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Grammophone in BildernGrammophongalerie


Austin Egen - Schlager-Komponist, Sänger und Musikverleger


2.2. August Meyer-Eigen (Vater)





August Meyer-Eigen ist Schauspieler und Regisseur im Deutschen Reich, Österreich-Ungarn,
der Schweiz und an deutschsprachigen Theatern in den USA sowie Schauspieler und Theaterdirektor
am 1909 neu eröffneten Schauspielhaus in Stuttgart.

Geburtsdatum ist der 12. September 1861 in Ratingen bei Düsseldorf,109 fälschlicherweise
wird auch der 12. September 1863 veröffentlicht.110 Er ist der Sohn von Johann Meyer
(* Ratingen bei Düsseldorf – † vor 1895 Ratingen) und der Charlotte Eigen (* vermutlich
Wülfrath – † vor 1895 vermutlich Ratingen).111

1886 beginnt August Meyer-Eigen als Schauspieler in Sondershausen „in ersten Intrigantenund
Charakterrollen“. Danach folgen Engagements in Krefeld, Magdeburg und Königsberg
sowie am Residenztheater in Berlin, von 1888 bis 1892 am Stadttheater in Freiburg im
Breisgau, 1893 am Stadttheater in Breslau und 1894 am Stadttheater in Nürnberg. Von
1895 bis 1897 ist er als Schauspieler und Regisseur in Graz engagiert, 1898 am Carltheater in
Wien, 1899 wieder in Graz und danach in den Vereinigten Staaten „zuerst ein Jahr am
Irving-Place-Theater in New York“ und in der Folge „an den vereinigten deutschen Theatern
in Milwaukee-Chikago [sic!]“.

Zu „seinen besten Rollen“ zählen der Lear [in König Lear], Richard III. [in Richard III.] und
Shylock [in Der Kaufmann von Venedig] von William Shakespeare, weiters Mephisto
[in Faust von Johann Wolfgang von Goethe], Udaschkin in Graf Waldemar [von
Gustav Freytag, UA 1850], Oberst Berg in Die Journalisten [von Gustav Freytag, UA 1854],
Doktor Stockmann in Ein Volksfeind [von Henrik Ibsen, UA 1883], Graf Trast in Ehre
[von Hermann Sudermann, UA 1889], Lehr in Schuldig [von Richard Voss, UA 1892 ?] und
Napoleon in Schicksal [von Karl Bleibtreu, in der UA 30.1.1890 112]. Er nimmt im Juli 1899 an
den Aufführungen im Rahmen der Rheinischen Goethefeier teil (Oranien in Egmont [Goethe]
und Lustige Person in Faust I [Goethe]). „Er ist ein Künstler von scharfer Charakteristik und
bildet eine feste und verläßliche Stütze eines jeden Ensembles.“113

Ab 1894 ist August Meyer-Eigen in Graz ansässig und wohnt während der ersten drei Monate
am Entenplatz 3, danach für knapp zwei Jahre bis zu seiner Heirat in der Mandellstraße 7.114
Er ist für drei Spielzeiten bis zum Frühjahr 1897 in Graz engagiert.115 Am 17. Dezember 1894
spielt Meyer-Eigen bereits in Graz den Napoleon in Madame Sans-Gêne von Victorien
Sardou und Émile Moreau.116

August Meyer-Eigen heiratet am 24. Juni 1895 Maria Rochel, die unter ihrem Künstlernamen
Marie Rochelle seit 1892 in Graz als Sängerin engagiert ist, in der Pfarre Zum heiligsten
Herzen Jesu in Graz. Die Beistände (Trauzeugen) sind Emil Teischinger, Zivilingenieur, ein
Schwager Maria Rochels, und Moriz Rochel, Opernsänger, ein Bruder Maria Rochels.117 Das
Ehepaar wohnt erst in der Burggasse 11, dann in der Mandellstraße 7, wo auch am 28. März
1897 August Guido Maria geboren wird (s. Kap. 2.1.1.).118

Im Jahr 1896 betätigt sich August Meyer-Eigen auch als Autor. Es erscheint das Textbuch des
von ihm verfassten Lustspiels Gräfin Übermuth im Verlag von Hans Wagner in Graz.119
Im Sommer 1896 ist das Ehepaar vermutlich in Bad Gleichenberg zur Sommerfrische.120 Ab
Herbst 1896 erscheint wöchentlich die Zeitschrift „Der Zwischenact. Geleitet von August
Meyer-Eigen und Paul Martin.“, die Nummer 19 erscheint mit dem Titelzusatz „Wochenblatt
für Theater und Kunst. Herausgegeben von der Direction der vereinigten Theater von Graz
(H. Gottinger) unter Mitwirkung der Herren August Meyer-Eigen und Paul Martin. Preis
10 kr. [Kronen] Abonnement, vierteljährlich (13 Nummern) fl. [Gulden] 1.–, in der Buchhandlung
von Hans Wagner, Graz, Hauptplatz.“121

In der Saison 1896/97 spielt August Meyer-Eigen in etwa 30 Stücken, darunter Klassiker wie
Die Jungfrau von Orléans von Friedrich Schiller, Das Käthchen von Heilbronn von Heinrich
von Kleist und Faust von Johann Wolfgang von Goethe, aber auch die Titelrolle in John
Gabriel Borkman von Henrik Ibsen und den Amtsvorsteher Wehrhan in Gerhart Hauptmanns
Der Biberpelz. Daneben tritt er in zahlreichen Lustspielen auf wie z. B. in Man sagt! von
Victor Léon und Heinrich von Waldberg (den späteren Autoren der Operette Der Opernball
von Richard Heuberger), Madame Sans-Gêne von Victorien Sardou und Émile Moreau, in
Lustspielen und Schwänken von Georges Feydeau, Oskar Blumenthal, Paul Lindau und
anderen Autoren. Auch neue Stücke wie z. B. Die Athenerin von Leo Ebermann sowie
Heimat und Das Glück im Winkel von Hermann Sudermann sind in seinem Repertoire. In
dieser Spielzeit ist Meyer-Eigens Auftreten an mindestens 90 Abenden belegt.122

Die Premiere des Schauspiels Trilby von Paul Potter am 9. April 1897 wird als Benefizvorstellung
für August Meyer-Eigen aufgeführt.123 Die Aufführungen des Faust von Johann
Wolfgang von Goethe an zwei Abenden (29. und 30. Mai 1897) werden als „Letztes
Auftreten des Herrn August Meyer-Eigen“ angekündigt. Sein Wechsel nach Wien wird
in der lokalen Presse fälschlich mit „Theater an der Wien“ angegeben.124 Tatsächlich ist
Meyer-Eigen in der Spielzeit 1897/98 am Wiener Carltheater engagiert.

