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Foren > Schellackplatten > Diskussionskreis Schellackplatten
Ultraphon A 303
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
berauscht
So Dez 08 2019, 13:12 Druck Ansicht
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1557
Hat jemand die Platte Ultraphon A 303, bzw. hat jemand Informationen darüber wer der Refrainsänger auf dieser Platte ist?
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Polyfar41
So Dez 08 2019, 14:10
Dabei seit: Fr Feb 24 2017, 11:27
Wohnort: Frankfurt am Main
Einträge: 61
Ultraphon A-303:
Mx. 10546 17.12.29 Lach mich nicht aus (Jurmann/Rotter)
Mx. 10549 17.12.29 Das geht vorüber
Lud Gluskin mit seinem Jazz-Orchester
Refraingesang: Walter Jurmann

Viele Grüße
Klaus
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berauscht
So Dez 08 2019, 15:14
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1557
Danke! Die Aufnahme von "Das geht vorüber" wurde wohl als Umschnitt auf Orchestrola 2364 als B-Seite noch einmal verwendet. Datum im Wachs 2. 3. 31.
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jitterbug
Mi Dez 11 2019, 15:08
Dabei seit: Mi Mär 27 2013, 16:49
Wohnort: Berlin
Einträge: 390
Das ist ganz interessant: Es handelt sich tatsächöich um die identische Aufnahme in unterschiedlicher Tonqualität. Allerdings trägt meine Orchestrola-Pressung als Datum 18 12 29 im Wachs (unter Label erkennbar), die Ultraphon hingegen 10 1 30.

So vermute ich eher, dass es dabei eher um Galvanisierungsdaten der Press-Matrizen geht als um tatsächliche Bearbeitungsdaten der Väter/Mütter. Beide Platten könnten also zeitglich in den Handel gekommen sein.

Auch wirkt die Orchestrola nicht unbedingt wie ein Umschnitt auf mich, da es keine Leerrille vor der Musik gibt und auch nicht ein erhöhter Nebengeräuschpegel auffällt, auch nicht zum Ende des Liedes, wo eigentlich vor der Auslaufrille noch zusätzliche Schliefgeräusche vom Überspielen zu hören sein müssten. Allerdings ist meine Orchestrola-latte auch nicht in gutem Zustand - ein akustischer Vergleich mit zwei gut erhltenen Exemplaren würde sich sicher lohnen.

Viele Grüße, Stephan


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berauscht
Mi Dez 11 2019, 20:51
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1557
jitterbug schrieb ...

Das ist ganz interessant: Es handelt sich tatsächöich um die identische Aufnahme in unterschiedlicher Tonqualität. Allerdings trägt meine Orchestrola-Pressung als Datum 18 12 29 im Wachs (unter Label erkennbar), die Ultraphon hingegen 10 1 30.

So vermute ich eher, dass es dabei eher um Galvanisierungsdaten der Press-Matrizen geht als um tatsächliche Bearbeitungsdaten der Väter/Mütter. Beide Platten könnten also zeitglich in den Handel gekommen sein.


Datum im Wachs 2 3 31

Ich denke du hast Recht mit der Annahme, dass das Datum das Herstellungsdatum der Pressmatrize ist.
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Remirus
Fr Dez 13 2019, 16:31
Dabei seit: Mi Jul 12 2017, 16:12
Wohnort: Heide (Holstein)
Einträge: 41
Vielleicht hat ja Ultraphon versuchsweise ähnlich mit Orchestrola (bzw. Vocalion) zusammen gearbeitet wie Lindström und Grammophon mit Derby, also parallel gleiche Aufnahmen auf 25- und 20-cm-Format gemacht, um sie auf den verschiedenen Marken zu verkaufen. Gehört habe ich davon zwar noch nichts, aber möglich wäre es doch.
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