber oder gab es schon spezielle Nadeln dafür, so wie später bei den Gelantine-Schallfolien?

[ Bearbeitet Di Mär 27 2012, 14:46 ]
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Odeon89
Mo Okt 03 2011, 21:36
Dabei seit: Di Mär 22 2011, 12:19
Einträge: 318
Ja, für diese Platten musste man spezielle Winkelnadeln verwenden um die Abnutzung zu verringern:


[ Bearbeitet Do Apr 06 2017, 13:05 ]
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berauscht
Fr Nov 04 2011, 09:37
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1460
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Formiggini
So Feb 19 2012, 14:53
Seitenbetreiber

Dabei seit: Di Dez 28 2010, 19:20
Einträge: 1759
Zu welligen Phonycord Platten gibt es Link - Hier klicken schon etwas zu lesen.
Eine wirklich zuverlässige Methode scheint es leider wohl noch nicht zu geben.

[ Bearbeitet So Jun 03 2018, 07:58 ]
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Webseite
berauscht
Mi Mai 09 2012, 18:50
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1460
Eigentümerin eines Geschäftsanteils von 100000 RM an der Phonycord GmbH, Berlin war die Electromophon-Schallplatten A.-G. mit Firmensitz in St. Gallen in der Schweiz. Anschrift: St. Gallen, Leonhardstr. 33, II. Diese war ein Schwesterunternehmen der Electromophon-A.-G., Vaihingen-Fildern b. Stuttgart.

Albert Ebner war zeitweise auch Geschäftsführer der Phonycord GmbH.

Geschäftszweck der Electromophon-Schallplatten A.-G war die Beteiligung an Unternehmungen des In- und Auslandes auf dem Gebiet der Schallplattenindustrie und verwanter Zweige, Herstellung und Vertieb von Schallplatten aller Art, An- und Verkauf von Erfindungen.

Die Electromophon-Schallplatten A.-G erwarb mit ihrem Firmenanteil das alleinige Herstellungs- und Vertriebsrecht für unzerbrechliche Schallplatten, die aber laut Vertrag nur an die Phonycord GmbH, Berlin geliefert werden durften, die Eigentümerin des Patents für das Pressverfahren ist.

Unzerbrechliche Platten erschienen aber auch auf dem Etikett Deutsche Musik der Electromusik GmbH, Vaihingen a. F., die ebenfalls die Etiketten Elton und Electro Musik herausgab und dieser "Firmenfamilie" angehört.
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Grammophonteam
Mo Feb 16 2015, 20:15
Seitenbetreiber

Dabei seit: So Sep 04 2011, 14:54
Wohnort: In den tiefen des Netzes ;)
Einträge: 2084
Hinter der Phonycord GmbH, Berlin (mit Electromophon-Schallplatten A.-G.) steckte eigentlich der I.G. Farben Konzern als Erfinder dieser Platten (Masse).



Aus diesem Link - Hier klicken Eintrag von

jitterbug

Generelles zur Erklärung/Ergänzung: Auf Phonycord sind ausschließlich zeitgleich Aufnahmen der Artiphon erschienen, die es alle auch als reguäre Schellackpressung (Artiphon) gibt. Obwohl ein großer Werbeaufwand für die Phonycord-Platte betrieben wurde, hat sie sich in Folge des wohl ziemlich hohen Preises nicht durchsetzen können:

So soll eine Platte wohl 6,50 RM gekostet haben und wurde als Doppelbriehf (Großbrief) per Post zugestellt.

In den schönsten Bonbonfarben erschienen diese halb-transparenten Platten.

























In dem mir vorliegenden Katalog bis August 1930 sind in der Reihe ab Bestellnummer 1 bereits bis zur Bestellnummer 489 Platten gelistet. Dazu kommen noch zwei Seiten Aufnahmen einer 4000-Serie (11 Platten Jugoslavische und 11 Platten Tschechische Aufnahmen).

Interessanterweise haben alle Bestellnummern in dem Katalog eine ungerade Zahl, es gibt also z.B. Finnische Aufnahmen mit den Bestellnummern 331, 333, 335, 337, 339 etc...)

