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Foren > Grammophone > Koffergeräte und Spielzeuggrammophon
Cameraphone
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
gramofan
So Jan 22 2012, 16:17 Druck Ansicht
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 905
Das nachfolgend vorgestellte Gerät kann als typisch für eine ganze Gattung stehen, nämlich Kleinstgeräte, die zusammengelegt grob einer damaligen (Kodak) Box-Camera ähnelten. In den Details unterscheiden sie sich (z.B. beim "Schalltrichter", beim "Plattenteller", bei der genauen Platzierung der Teile im Gehäuse beim Zusammenlegen).

HERSTELLER:
MODELL: Cameraphone (Prägung auf dem Ledergriff)
SERIENNUMMER: ohne
JAHR: ca. 1925
DAMALIGER PREIS: ?
GEHÄUSE: Holz
PLATTENTELLER: 3-armiger faltbarer Träger (ausgefaltet ca. 24 cm Durchmesser)
TRICHTER: s.u.
MOTOR: Einfeder-Platinen-Motor
SCHALLDOSE:

INTERESSANTE DETAILS: Bevor das Gerät einsatzklar ist, muss es erstmal aufgebaut werden: Kurbel aus der Deckelhalterung nehmen und einstecken, Plattenträger ausfalten und auf die Motorachse stecken. Schalldose auf den Träger stecken und im Gehäuse einstecken, Schalldifusor auf Schalldose stecken. Letzterer fehlte beim Erwerb. Da in der Grundplatte eine entspr. Aussparung vorhanden ist, wusste ich aber welchen Durchmesser der Diffusor hat. Somit konnte aus passenden Kunststoffteilen eine Neuanfertigung erfolgen. Da mir die Nachahmung von farbigen melierten Bakelit-Originalen, die man auf Photos sehen kann, zu mühsam war, habe ich das fertige Teil einfach nur schwarz gespritzt.










[ Bearbeitet So Apr 01 2012, 15:49 ]
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Bruder-Grimm
Di Sep 04 2012, 10:40
Gast
Da ich auch so ein Cameraphone habe, oder besser gerade beim Restaurieren bin hier mal ein Foto von der Original Schalldose.
Leider fehlt bei meinem Gerät der untere Deckel oder besser gesagt die Bodenplatte. Nun habe ich keine Vorstellung davon, wie eigentlich der Motor befestigt wird.
Es wird ja wohl kaum durch die Regulierschraube erfolgen. Die zweite Schraube ist wohl die Bremse.
Eine Befestigung nach oben erfolgt nicht, denn da sind keine Bohrlöcher vorhanden. Kann da jemand helfen?
Die Zugfeder war gebrochen und die Restlänge erscheint mir mit 1,5 m etwas kurz bei einerm Dosendurchmesser des Federgehäuses von 61 mm. Hat dazu jemand Erfahrung-ich möchte in Holland nicht die falsche Feder bestellen.



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Gast
Di Sep 04 2012, 11:27
Gast
Hallo Martin,

da ich weder Gerät noch Motor kenne, kann ich Dir keinen konkreten Rat geben.
Zu der Befestigung/Platte kann aber Gramofan sicher bei seinem Gerät mal nachsehen und Infos liefern.

Bei Aufzugsfedern ist es ganz allgemein so, daß die Feder im entspannten Zustand etwas ein Drittel des Federhauses einnehmen sollte.

Das wäre bei Dir also so um die 20mm.
Das besagt jetzt nur leider nichts über die Soll-Länge der ausgebauten Feder.

Aber Du hast ja die Maße wie Breite und Stärke der Feder und Du weißt, wie die Befestigungen beschaffen sein müssen.

Aus diesen Maßen müßte sich eigentlich schon eine recht konkrete Bestellung machen lassen. Eventuell hilft dann auch eine Skizze der Innen-und Randbefestigung der Feder.

Der holländische Händler kann übrigens viel besser Englisch als Deutsch. (Falls Du den Händler Zwartje Schiff im Auge hast)

Mit etwas Glück weiß er auch welche Feder gefragt ist, wenn der konkrete Hersteller des Motors und Modell genannt werden kann.

Gruß, Nils

Nachtrag 9.9.12: entschuldigung für die Anrede "Martin". Fehler! Adressat ist natürlich "Bruder Grimm"

[ Bearbeitet So Sep 09 2012, 17:16 ]
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Rundfunkonkel
Di Sep 04 2012, 11:41
Dabei seit: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Einträge: 1078
Toll! Ist eines der Geräte das, was vor kurzem bei der "Bucht" verkauft worden ist?
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joha
Di Sep 04 2012, 12:26
Dabei seit: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Einträge: 1004
Hallo Martin,
Ich habe in meinem Fundus noch 2 Kleine Federn die schon Jahre liegen,Breite 15,Durchmesser 63,Stärke0,6,Länge 2500 vieleicht passen die aber ich habe auch keine Unterlagen dazu was da rein gehört und auf den Motortyp passt,die eine ist noch ein bissel kleiner das müsste man halt genau ausprobieren.
Gruss joha
Bilder folgen
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joha
Di Sep 04 2012, 12:37
Dabei seit: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Einträge: 1004








Wer die Teile (Friedensware)gebrauchen kann,kann sich gern bei mir melden.
Gruss joha
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Willi-H-411
Di Sep 04 2012, 13:30
Dabei seit: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Einträge: 1364
Joha, in diesem Zusammenhang gleich mal eine Frage: Wie baut man solche Federn eigentlich ein?