Am 28. März 1897 wird in der Wohnung des Ehepaares in der Mandellstraße 7 August
Guido Maria geboren (s. Kap. 2.1.1.). Aufenthaltsorte und Lebensverhältnisse der Familie
Meyer-Eigen von 1897 bis 1918 können vorrangig nur aus den veröffentlichten Informationen
über die bis mindestens 1914 währende ununterbrochene Theatertätigkeit von August Meyer-
Eigen abgeleitet werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Meyer-Eigen wahrscheinlich
mehrere seiner auswärtigen Jahresengagements ohne Begleitung seiner Familie (Ehefrau und
Sohn) absolviert hat.

Im Sommer 1897 ist die Familie vermutlich in Pöllau zur Sommerfrische.125 In der Spielzeit
1897/98 ist August Meyer-Eigen in Wien am Carltheater engagiert. Die Wohnadresse ist
in Wien II, Mühlfeldgasse 5.126 Der Aufenthalt von Ehefrau und Sohn ist nicht belegt.
Meyer-Eigen tritt in Das neue Ghetto von Theodor Herzl ab 5. Jänner 1898, in Freiwild von
Arthur Schnitzler ab 4. Februar 1898, in Hedda Gabler von Henrik Ibsen am 18. März 1898
und in zahlreichen anderen Rollen auf.127

In der nächsten Spielzeit, 1898/99, ist August Meyer-Eigen wieder in Graz engagiert.128 Als
Wohnadressen sind ab 22. August 1898 die Mandellstraße 14 und ab 11. April 1899 die
Glacisstraße 67 überliefert. Vermutlich wohnen Ehefrau und Sohn an dieser Adresse bis
1905.129 „Der [für Graz] wiedergewonnene Hr. Meyer-Eigen“ wird „bei seinem Erstauftreten
sympathisch begrüsst.“130 Vom 1. September 1898 bis zum 30. Mai 1899 ist er ohne Unterbrechung
in allen Genres des Sprechtheaters eingesetzt und tritt in etwa 30 Werken auf. Er
verkörpert Rollen in Klassikern wie Marcus Brutus in Julius Caesar und die Titelrolle in
König Lear von William Shakespeare, den Wallenstein in Schillers Trilogie, weiters Rollen
in Die Räuber, Kabale und Liebe und Don Carlos von Schiller, sowie die Titelrolle in Fuhrmann
Henschel von Gerhart Hauptmann. 33 Aufführungen des Schwanks Im weissen Rössl
von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg mit Meyer-Eigen als Giesecke sind in dieser
Saison am Programm. Rund 130 Abende mit Auftritten August Meyer-Eigens sind belegt.
Am 26. März 1899 findet die letzte Aufführung unter der Direktion Heinrich Gottinger
statt.131 Für die folgende Spielzeit im neu erbauten Stadttheater, das am 17. September 1899
eröffnet wird,132 sind 26 neue Kräfte engagiert.133

Im Juli 1899 nimmt August Meyer-Eigen an der Rheinischen Goethefeier in Düsseldorf teil.
Im September 1899 ist seine Überfahrt nach New York anzunehmen. In der Spielzeit
1899/1900, die von Oktober bis Mai angesetzt ist, spielt Meyer-Eigen am Irving Place
Theater, das von Heinrich Conried geleitet wird.134 Die Saison wird am Samstag, den
30. September 1899 mit Schillers Maria Stuart eröffnet. In dieser Aufführung werden bereits
die für diese Spielzeit neu engagierten Schauspieler präsentiert. Als Novität wird am
Dienstag, den 3. Oktober Renaissance von Franz von Schönthan und Franz Koppel-Ellfeld
gebracht.135 Beide Werke zählen zum Repertoire Meyer-Eigens. Zum Gedenken an den 150.
Geburtstag von Goethe wird eine exemplarische Aufführung des Faust mit „Mr. Meyer-
Eigen“ als Mephisto – ursprünglich geplant für den 27. Oktober 1899 – vorbereitet.136

Heinrich Conried leitet von 1893 bis 1907 das Irving Place Theater in New York. Er bietet
dem Publikum ein reichhaltiges deutschsprachiges Repertoire und entwickelt das Haus zum
führenden deutschsprachigen Theater der USA. Junge Schauspieler aus Deutschland und
Österreich ergänzen nach und nach das Ensemble. Conried engagiert persönlich neue Kräfte
von den großen Bühnen, allerdings kann er nur im Einzelfall auf Spitzenkräfte zurückgreifen.
Zumeist muss er Künstler engagieren, deren Talent und Repertoire den Anforderungen
entsprechen, ohne bislang eine Spitzenkarriere erreicht zu haben.137 August Meyer-Eigen ist
einer dieser Künstler.

Am 31. Jänner 1900 findet die erste Aufführung eines neuen Stückes von Klaus Arsen, Am
Spieltisch des Lebens, statt, mit August Meyer-Eigen in einer der Hauptrollen.138 Die Premiere
findet vor ausverkauftem Haus statt. Besondere Erwähnung findet Meyer-Eigen durch seine
Darstellung einer signifikanten Charakterrolle. Die Folgeaufführungen werden für den
1. Februar 1900 und den 3. Februar 1900 (Samstag Nachmittag und Abend) angekündigt.139
Eine weitere Aufführung des Irving Place Theater steht im Zeichen des 150. Geburtstages von
Goethe. Am 21. März 1900 wird Iphigenie auf Tauris mit u. a. August Meyer-Eigen als Arkas
aufgeführt, am 22. März 1900 wird die Aufführung in Cambridge als Benefizveranstaltung für
die Studenten wiederholt.140 Am 4. April 1900 wird „zum letzten Male“ [in dieser Spielzeit]
Die versunkene Glocke von Gerhart Hauptmann mit Meyer-Eigen als Waldschrat gegeben.141
In der „Letzte[n] Woche der Saison“ sind schließlich noch am 28. April 1900 Die Waise aus
Lowood von Charlotte Birch-Pfeiffer mit Meyer-Eigen als Lord Rowland Rochester und in
der Abschlussvorstellung am 30. April 1900 u. a. die „Gartenscene“ aus Maria Stuart von
Friedrich Schiller mit Meyer-Eigen als Wilhelm Cecil am Programm.142 Da August Meyer-
Eigen nach dieser Spielzeit wieder nach Europa zurückkehrt und er seine nächste Überfahrt in
die USA ohne Begleitung antritt, ist anzunehmen, dass dieser Aufenthalt in New York ohne
seine Frau und seinen dreijährigen Sohn stattgefunden hat.

