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Foren > Schellackplatten > Digitalisierung und Klangrestaurierung
direktes Digitalisieren über einen Plattenspieler?
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Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer Dieser Thread ist nun geschlossen
Autor Eintrag
berauscht
Fr Nov 20 2015, 18:58
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1479
Eigentlich sollten die Platten nicht zu schwer sein. Vielleicht ist das Fett im Lager verharzt und deshalb dreht der Teller nur schwer.

Die Dual-, Shure- und auch Nachbaunadeln für Schellack haben meistens eine grüne Farbe. Du solltest aber auch mit bloßem Auge die, im Vergleich zu einen Mikronadel, recht dicke Schellacknadel erkennen.
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Willi-H-411
Fr Nov 20 2015, 20:28
Dabei seit: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Einträge: 1368
Das mit dem verharzten Fett sehe ich genauso. Wenn du es dir zutraust, den Plattenspieler auseinanderzunehmen, wäre es sinnvoll, alle Lager zu reinigen und neu zu fetten. Es ist auch sehr gut, die Stangen, auf denen die sich drehenden Teile stecken, mit einer Politurpaste zu polieren. Anschließend gut mit Spiritus reinigen, damit kein Schleifmittel übrig bleibt. Zum Ölen eignet sich Ballistol sehr gut.

Möglich ist aber auch, daß die Andruckrollen zu hart geworden oder verschmutzt sind. Hier ist es also auch gut, sie mit Wattestäbchen und Spiritus zu reinigen.

VG Willi

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SchellackFan85
Mo Nov 23 2015, 08:16
Dabei seit: Mo Mai 05 2014, 11:30
Wohnort: Munich
Einträge: 96
Hi, danke für die antworten und Tipps.
Ich hab ihn mal so weit wie möglich aufgeschraubt, gesäubert und gefettet - leider ohne Erfolg.
Er bringt die 78 und jede andere Geschwindigkeit wenn man Ihn nur leicht belastet aber sobald etwas schwereres als eine große Vinylplatte draufkommt versagt er seinen Dienst und dreht nur noch ganz langsam bis gar nicht mehr. :-(
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Rundfunkonkel
Mo Nov 23 2015, 12:24
Dabei seit: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Einträge: 1080
Hast Du niemanden in der Nähe, der Dir bei dem Dreher mal helfen könnte?
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SchellackFan85
Mo Nov 23 2015, 12:36
Dabei seit: Mo Mai 05 2014, 11:30
Wohnort: Munich
Einträge: 96
Hab den Dual auch nem Bekannten von mir gezeigt (Elektroniker), er meinte, dass die Lötstellen und Bauteile noch alle gut aussehen und er vermutet, dass der Motor nach jahrzentelanger Lagerung einfach den Geist aufgegeben hat (was mich dabei wundert, ist warum er dann trotzdem bei Vinyl normal läuft).
Ansonsten wüsste ich zzt. keinen in der Umgebung der sich damit auskennt - meine Suche diesbezüglich hat nur ein paar bereits geschlossene Betriebe aufgezeigt.
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Willi-H-411
Mo Nov 23 2015, 12:55
Dabei seit: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Einträge: 1368
Die Dual-Motoren geben selten den Geist auf. Hattest du den Motor auch schon auseinandergenommen und die Lagerstellen gereinigt und neu geölt? Wenn nicht, solltest du das auch mal machen. Das ist allerdings eine ziemlige Fummelei, ihn wieder zusammenzubekommen.

Du kannst aber auch zuerst einmal schauen, ob der Motor gut nachläuft. Dazu nimmst du den Plattenteller ab, stellst den Geschwindigkeitsregler auf "Parkstellung" (das müßte ein Punkt auf der Skala sein, auf den du den Regler immer stellen solltest, wenn du den Plattenspieler nicht benutzt), schaltest den Motor ein, wartest etwa eine Minute und schaltest ihn dann wieder ab. Du kannst dann sehen, wie lange er noch nachläuft. Bleibt er recht schnell stehen, stimmt am Leichtlauf des Motors etwas nicht. Dann solltest du ihn auseinandernehmen und die Lagerstellen reinigen und neu ölen. Nur, wie gesagt, das Zusammenbauen ist recht fummelig.

Was aber, wie schon vorher mal geschrieben, auch sein kann, daß die Antriebsrollen verdreckt sind. Die solltest du mit Watestäbchen und Spriritus reinigen, bis sie wieder greifen.

VG Willi
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SchellackFan85
Mo Nov 23 2015, 14:08
Dabei seit: Mo Mai 05 2014, 11:30
Wohnort: Munich
Einträge: 96
Ich werde mich nochmal in aller Ruhe hinhocken und Ihn ein weiteres mal zerlegen und mich diesmal direkt am Motor versuchen, wie von Willi vorgeschlagen und dazu ein paar Fotos machen, evtl. sieht ja jemand etwas, das ich übersehen habe.
Hier mal ein paar "ältere" Fotos von vor dem ersten gröberen ausseinandernehmen:



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veritas
Di Nov 24 2015, 13:16
Dabei seit: Do Jun 28 2012, 17:52
Wohnort: Allgäuer Provinzpampa
Einträge: 461
Ein ähnliches Problem hatte ich mal mit einer Akai-Bandmaschine aus den 70ern. Diese lief dann auch etwa 10% zu langsam. Dort war der Capstanmotor durch falsche Lagerung (Keller?) dermaßen korrodiert, daß eine Reparatur nicht mehr sinnvoll war. Ich konnte die Maschine zum Glück gegen ein besser erhaltenes Modell tauschen.

Genau deshalb hatte ich Turnois damals vom Kauf eines alten Duals abgeraten: Solche Geräte müssen nach mehreren Dekaden auf jeden Fall gewartet werden und sind nur für Besitzer geeignet sind, die sich das Reparieren zumuten können und wollen. Einige Motoren lassen sich noch zu einem gewissen Grad zerlegen. So eine Aktion kann aber beliebig aufwendig werden, Frustmomente inklusive. Doch manchmal ist ja der Weg das Ziel.

Vielleicht läßt sich der Motor ja doch noch reinigen.
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Formiggini
Di Nov 24 2015, 13:28


Dabei seit: Di Dez 28 2010, 19:20
Einträge: 1759
Da wir vom eigentlichen Thema "direktes Digitalisieren über einen Plattenspieler?" inzwischen komplett weg sind - also - würde ich Bitten für individuelle Reparatur-Beratung zu einzelnen Geräten einen seperaten, neuen Eintrag zu eröffnen. Um hier weitere "Themenfremde" Einträge zu vermeiden, schließe ich vorübergehend hier.

Grüße
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