Ich meine, die sind doch in "gespanntem" Zustand und werden von dem Draht gehalten. Wenn man den Draht zuerst abmacht, "fliegen" sie einem doch um die Ohren, sozusagen. Man kann sie aber doch auch nicht mit dem Draht drum zunächst einbauen und den Draht dann anschließend entfernen.

VG Willi
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Rundfunkonkel
Di Sep 04 2012, 14:01
Dabei seit: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Einträge: 1078
Willi, steht das nicht schon im Thread mit der Neu-Fettung der Federdose vom Formiggini beschrieben?
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Willi-H-411
Di Sep 04 2012, 16:36
Dabei seit: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Einträge: 1364
Da steht drin, wie man eine ausgebaute entspannte Feder wieder einbaut. Aber diese hier sind ja quasi neu und in dem Draht wohl gespannt gehalten.
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joha
Di Sep 04 2012, 17:36
Dabei seit: Mo Mär 26 2012, 15:45
Wohnort: Dresden/Sachsen
Einträge: 1004
@ Willy,
eigentlich ganz einfach,die Feder so lassen wenn die Dose vorbereitet ist Fett usw.dann legt man die Feder drauf und drückt sie ein der Draht erleichtert das ungemein,einhägen tut sie sich selbst am Außenniet,es gab auch eine verstellbare Vorichtung für Uhrmacher die haben sowas früher auch schnell gemacht,die drehte sich und schon war dei Feder drin einhängen tut sie sich beim spannen.
Aber es erfordert Geschick und Handwerklichkeit sonst muss man alles im entspannten Zustand machen.
Gruss joah
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Willi-H-411
Di Sep 04 2012, 19:27
Dabei seit: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Einträge: 1364
Hallo Joha!

Danke für die Info. Dann wird die Feder also beim Einlegen in die Dose aus dem Draht herausgedrückt? So eine Vorrichtung (Federwinder) hatte ich mal gesehen. Nur leider zu teuer.

VG Willi
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Bruder-Grimm
So Sep 30 2012, 06:07
Gast
In der Tat war ich von der Riesenfeder etwas geschockt. Ich wusste bisher nicht, dass Audi für die USA auch Aufzugsautos baut und sich dieses Forum mit auch damit beschäftigt.
Erst mal vielen Dank für die vielen und auch nützlichen Infos. Ich hatte nicht gedacht, dass so schnell reagiert wird.
Ich habe mir eine passende Feder in Holland bestellt und warte nun auf die Lieferung.
Wie der Motor befestigt wird weiß ich nun auch, da hat mir ein schweizer Sammler sehr schöne Fotos geschickt.
Der Motor liegt locker im Gehäuse und wird nirgends angeschraubt. So einen Fall hatte ich auch noch nie. Es gibt nur zwei Distanzklötzchen die verhindern, dass der Motor beim Aufziehen verutscht.

Ein kleines Problem habe ich nun doch noch. Im Federhaus ist dort, wo die Feder einhaken soll nur ein Loch. Nun könnte man das Loch mit einem neuen Haken vielleicht hart löten.
Oder würde es auch gehen, wenn ich den Anfang der Feder im Federhaus festschraube???
Ich bin übrigens gerade mit der Restaurierung eines alten Blechgrammophons Typ Sonorophon fast fertig geworden. Da war das Problem, wie man die alte früher handgemalte Goldschrift auf dem Gehäuse wieder restauriert.
Ich habe eine optimale Lösung gefunden. Wer sich dafür interessiert kann sich ja melden.

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Grammophonteam
So Sep 30 2012, 08:37
Seitenbetreiber

Dabei seit: So Sep 04 2011, 14:54
Wohnort: In den tiefen des Netzes ;)
Einträge: 2074
...da hat mir ein Schweizer Sammler sehr schöne Fotos geschickt
...Wer sich dafür interessiert kann sich ja melden.


Eine Plattform wie diese lebt ja davon, das man sich gegenseitig hilft.
Daher wäre es schön wenn du uns vielleicht ein paar von den Bildern zeigen könntest, bzw. in Kurzform verrätst wie deine Lösung aussieht - so wäre auch zukünftigen geholfen die bei diesem Gerät vor einem ähnlichen Problem stehen.

Grüße
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Bruder-Grimm
Fr Okt 05 2012, 08:52
Gast
Ich habe einen neuen Thread aufgemacht und die Vorgensweise der Schriftrestaurierung in einer PDF dargestellt.
Bruder Grimm
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gramofan
Sa Jan 26 2013, 22:56
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 905
@ Bruder Grimm:
Des Rätsels Lösung mit der Motorbefestigung: Bei meinem Gerät war alles noch da und es ist wirklich primitiv: Der Motor ist lediglich durch ein paar passende Holzklötzchen auf der Bodenplatte so in der Lage fixiert, dass er (mehr oder weniger) nicht horizontal verrutschen kann und zwischen Bodenplatte und Deckplatte sozusagen so eingeklemmt, dass es sich vertikal (weitgehend) nicht bewegen kann. Daher keine Löcher für Befestigungsgschrauben in den Platinen oder im Gehäuse.

[ Bearbeitet Sa Jun 16 2018, 19:40 ]
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