Auf der Passagierliste des Dampfschiffes „Bulgaria“ der Hamburg-Amerika Linie ist August
Meyer-Eigen mit folgenden Personaldaten eingetragen: Alter „38“, Familienstand: keine
Angabe, Bisheriger Wohnort: „Graz“, Staatsangehörigkeit: „Oesterr[eich]“, Bezeichnung des
bisherigen Berufs: „Schauspieler“. Die „Bulgaria“ verlässt Hamburg am 9. September 1900
und fährt mit einem Zwischenhalt in Boulogne-sur-Mer nach New York.143 In der Spielzeit
1900/01 ist Meyer-Eigen an den Vereinigten Deutschen Theatern Milwaukee-Chicago
engagiert und kehrt nach Ende der Saison nach Europa zurück.144

Ausschließlich deutschsprachiges Repertoire bietet neben dem renommierten Irving Place
Theater in New York als einzige weitere Bühne der USA das seit 1885 bestehende Pabst
Theater in Milwaukee unter der Leitung von Leon Wachsner und Ferdinand Welb. Neben
ansässigen Künstlern werden aus Deutschland angereiste Schauspieler verpflichtet, die nur
einige wenige Jahre in Milwaukee bleiben. In Chicago finden seit 1888 Gastspiele aus
Milwaukee statt. Etwa ein Drittel des Repertoires entfällt auf neue Stücke. Die Finanzierung
hängt ausschließlich von den Einnahmen aus Kartenverkauf und den Sponsoren – vorrangig
deutsche Bierbrauer – ab.145

Am Sonntag, den 28. April 1901, findet als Gastspiel in Chicago eine Benefizvorstellung für
den Regisseur Meyer-Eigen mit der Aufführung von Flachsmann als Erzieher statt.146

Auf der Passagierliste des Dampfschiffes „Pennsylvania“ der Hamburg-Amerika Linie, das
am 1. September 1901 Hamburg verlässt, ist August Meyer-Eigen mit folgenden Personaldaten
eingetragen: Alter: „37“, Familienstand: „l[edig]“, Bisheriger Wohnort: „Düsseldorf,
Rh[ein]pr[ovinz].“, Bezeichnung des bisherigen Berufs: „Schauspieler“. Er reist gemeinsam
mit weiteren Schauspielern, dem 26-jährigen Gust[av] Kleemann, weiters Robert Hartberg,
Hans Schenk, Otto Pahlau, Bernhard Wenkhaus, Willi Krause und der Schauspielerin
Lotte Reineken, jedoch ohne Familie.147 Die Spielzeit 1901/02, die von September bis April
dauert, ist Meyer-Eigens zweite Saison an den Vereinigten Deutschen Theatern Milwaukee-
Chicago.148

Das Schauspiel Alt-Heidelberg von Wilhelm Meyer-Förster, das am 22. Jänner 1901 in Berlin
uraufgeführt wurde, wird am 5. März 1902 erstmals in den Vereinigten Staaten im von Leon
Wachsner geleiteten Pabst Theater in Milwaukee aufgeführt. Die Produktion unter der Regie
von August Meyer-Eigen ist so erfolgreich, dass das Stück in der Spielzeit 1902/03 wiederaufgenommen
wird. Damit wird eine Ankündigung der „New York Times“ vom Herbst 1902
widerlegt, in der berichtet wurde, dass Heinrich Conrieds Irving Place Theater sämtliche
Erstaufführungen aktueller deutscher Theaterstücke in den Vereinigten Staaten herausbringt.
149 Am Freitag, den 4. April 1902 führt das Pabst Theater in Milwaukee das 1896 in
Graz entstandene Lustspiel Gräfin Übermuth von August Meyer-Eigen auf.150 Er ist auch in
der nächsten Spielzeit 1902/03 hier engagiert.151 In der Spielzeit 1903/04 ist Meyer-Eigen
die vierte Spielzeit in Folge an den Vereinigten Deutschen Theatern Milwaukee-Chicago
engagiert.152 Er kehrt nach dieser Saison wieder nach Europa zurück.

Auf der Passagierliste des Dampfschiffes „Deutschland“ wird August Meyer-Eigen mit
folgenden Personaldaten eingetragen: Alter „42“, Familienstand: „v“[erheiratet], bisheriger
Wohnort: „Graz“, Staatsangehörigkeit: „Oest[erreich]“. Er reist zusammen mit vier anderen
Schauspielern, darunter Otto Ottbert und Bruno Schönfeld. Die „Deutschland“ verlässt
Hamburg am 15. September 1904.153

Als Schauspieler und Regisseur ist August Meyer-Eigen für die Spielzeit 1904/05 (vom
1. Oktober bis 15. Mai) nach vier Jahren wieder am Irving Place Theater in New York
engagiert.154 Inzwischen ist Heinrich Conried nur mehr offiziell Direktor des Theaters, das ab
1904 von dem Schauspieler Gustav von Seyfferitz geleitet wird. Gleichzeitig ist ab dieser Zeit
ein Besucherrückgang zu verzeichnen.155 Für 18., 19., 20. und 22. Oktober 1904 wird hier ein
neues Schauspiel von Paul Lindau, So ich dir, angekündigt, in dem Meyer-Eigen den Gottlieb
spielt. Für den 21. Oktober 1904 und die Nachmittagsvorstellung am 22. Oktober wird Uriel
Acosta von Karl Gutzkow angesetzt.156 Am 17. April 1905 findet im Irving Place Theater eine
Vorstellung von Goethes Iphigenie auf Tauris mit Meyer-Eigen als Arkas statt. Am 20. April
1905 führt man Narziss von Albert Emil Brachvogel auf – als Benefizvorstellung für den
„Regisseur und Charakterdarsteller des Irving Place Theater“ August Meyer-Eigen.157 Die
erste Aufführung des in Berlin erfolgreichen „Überbrettls“ in den Vereinigten Staaten findet
am 23. April 1905 im Kleinen Ballsaal des Hotel Astor statt. Neben zahlreichen Künstlern des
Irving Place Theater wirkt auch August Meyer-Eigen als Conférencier mit.158

August Meyer-Eigen kehrt nach Europa zurück, um die nächsten sieben Jahre in Deutschland,
Österreich und der Schweiz Engagements wahrzunehmen. In der Spielzeit 1905/06 ist er am
Schauspielhaus in Leipzig tätig. Er wohnt in der Scharnhartstraße 6, vermutlich gemeinsam
mit seiner Frau und dem bereits achtjährigen Sohn August.159 In der Spielzeit 1906/07 ist
August Meyer-Eigen mit seiner Familie wieder in Graz. Als Wohnadressen sind zuerst die
Alberstraße 6, dann für den Zeitraum eines Jahres wieder die Glacisstraße 67 überliefert.160
Die nächste Station für die Spielzeit 1907/08 ist das Stadttheater in Brünn. Als Wohnadresse
ist die Vanderstraßgasse 3 angegeben.161 Die Abmeldung in Graz im August 1907 findet mit
dem Zielort „Wien“ statt.162 Entweder handelt es sich dabei um eine falsche Angabe zur
Imageverbesserung oder es wohnt Maria Meyer-Eigen mit ihrem Sohn August in Wien
bei einem ihrer Brüder.163 Während seines Engagements in Brünn spielt Meyer-Eigen im
September 1907 in einem Schauspiel von Richard Jaffé, Das Bild des Signorelli, einer
„gräßliche[n] Kolportagekomödie“, in der ihm die „Lebendigkeit einer Gipsfigur“ attestiert
wird und man so „heute schlechthin nicht mehr agieren darf“.164 Auch die Dämonie des Wurm
in Schillers Kabale und Liebe wird ihm vom gleichen Kritiker abgesprochen.165 Es folgt Die
Rabensteinerin von Ernst von Wildenbruch166 sowie eine wenig dankbare Rolle in Ordnung
im Hause von Arthur Wing Pinero.167 Für die Spielzeit 1908/09 zieht die Familie nach Zürich.

