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Foren > Firmengeschichte, Labels, Hüllen, und Matrizen > Hüllen
pechschwarzer Marker auf Plattenhüllen etc.
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
stompy_de_luxe
Di Mär 13 2012, 19:41 Druck Ansicht
Dabei seit: Mi Jan 11 2012, 18:15
Wohnort: Wien
Einträge: 123
vielleicht gab es einen vergleichbaren Thread hier schon mal, aber ich möchte hiermit das Phänomen von neuzeitlichen Notizen, Nummern usw. auf alten Schellack-Hüllen ansprechen ... ich bin kein minutiös achivierender Hüllensammler. Dennoch bewahre ich meine Platten gerne in gut erhaltenen Originalhüllen auf und behandle diese ebenso schonend wie die Platten selbst.

Oft finde ich eine sehr alte, einwandfrei erhaltene und womöglich auch noch seltene Originalhülle. Der einzige Haken dabei: in der rechten oder linken oberen Ecke eine Auktionsnummer, dort für alle Zeiten verewigt mit Kugelschreiber, oder am besten gleich mit dickem pechschwarzen Marker. Verbrochen das ganze irgendwann in allerjüngster Zeit (ich rede nicht von DAMALIGEN Schmieraktionen) ... Gibt es eine Möglichkeit, diese Unsitte einzudämmen?

[ Bearbeitet Sa Mär 24 2012, 15:42 ]
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krammofoon
Di Mär 13 2012, 22:10
Schellack-Gnadenhof
Dabei seit: Mo Jun 27 2011, 20:47
Einträge: 1170
Servus :-)

die "Maler" erschießen?..... Nee, ernsthaft..... mir geht´s da nicht anders, denn auch ich kann zwar mit verknickten Hüllen oder aber auch mit verkratzten Platten leben, aber nicht mit 17 Inventarnummern oder gar neongelben unterwasserfesten Labelpapperln.
Zuletzt hatte ich sogar einen ebay-Händler angeschrieben und ihn gebeten, mir von den Doubletten die er angeboten hatte, doch die unverkrakelten zu schicken. Die Antwort war schon fast grenzwertig.... möchte mich da auch nicht drüber auslassen, nur so viel, dass er mittlerweile auf meiner Sperrliste steht.
Von daher sehe ich da wenig Chancen, dem Ganzen Einhalt oder wenigstens Linderung zu gebieten, wenn der Verkäufer schon zu Besitzzeiten keinen Bezug zu diesen Kulturgütern hatte sondern es von vorneherein nur als Regalfüllung oder schnelles Geld ansah :-/
Dumm auch, dass viele Stücke ja schon fast Unikatsstatus haben und somit eigentlich unwiderbringlich und nicht mehr reparabel geschädigt sind.

Also doch erschießen...... hilft wenigstens dann der Nachwelt.......

Gruss
Georg

[ Bearbeitet Di Feb 27 2018, 17:29 ]
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Gast
Di Mär 13 2012, 22:24
Gast
Es gab bis in die jüngste Vergangenheit Auktionare (ja, die sogar selbst Sammler sind!), welche Platten in Hüllen völlig rücksichtslos durch die Schmierereien auf den Hüllen "markiert" haben.

Riesengroß mit schwarzem Marker eine Auktionslistennummer und dazu dann noch ebensogroß die Zustandsbewertung " V++ "

Hier zählte wirklich nur das Verkaufen. "Die Hülle sehe ich nie wieder und sie ist gratis".

Diese Einstellung bessert sich erst jetzt etwas, wo die Herren Auktionare die Möglichkeit entdeckt haben, daß sich die alten Hüllen separat verkaufen lassen.
Erst dieses Beigeschäft hat einen Gesinnungswandel merkbar gemacht. Dufte Einstellung :-/

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gramofan
Mi Mär 14 2012, 15:01
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 920
Kommen wir zu den realistischen Lösungen und die heißen, wie kann ich den Schaden (wenigstens teilweise) beheben? Unproblematisch natürlich Bleistiftnotizen. Auch noch weniger schwerwiegend: Notizen mit Füller. Da gibt's im Schreibwarenhandel Stifte, die als Tintenkiller o.Ä. firmieren und gute Dienste tun. Bei Kugelschreiber kann man es mit durchnässen mit Haarspray versuchen und dann mit Mikrofasertuch auftupfen (hilft manchmal, aber leider nicht immer). Beim schwarzen Filzstift (Edding u.ä.) ist ein Versuch mit Kunststoffreiniger angebracht, aber Vorsicht, der löst Etikettenfarben u.U. auch an. Selbstklebeetiketten, Tesafilm und deren Reste lassen sich i.d.R. mit Feuerzeugbenzin ablösen. Ist die Klebemasse schon ins Papier eingezogen, bleibt leider eine dunkle Stelle zurück, die man nicht mehr weg bekommt.
Wer weitere Hausrezepte hat, ist meines Dankes gewiss!

[ Bearbeitet Sa Mär 24 2012, 21:02 ]
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Webseite
Rundfunkonkel
Mi Mär 14 2012, 18:15
Dabei seit: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Einträge: 1080
Hallo,

meine Erfahrungen:

durchsichtiger Klebefilm bzw. Kreppklebeband bügle ich kurz und klein. Die meisten Kleber davon sind hitzeempfindlich, und lösen sich beim Bügeln vom Papier (zu heiss gebüglet löst sich der Klebefilm auch komplett in geschmolzene Schmiere auf, also vorsichtig herantasten!). Kleber entfernen siehe gramofan.

Habe es noch nicht versucht, aber könnte Bremsemreiniger evtl. den schwarzen Faserstiftfarbstoff aus dem Papier herauswaschen? Klebereste vom oben genannten liessen sich damit entfernen.

Gruß

RFO

[ Bearbeitet Sa Mär 24 2012, 22:26 ]
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stompy_de_luxe
Do Mär 15 2012, 18:14
Dabei seit: Mi Jan 11 2012, 18:15
Wohnort: Wien
Einträge: 123
danke für die bisherigen Ratschläge ... so kann ich vielleicht doch die eine oder andere seltene Hülle retten. Bei Philips Nachkrieg schmerzt es ja kaum, aber z. B. bei ansonsten neuwertiger Clausophon-Hülle muss die Frage nach dem IQ des Verkäufers erlaubt sein ...
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