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Foren > Schellackplatten > Diskussionskreis Schellackplatten > Aufnahmejahr/Herkunft
Polydor mit seltsamer Matritzennummer - woher?
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Rundfunkonkel
Di Aug 04 2020, 22:11 Druck Ansicht
Dabei seit: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Einträge: 1151
Hallo,

auf einer Nachkriegspressung einer Polydor mit Mech. Copt. 1940, findet sich eine mir bisher noch nicht aufgefallene Matritzennummer.



GTB - CAH 164





Es gibt diese Platte ebenfalls mit dem DGG Polydor Auslands-Etikett der Zeit vor Kriegsende. Deren Bestellnummer ist mir noch unbekannt, und wird evtl. nachgetragen.
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Konezni
Di Aug 04 2020, 22:30
Dabei seit: Do Aug 20 2015, 18:23
Wohnort: Berlin
Einträge: 195
Diese Matrizenserie der DGG wurde in den Niederlanden aufgenommen.
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Rundfunkonkel
Di Aug 04 2020, 22:46
Dabei seit: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Einträge: 1151









11537 A im Original.

Vielen Dank für die Info, ein erster Anhaltspunkt. Genaueres dazu gibt es aber nicht, wie z. B. Ort, Lohnstudio, eigenes DGG Studio, etc. ? Das Bild der Rillengeometrie sieht genauso aus wie bei den anderen, normalen DGGs der Zeit.. Dafür liegt ein Brummton, vermutlich vom Antrieb der Schneidemaschine, unter der Musik. Deutet für mich eher auf transportable Technik denn auf ein festes Studio.

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Calle
Mi Aug 05 2020, 00:11
Dabei seit: Mo Apr 18 2011, 10:57
Wohnort: Emmerich am Rhein
Einträge: 278
GTB Aufnahmen entstanden i.d.R. in Den Haag, die Niederlande.
Das Aufnahmestudio GTB = GeluidsTechnisch Bureau oder Gerard Theo Bakker.

Das Aufnahmestudio nahm auch verschiedene Aufnahmen vom Orchester Ernst van ‘t Hoff auf; die haben ebenfalls eine GTB-CAH Matriznummer.

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Rundfunkonkel
Mi Aug 05 2020, 01:31
Dabei seit: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Einträge: 1151
Ganz herzlichen Dank!

Nachtrag: das Brummen verschwindet am Ende der Platte, kann also nicht vom Antrieb stammen. Das selbe Geräusch kenne ich von manchen 30 cm Tfk Platten, evtl. sogar Concertgebouw Orchester. Könnte es möglich sein, dass Bakker auch hier mit seiner Technik beteiligt war?

Edit: Rechtschreibung

[ Bearbeitet Mi Aug 05 2020, 18:11 ]
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Konezni
Mi Aug 05 2020, 17:55
Dabei seit: Do Aug 20 2015, 18:23
Wohnort: Berlin
Einträge: 195
Die einschlägige Literatur nennt als Aufnahmeorte Amsterdam, Hilversum, Den Haag sowie Scheveningen. Mit Amsterdam können womöglich auch die im Vorort Hilversum beheimateten Rundfunkstudios gemeint sein. Orgelaufnahmen fanden in der Evangelische Lutherse kerk, Den Haag, statt.

[ Bearbeitet Mi Aug 05 2020, 17:55 ]
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