August Meyer-Eigen wird an das Stadttheater engagiert. Ende August 1908 treffen sie aus
Brünn ein und wohnen vorerst in der Feldeggstraße 90, ab Oktober in der Florastraße 48.168

Ende Juni 1909 zieht August Meyer-Eigen mit Ehefrau und Sohn nach Stuttgart, um im
neuen Schauspielhaus, das am 6. November 1909 eröffnet wird, sein Engagement als
Schauspieler und „Spielleiter“ anzutreten.169 In Konkurrenz zum Hoftheater wird das neue
Schauspielhaus Stuttgarts als Privattheater mit Kuppelbau, eleganter Jugendstilfassade und
einem Fassungsvermögen von 750 Plätzen errichtet.170 Als Eröffnungsvorstellung wird das
Schauspiel Revolutionshochzeit von Sophus Michaelis gebracht. Die Spielleitung und die
Mitwirkung in der Rolle des Montaloup liegen bei Meyer-Eigen.171 In der ersten Spielzeit
dominieren Komödien und Schwänke neben Klassikern und modernen sozialkritischen
Werken. Von Mai bis Juli wird ein Operettensommer veranstaltet. Schnell entwickelt sich das
Theater zu einem neuen gesellschaftlichen Treffpunkt, des öfteren wird das Königspaar
gesehen. Stuttgart ist die einzige Stadt Deutschlands ohne Theaterzensur, eine liberale
Spielplangestaltung wird vom Königshaus toleriert, ja sogar gewünscht.172 In der Spielzeit
1910/11 ist die Wohnadresse der Familie Meyer-Eigen in der Schloßstraße 64.173 Ab
1. September 1910 übernimmt Regisseur und Schauspieler August Meyer-Eigen für zwei
Spielzeiten die Direktion. Der Spielplan wird durch Gastauftritte von hochrangigen Künstlern
und Ensembles (aus Düsseldorf, Wien und Berlin) bereichert. Die Kartenpreise werden
stark erhöht.174

Im August 1911 reisen Maria Meyer-Eigen und ihr Sohn in die USA (s. Kap. 2.1.2.). August
Meyer-Eigen bleibt in der Spielzeit 1911/12 als Direktor des Schauspielhauses noch bis Mitte
Mai 1912 in Stuttgart. Seine Wohnadresse ist in der Weimarstraße 3.175 Auf der Passagierliste
der „Vaderland“ ist August Meyer-Eigen mit folgenden Personaldaten eingetragen:
Age: „50“, Occupation: „Artist“, Nationality: „Germany“, Race: „German“, Last Permanent
Residence: Country: „Germany“, City: „Stuttgart“, Nearest relative: „Brother: Max Meyer,
8 Breite Str., Düsseldorf“, Final destination: State: „NY“, City: „NY“. Die „Vaderland“ verlässt
Antwerpen am 25. Mai 1912 und erreicht New York am 4. Juni 1912. Ehefrau und Sohn
wohnen zu diesem Zeitpunkt bereits in New York, 121 West 61th Street.176

August Meyer-Eigen wird für die Spielzeit 1912/13 das insgesamt dritte Mal an das Irving
Place Theater in New York verpflichtet, das zu diesem Zeitpunkt unter der Leitung des in
Österreich geborenen Maurice Baumfeld steht. Die Familie wohnt in der 40 West 64th
Street.177 Der Publikumsschwund führte bereits 1909 fast zur Schließung des Irving Place
Theaters. Die Leitung wechselt mehrmals. Der Rückgang von deutschsprachigen Zuwanderern
und die Assimilation an die englische Sprache führen seit der Jahrhundertwende
kontinuierlich zu einer eklatanten Abnahme des Publikums. Auch in der Spielzeit 1912/13
wird trotz ambitionierter Programmgestaltung mit Werken von Hermann Bahr, Gerhart
Hauptmann, Arthur Schnitzler, Frank Wedekind, etc. über mangelnde Auslastung geklagt.
In der Folge verschärft die antideutsche Stimmung mit Beginn des Ersten Weltkrieges die
Situation weiter, bis schließlich 1918 das Theater schließen muss.178 Am 3. Jänner 1913 wird
im Irving Place Theater Heimat von Hermann Sudermann aufgeführt mit August Meyer-
Eigen in der Rolle des Heffterdingk.179

Die folgende Spielzeit 1913/14 ist Meyer-Eigen am Adolf Philipp Theater engagiert. Als neue
Wohnadresse ist die 412 West 57th Street angegeben.180 Adolf Philipp eröffnet im November
1912 das Adolf Philipp Theater in 205–209 East 57th Street, in der Nähe der Third Avenue.
Wie in den von ihm früher geleiteten Theatern setzt er auch hier auf von ihm selbst verfasste
Musiktheaterproduktionen („German Musical Comedies“), darunter 1913 Das Mitternachtmädel.
181 Bereits im Frühjahr 1914 muss Philipp aufgrund von Verlusten, die nach einem
Boykott des am 28. Jänner 1914 erstaufgeführten Militärdramas Zabern von F. Schumacher
entstehen, das Theater schließen.182

Für die Zeit nach 1914 liegen keine weiteren Daten zu Engagements August Meyer-Eigens
vor.183 Der Niedergang des Deutschtums in den USA – eine langjährige Entwicklung – erfährt
mit dem Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg 1917 einen Kulminationspunkt, der zum
beschleunigten Zurückdrängen der deutschsprachigen Bezüge aus allen Lebensbereichen
führt.184 Die Krise der deutschsprachigen Theater und die Anfeindungen gegen die
deutschsprachige Bevölkerungsgruppe – verbunden mit den geringen Möglichkeiten deutschsprachiger
Schauspieler, unter Verwendung ihrer Sprache weiter aufzutreten – werden
schließlich 1922 zur Rückkehr der Familie nach Europa führen.