Andere Nummernserien hingegen sind fortlaufend durchnumeriert:

Die Nachtragshefte November/Dezember 1930 zeigen eine Serie mit 3000-Bestellnummern (Max Rostock, Zithervirtuose und Konzert-Orgel: C.A.J. Permentier) in der Rubrik "Instrumental-Aufnahmen".

Im November 1930 sind die zwei Nummern einer 6000-Serie vermerkt (Märsche) und drei 8000-Nummern von Carl Gastrecht (8000, 8001, 8002).

Im Dezember 1930 gibt es nochmals 8000er-Platten (Fred Roberts Jazz-Sinfoniker: 8003, 8004, 8005)

Dazu ein Weihnachtslieder-Potpourri mit der Bestellnummer 2000.

Also ist im Moment nicht schlüssig, wie viele Serien mit wievielen Exemplaren es tatsächlich gab.

Die höchste Bestellnummer der einfachen Serie ungerader Bestellnummern im Dezember-Nachtrag 1930 ist die Nummer 691 (Robert Koppel), was also schon eine Produktion alleine bis zum Jahre 1930 von über 350 Platten nahelegt!

Spannenderweise werden in sämtlichen mir vorliegenden Katalogen auch immer die Matriznummern gelistet, es hadelt sich durchweg um ARTIPHON-Matrizen.

Es sind mir im Laufe der Jahre diverse Platten schon in unterschiedlichen Farben begegnet, so z.B. Lud Gluskin "I Can't Give You Anything But Love"/"That's My Weakness Now" (Nr. 235) in gelb, das Exemplar, das ich jetzt besitze, ist rot.

Damit die flexiblen Platten auch auf Apparaten mit kleineren Plattentellern gespeilt werden konnten, gab es Pappscheiben als Unterlage. Eine Phonycord-Scheibe mit entsprechender (englischer) Texterklärung bilde ich unten ab.

Die weiter oben abgebildete Platte vom Jazz-Orchester (als "FRITZ ROHN" auf Artiphon, Pseudonym für RICHARD FORST!) wurde vermutlich im September 1932 aufgenommen (das gleiche Arrangement von "Ruf mich an Evelyn" kennen wir von BRILLANT). Sie ist gekoppelt mit einer alten Veröffentlichung der WEDDING BOYS ("Nimm diesen Ring") mit der Bestell-Nummer 17, die dummerweise bereits zuvor vergeben war mit "Le Canari"/"Der alte Stephansturm" von Violine mit Klavierbegleitung.

Ferner ist sehr erstaunlich, dass bei dieser seltsamen Kopplung eine Seite von einer 4-Schlager-Platte der ARTIPHON mit einer "normalen" Seite kombiniert wurde.

Immerhin werden im Katalog 1930 etliche internationale Aufnahmen und Rubriken vorgestellt: Amerikanische, Französische, Finnische, Jugoslavische, Schwedische, Schweizer, Spanische und Tschechische Aufnahmen.

Neben den Klassischen Ouvertüren, Fantasien und Charakterstücken werden Militärmärsche, Tänze, Ländler-Musik, Gesänge und Instrumental-Aufnahmen gelistet.

Es liegt schlussendlich nahe, dass PHONYCORD FLEXIBLE-Platten bis Ende 1932 hergestellt und vertrieben wurden, auch wenn zum Schluss wohl nicht mehr in großer Zahl...

Ergänzungen, besonders aus späterer Zeit der PHONYCORD sind gerne gesehen!
Viele Grüße, Stephan
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[ Bearbeitet So Jun 03 2018, 08:00 ]
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Grammophonteam
Fr Feb 20 2015, 20:51
Seitenbetreiber

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Das Rezept für die Phonycord - Platten wurde jedoch weder von der I.G. Farben, noch der Phonycord GmbH patentiert, sondern von der Electromophon Schallplatten A.-G. St. Gallen, Schweiz.



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snookerbee
Fr Feb 20 2015, 22:43
"Urgestein"

Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 1737
Es funktioniert ...

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Grammophonteam
Sa Okt 31 2015, 11:28
Seitenbetreiber

Dabei seit: So Sep 04 2011, 14:54
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März 1930
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