Im Rahmen einer Versammlung des Deutschen Lehrervereins in Cincinnati wird am
2. Dezember 1916 vor etwa siebzig anwesenden Mitgliedern ein Programm geboten, in dem
neben einem Liedvortrag auch August Meyer-Eigen einen Vortrag über Gerhart Hauptmanns
Die Ratten hält.185 Im Mai 1917 hält er in einer Versammlung des deutschen Oberlehrervereins
in Cincinnati einen Vortrag über „Wilhelm Busch, Denker und Humorist“ mit einer
Auswahl von humoristischen Zitaten und Gedichten.186

Die prekäre Situation beschreibt ein Bericht über das Pabst Theater in Milwaukee vom April
1918, nach dem vor einer Aufführung von Schillers Wilhelm Tell bewaffnete Mitglieder
verschiedener Organisationen die Besucher am Eintritt hindern. Diese Aktion wird einige
Tage aufrecht erhalten, bis das Theater endgültig schließen muss.187

In einem Bericht des „Bureau of Investigation“ vom Juli 1918 werden von H. J. Alexander
die Aktivitäten eines „angeblich feindlichen Ausländers“ („Paroled Enemy Alien“) namens
August Meyer-Eigen in Dayton (Ohio) dokumentiert. Sowohl dessen Kontakte zu Phillip
Haas, der möglicherweise eine Beschäftigung in seinem Gewerbebetrieb oder seiner Fabrik in
Aussicht stellt, als auch dessen Bürgschaft für Meyer-Eigen werden erfasst und schließlich
Meyer-Eigen als gesetzestreu eingestuft.188

Die Familie Meyer-Eigen wohnt ab spätestens 1918 in Chicago, 2642 Orchard Street. Das im
Rahmen der Volkszählung 1920 genannte Jahr der Einwanderung, 1896, ist weitaus früher als
das tatsächliche erste Engagement von August Meyer-Eigen in den USA und ist als falsche
Angabe zu werten. Neben [August] Meyer Eigen („Age: 56“) sind Mary Eigen („Age: 55“)
und Austin Eigen („Age: 22“) erfasst. Als Berufe sind „Export Officer“ als selbstständiger
Firmenpartner (Vater), „Singing Teacher“ als selbstständig erwerbstätig (Mutter) und
„Salesman“ als Angestellter (Sohn) dokumentiert.189

Im Juni 1921 wird ein Kaufvertrag über einen Grundbesitz in Frohnleiten geschlossen. Das
Eigentum wird auf den Namen der Ehefrau in das Grundbuch eingetragen. Ob Austin Egen
im Rahmen seiner Geschäftsreise von April bis Juli 1921 involviert ist, kann nicht belegt
werden (vgl. Kap. 2.1.2.2.).

Vermutlich reisen August Meyer-Eigen und seine Frau gemeinsam mit Austin Egen am
22. April 1922 endgültig nach Europa zurück (s. Kap. 2.1.2.2.). Das Ehepaar Meyer-Eigen ist
ab 29. Mai 1922 wieder in Graz, Morellenfeldgasse 2, gemeldet. Die Abmeldung von dieser
Adresse findet im Dezember 1923 statt.190 Ab dem Jahr 1923 wohnen August und Maria
Meyer-Eigen in ihrem eigenen Haus in Frohnleiten (s. Kap. 2.3.).

Im Begleitbrief zu Austin Egens Anmeldung als Komponist bei der AKM in Wien vom
Dezember 1922 schreibt er über seinen Vater, dass er „Amerikaner aus Holland stammend“
sei. Diese Information ist durch alle anderen erreichbaren Quellen über August Meyer-Eigen
widerlegt und dient einzig dazu, gegenüber der AKM ein attraktives amerikanisches Image zu
präsentieren.191

In seinem Passantrag vom 17. Jänner 1923 an das Amerikanische Konsulat in Wien macht
Austin Egen im Antragsformular auch Angaben über seinen Vater: „ [...] that my father
Austin [sic! eigentlich August] M. Eigen, was born in Rattingen, [sic!] Germany and is now
residing at Frohnleiten, Austria, for the purpose of visit; [...] that he resided 35 ? years
uninterruptedly, in the United States from 1 ? to 1922, at Chicago, Ill.; [...]“.192 Laut diesem
Dokument ist August Meyer-Eigen 1922 aus den Vereinigten Staaten abgereist und wohnt
zum Zeitpunkt des Passantrages im Jänner 1923 bereits in Frohnleiten.

Im April 1930 ersucht Austin Egen die AKM, die Zahlung der Jahresabrechnung 1929 nicht
an ihn in Berlin, sondern an seinen Vater, „Herrn August Meyer-Eigen, Graz/Oestr.“ über die
Österreichische Creditanstalt zu überweisen.193 Im Brief der AKM an „Herrn Meyer-Eigen,
Frohnleiten 147, Steiermark“ vom 23. Oktober 1930 wird die Überweisung des Betrages von
S [Schilling] 1.505,– angekündigt.194 Meyer-Eigen bestätigt den Empfang des Betrages
„mittels Geldbriefes“.195 Im November 1930 ersucht Austin Egen die AKM, die „Weihnachtsà
Contozahlung“ über S [Schilling] 3.718,– und einen Betrag für Auslandseinkünfte über
S 93,45 wiederum an seinen Vater nach Frohnleiten zu senden.196 Die AKM bestätigt die
Übersendung von insgesamt S 3.811,45 an „Herrn Meyer-Eigen in Frohnleiten“.197

August Meyer-Eigen wird im Verzeichnis 1931/32 der Schlaraffia als Mitglied im „Reyche
Grazia (Graz, Steiermark)“ in der Rubrik „Fahrender“ mit folgendem Eintrag gelistet:

„Talma der Unerreichte. (Mayer-Eigen [sic!] August, Theaterdirektor i. R.,
Frohnleiten, Steiermark.)“198


In zwei Briefen an die AKM vom 25. November 1931 und 7. Dezember 1931 ersucht Austin
Egen, die bevorstehende Tantiemenvorauszahlung im Dezember 1931 nicht mehr an seinen
Vater nach Frohnleiten zu senden, sondern nach Berlin an „Frau Florence Egen, Berlin-
Halensee, Paulsbornerstraße 76“.199 Vermutlich ist diese Änderung notwendig geworden, weil
Austin Egen laut einem späteren Brief von der Roehr AG ab Oktober 1931 kein Gehalt mehr
erhält und daher Geldbedarf hat.200

August Meyer-Eigen stirbt am 7. April 1932 um 3 Uhr früh in Frohnleiten im Alter von 70
Jahren an „Gehirnblutung“ [Schlaganfall].201 Das Begräbnis findet am 9. April um 16 Uhr
statt.202 Die Verlassenschaftsabhandlung wird einem nicht näher bezeichneten Notar übertragen
und wird vermutlich erst am 9. August 1934 beendet.203





109 Lt. Tauf-Protokoll Austin Egen. Abschrift des Tauf-Protokolls Propstei-Haupt- und Stadt-Pfarre zum hl. Blut
in Graz vom Solar-Jahre 1897, Eintrag Nr. 77. Diözesanarchiv Graz, Pfarre Graz – Hl. Blut, Taufen 1896–1904.
Vgl. Anh. 3.1.; sowie lt. Trauungs-Buch August Meyer-Eigen und Maria Rochel. Abschrift des Trauungs-
Buches der Pfarre Zum heiligsten Herzen Jesu, Graz vom Solar-Jahre 1895, Eintrag Nr. 69. Diözesanarchiv
Graz, Matriken-Zweitschriften Pfarre Graz – Herz Jesu, Trauungen 1891–1900, Vgl. Anh. 3.2.
110 Ulrich, Paul S.: Biographisches Verzeichnis für Theater, Tanz und Musik. Fundstellennachweis aus deutschsprachigen
Nachschlagewerken und Jahrbüchern, CD-ROM, Berlin 1997.
111 [AKM] „Fragebogen über die Personaldaten der Eltern und Großeltern“, maschinschr. ausgefüllt und datiert
mit Frohnleiten, 10.4.1938, eh. unterschrieben von Austin Egen. In: AKM, Komponisten-Akte Austin Egen. In
diesem, dem Ariernachweis ähnlichen Dokument ist der Beruf des Vaters von August Meyer-Eigen mit
„Dachziegelfabrikant“ angegeben, dessen Konfession mit „Katholisch“ und die Konfession der Mutter mit
„Protestantisch“. Die Sterbedaten der Eltern August Meyer-Eigens liegen vor dessen Heirat mit Maria Rochel
am 24.6.1895. Vgl. Trauungs-Buch August Meyer-Eigen und Maria Rochel. Abschrift des Trauungs-Buches der
Pfarre Zum heiligsten Herzen Jesu, Graz vom Solar-Jahre 1895, Eintrag Nr. 69. Diözesanarchiv Graz, Matriken-
Zweitschriften Pfarre Graz – Herz Jesu, Trauungen 1891–1900, Vgl. Anh. 3.2.
112 Harnack, Falk: Die Dramen Carl Bleibtreus. Eine dramaturgische Untersuchung (=Germanische Studien,
hrsg. v. Dr. Emil Ebering, Heft 199), Berlin 1938, S. 127.
113 Eisenberg, Ludwig: Grosses Biographisches Lexikon der Deutschen Bühne im 19. Jahrhundert. Leipzig 1903,
S. 673; diese Daten großteils übernommen in: Kosch, Wilhelm: Deutsches Theater-Lexikon. 2. Band, Klagenfurt
u. a. 1960, S. 1458. Mit seinem ersten Engagement in Freiburg im Breisgau ist Meyer-Eigen erwähnt in:
Flüggen, Ottmar Gustav: Biographisches Bühnen-Lexikon der deutschen Theater. Von Beginn der deutschen
Schauspielkunst bis zur Gegenwart, München 1892, S. 216.
114 Meldekartei der Polizeidirektion Graz (1892–1925), Meldeauskunft der Stadt Graz zu „August Meyer
gen.(annt) Meyer-Eigen“ v. 4.9.2009: Wohnungs-Anmeldungen vom 23.5.1894 am Entenplatz 3, vom 19.8.1894
bis 24.6.1895 in Mandellstraße 7.
115 Neuer Theater-Almanach. Theatergeschichtliches Jahr- und Adressbuch, hrsg. v. d. Genossenschaft Deutscher
Bühnenangehöriger, 6. Jg. (1895), S. 380; dito 7. Jg. (1896), S. 356f.; dito 8. Jg. (1897), S. 363f.; jeweils Eintrag
„Graz, Vereinigte städtische Theater“: In den Spielzeiten 1894/95 und 1896/97 ist als Adresse Mandellstraße 7
verzeichnet, in der Spielzeit 1895/96 Burggasse 11.
116 Vereinigte Bühnen Graz, Theaterzettel 1.1.1893–31.10.1898, Mikrofilm Rolle 026, Steirische
Landesbibliothek, Graz.
117 Abschrift des Trauungs-Buches der Pfarre Zum heiligsten Herzen Jesu, Graz vom Solar-Jahre 1895, Eintrag
Nr. 69. Diözesanarchiv Graz, Matriken-Zweitschriften Pfarre Graz – Herz Jesu, Trauungen 1891–1900. Vgl.
Anh. 3.2.
118 Meldekartei der Polizeidirektion Graz (1892–1925), Meldeauskunft der Stadt Graz zu „August Meyer
gen.(annt) Meyer-Eigen“ v. 4.9.2009: Wohnungs-Anmeldungen vom 21.8.1895 in der Burggasse 11, vom
1.5.1896 in der Mandellstraße 7.
119 Meyer-Eigen [August]: Gräfin Übermuth. Lustspiel in vier Aufzügen, Textbuch, Graz 1896.
120 Meldekartei der Polizeidirektion Graz (1892–1925), Meldeauskunft der Stadt Graz zu „August Meyer
gen.(annt) Meyer-Eigen“ v. 4.9.2009: Abmeldung 1.6.1896 Gleichenberg.
121 „Der Zwischenact“. Wochenblatt für Theater und Kunst. Hrsg. v. August Meyer-Eigen u. Paul Martin, 1. Jg.,
Nr. 1-19.
122 Vereinigte Bühnen Graz, Theaterzettel 1.1.1893–31.10.1898, Mikrofilm Rolle 026, Steirische
Landesbibliothek, Graz.
123 „Grazer Morgenpost“, Jg. 1897, Nr. 80, 9.4.1897, Rezension in Nr. 81, 10.4.1897.
124 „Grazer Morgenpost“, Jg. 1897, Nr. 122, 30.5.1897, Rezension und Abgang „Theater an der Wien“, Nr. 124,
2.6.1897.
125 Meldekartei der Polizeidirektion Graz (1892–1925), Meldeauskunft der Stadt Graz zu „August Meyer
gen.(annt) Meyer-Eigen“ v. 4.9.2009: Abmeldung 14.6.1897 Pöllau.
126 Neuer Theater-Almanach, 9. Jg. (1898), S. 560, Eintrag „Wien, Carltheater“; Meldekartei der Polizeidirektion
Graz (1892–1925), Meldeauskunft der Stadt Graz zu „August Meyer gen.(annt) Meyer-Eigen“ v. 4.9.2009: Wien
(ohne Datum) [für die Zeit von etwa Juni 1897 bis etwa August 1898].
127 Theaterzettel. K.k. priv. Carltheater, Jg. 1898, Österreichisches Theatermuseum.
128 Neuer Theater-Almanach, 10. Jg. (1899), S. 356, Eintrag „Graz, Vereinigte städtische Theater“.
129 Meldekartei der Polizeidirektion Graz (1892–1925), Meldeauskunft der Stadt Graz zu „August Meyer
gen.(annt) Meyer-Eigen“ v. 4.9.2009: Wohnungs-Anmeldungen vom 22.8.1898 in der Mandellstraße 14, ab
11.4.1899 in der Glacisstraße 67. Nach diesem Eintrag folgt keine Änderung bis zur Angabe „Leipzig (ohne
Datum)“, d. h. bis zum Jahr 1905.
130 „Österreichische Musik- und Theaterzeitung“. Zeitschrift für Musik und Theater, hrsg. v. B. Lvovsky, 11. Jg.,
Nr. 3, 1.10.1898, S. 5.
131 Vereinigte Bühnen Graz, Theaterzettel 1.1.1893–31.10.1898, Mikrofilm Rolle 026; Theaterzettel 1.11.1898–
30.9.1900, Mikrofilm Rolle 027; alle: Steirische Landesbibliothek, Graz.
132 Klostius, Volker: Die Diskussion über die Finanzierung des Grazer Stadttheaters in der Grazer Montags-
Zeitung in den Jahren 1899 bis 1919 [Graz 2004], S. 3. Homepage des Seminars „Grazer Oper“/Institut für
Musikwissenschaft/KF Uni Graz (https://www-classic.uni-graz.at/muwi2www/GrazerOper/Klostius.pdf). Später
(2005) als Diplomarbeit an der Universität Graz erschienen.
133 „Österreichische Musik- und Theaterzeitung“, 11. Jg., Nr. 1, 1.9.1898, S. 12.
134 Neuer Theater-Almanach, 11. Jg. (1900), S. 468f., Eintrag „New York, Irving Place Theater“
135 „The New York Times“. 1.10.1899 (Online-Archiv); The Evening Telegram, New York. 4.10.1899 (Online-
Archiv).
136 „The New York Times“. 23.10.1899 (Online-Archiv).
137 Winckelmann, Felicitas: Das deutschsprachige Theater in New York unter besonderer Berücksichtigung des
Irving Place Theaters (1888–1917), Diss., München 1981, S. 79 u. 91.
138 „New York Daily Tribune“. 31.1.1900, S. 7 (Online-Archiv).
139 „New York Daily Tribune“. 1.2.1900, S. 8 (Online-Archiv).
140 „New York Daily Tribune“. 22.3.1900, S. 4 (Online-Archiv); „The Harvard Crimson“. 13.3.1900 (Online-
Archiv).
141 Winckelmann: Das deutschsprachige Theater, S. 118.
142 Winckelmann: Das deutschsprachige Theater, S. 121f.
143 Passagierliste der „Bulgaria“, Hamburg ab 9.9.1900. In: Staatsarchiv Hamburg, 373-7 I, VIII A 1 Band 113,
S. 1991 (Mikrofilm Nr. K 1766). Hamburg Passenger Lists, 1850–1934 [database on-line], Provo 2006. Original
data: Staatsarchiv Hamburg, Bestand: 373-7 I, VIII (Auswanderungsamt I). Mikrofilmrollen K 1701–K 2008,
S 17363–S 17383, 13116–13183.
144 Neuer Theater-Almanach, 12. Jg. (1901), S. 440, Eintrag „Milwaukee-Chicago, Vereinigte Deutsche
Theater“.
145 Ende, A. v.: Das deutsche Theater in Amerika. In: „Österreichische Musik- und Theaterzeitung“, 10. Jg.,
Nr. 10, 15.1.1898, S. 6; Hense-Jensen, Wilhelm; Bruncken, Ernest: Wisconsin’s Deutsch-Amerikaner bis zum
Schluß des neunzehnten Jahrhunderts. 2. Band, Milwaukee 1902, S. 222f.
146 „The New York Clipper“, 4.5.1901, S. 211, Sp. 2 (Online-Archiv).
147 Passagierliste der „Pennsylvania“, Hamburg ab 1.9.1901. In: Staatsarchiv Hamburg, 373-7 I, VIII A 1 Band
123, S. 1772 (Mikrofilm Nr. K 1770). Hamburg Passenger Lists, 1850–1934 [database on-line], Provo 2006.
Original data: Staatsarchiv Hamburg, Bestand: 373-7 I, VIII (Auswanderungsamt I). Mikrofilmrollen K 1701–
K 2008, S 17363–S 17383, 13116–13183.
148 Neuer Theater-Almanach, 13. Jg. (1902), S. 452, Eintrag „Milwaukee-Chicago, Vereinigte Deutsche
Theater“.
149 Leserbrief Ernst Kronshage aus Milwaukee, Wis[consin]., Oct. 21, 1902. In: „The New York Times“.
26.10.1902 (Online-Archiv).
150 „The New York Clipper“, 5.4.1902, S. 129, Sp. 4 (Online-Archiv).
151 Neuer Theater-Almanach, 14. Jg. (1903), S. 452, Eintrag „Milwaukee-Chicago, Vereinigte Deutsche
Theater“.
152 Neuer Theater-Almanach, 15. Jg. (1904), S. 432, Eintrag „Milwaukee-Chicago, Vereinigte Deutsche
Theater“.
153 Passagierliste der „Deutschland“, Hamburg ab 15.9.1904. In: Staatsarchiv Hamburg, 373-7 I, VIII A 1 Band
159 A, S. 1738 (Mikrofilm Nr. K 1785). Hamburg Passenger Lists, 1850–1934 [database on-line], Provo 2006.
Original data: Staatsarchiv Hamburg, Bestand: 373-7 I, VIII (Auswanderungsamt I). Mikrofilmrollen K 1701–
K 2008, S 17363–S 17383, 13116–13183.
154 Neuer Theater-Almanach, 16. Jg. (1905), S. 450f., Eintrag „New York, Irving Place Theater“.
155 Winckelmann: Das deutschsprachige Theater in New York, S. 99-101.
156 „New York Daily Tribune“. 16.10.1904, S. 3 (Online-Archiv).
157 „New York Daily Tribune“. 16.4.1905, S. 8 (Online-Archiv); „The Sun“. 16.4.1905, S. 8 [?] (Online-Archiv).
158 „New York Daily Tribune“. 23.4.1905, S. 8 (Online-Archiv).
159 Neuer Theater-Almanach, 17. Jg. (1906), S. 450f., Eintrag „Leipzig, Schauspielhaus“. Als Hinweis für den
gemeinsamen Aufenthalt der gesamten Familie dient der undatierte Eintrag „Leipzig“ in der Meldekartei der
Polizeidirektion Graz (1892–1925), Meldeauskunft der Stadt Graz zu „August Meyer gen.(annt) Meyer-Eigen“
v. 4.9.2009. Laut Auskunft des Stadtarchives Leipzig sind durch Kriegsverlust keine Meldeunterlagen der Stadt
Leipzig zwischen 1889 und 1910 vorhanden.
160 Neuer Theater-Almanach, 18. Jg. (1907), S. 419-421, Eintrag „Graz, Vereinigte städtische Theater“, dort
vermutlich irrtümlich: „Glacisstraße 69“; Meldekartei der Polizeidirektion Graz (1892–1925), Meldeauskunft der
Stadt Graz zu „August Meyer gen.(annt) Meyer-Eigen“ v. 4.9.2009: Wohnungs-Anmeldungen vom 6.6.1906 in
der Alberstraße 6, ab 5.7.1906 in der Glacisstraße 67.
161 Neuer Theater-Almanach, 19. Jg. (1908), S. 307-309, Eintrag „Brünn, Stadttheater“.
162 Meldekartei der Polizeidirektion Graz (1892–1925), Meldeauskunft der Stadt Graz zu „August Meyer
gen.(annt) Meyer-Eigen“ v. 4.9.2009.
163 Meldeauskunft Wiener Stadt- und Landesarchiv „August Meyer-Eigen“ vom 16.11.2009: es konnten keine
Aufenthaltsdaten ermittelt werden.
164 „Volksfreund“. Organ der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs, 27. Jg. (1907), Brünn, Nr. 75,
17.9.1907.
165 „Volksfreund“, Nr. 77, 24.9.1907.
166 „Volksfreund“, Nr. 79, 1.10.1907.
167 „Volksfreund“, Nr. 83, 15.10.1907.
168 Neuer Theater-Almanach, 20. Jg. (1909), S. 676-678, Eintrag „Zürich, Stadttheater“; Meldeauskunft der Stadt
Zürich vom 5.2.2010: Zuzug aus Brünn am 31.8.1908 in die Feldeggstraße 90, Umzug am 1.10.1908 in die
Florastraße 48, Wegzug am 28.6.1909 nach Stuttgart.
169 Meldeauskunft der Stadt Zürich vom 5.2.2010: Wegzug am 28.6.1909 nach Stuttgart. Laut Auskunft des
Stadtarchives Stuttgart sind durch Kriegsverlust keine Meldeunterlagen der Stadt Stuttgart für die Jahre 1909 bis
1912 vorhanden; Neuer Theater-Almanach, 21. Jg. (1910), S. 637f., Eintrag „Stuttgart, Schauspielhaus“.
170 Fechner, Gisela: Ein Jahrhundert Theatergeschichte. 100 Jahre Altes Schauspielhaus Stuttgart, Stuttgart 2009,
S. 17-19.
171 Fechner: 100 Jahre Altes Schauspielhaus Stuttgart, S. 9.
172 Fechner: 100 Jahre Altes Schauspielhaus Stuttgart, S. 19-21.
173 Neuer Theater-Almanach, 22. Jg. (1911), S. 661f., Eintrag „Stuttgart, Schauspielhaus“.
174 Fechner: 100 Jahre Altes Schauspielhaus Stuttgart, S. 21.
175 Neuer Theater-Almanach, 23. Jg. (1912), S. 638, Eintrag „Stuttgart, Schauspielhaus“.
176 Passagierliste der „Vaderland“, Antwerpen ab 25.5.1912 (s. Fußn. 15).
177 Neuer Theater-Almanach, 24. Jg. (1913), S. 567, Eintrag „New York, Irving Place Theater“; Conolly-Smith,
Peter: Kulturkrieg: Direktor Christians, The Irving Place Theater and german-language drama in New York,
1913–1918. In: Not English Only, Jg. 2001, S. 48-66, S. 52.
178 Winckelmann: Das deutschsprachige Theater in New York, S. 105-113; die Schließung des Irving Place
Theater findet am 1.5.1918 statt. Vgl. Conolly-Smith, Peter: Kulturkrieg: Direktor Christians, The Irving Place
Theater, S. 48 u. 52f.
179 „The New York Times“. 4.1.1913 (Online-Archiv).
180 Neuer Theater-Almanach, 25. Jg. (1914), S. 576f., Eintrag „New York, Adolf-Philipp-Theater“.
181 Koegel, John: Adolf Philipp and Ethnic Musical Comedy in New York’s Little Germany. In: American
Music, Vol. 24, No. 3 (Autumn, 2006), University of Illinois Press, S. 267-319, S. 301f.
182 Koegel, John: Adolf Philipp and Ethnic Musical Comedy, S. 302f.; „The New York Times“. 29.1.1914
(Online-Archiv).
183 In den Jahrgängen 26 (1915) bis 36 (1925) des „Neuen Theater-Almanachs“ ist kein weiteres Engagement
von August Meyer-Eigen verzeichnet.
184 Conolly-Smith, Peter: Kulturkrieg: Direktor Christians, The Irving Place Theater, S. 54f.
185 „Monatshefte für deutsche Sprache und Pädagogik“, hrsg. v. Nationalen Deutschamerikanischen
Lehrerseminar, 17. Jg. (1916), S. 362f.
186 „Monatshefte für deutsche Sprache und Pädagogik“, 18. Jg. (1917), S. 362f.
187 Wüstenbecker: Deutsch-Amerikaner im Ersten Weltkrieg, S. 292.
188 Paroled Enemy Alien, August Meyer-Eigen. In: Investigative Reports of the Bureau of Investigation
1908–1922, Old German Files, 1909–21, Case Number: 246998, Roll Number: 659, Page: 2.
189 Volkszählung 1920 (s. Fußn. 44).
190 Meldekartei der Polizeidirektion Graz (1892–1925), Meldeauskunft der Stadt Graz zu „August Meyer
gen.(annt) Meyer-Eigen“ v. 4.9.2009: Wohnungs-Anmeldung vom 29.5.1922 „mit Frau“ in der
Morellenfeldgasse 2, Abmeldung am 14.12.1923.
191 Formular und Begleitbrief Austin Egen an AKM, 18.12.1922. In: AKM, Komponisten-Akte Austin Egen.
192 Passantrag vom 17.1.1923 (s. Fußn. 64).
193 Brief Austin Egen an AKM, 3.4.1930. In: AKM, Komponisten-Akte Austin Egen.
194 Brief AKM an August Meyer-Eigen, 23.10.1930. In: AKM, Komponisten-Akte Austin Egen.
195 Brief August Meyer-Eigen an AKM, 24.10.1930. In: AKM, Komponisten-Akte Austin Egen.
196 Brief Austin Egen an AKM, 26.11.1930. In: AKM, Komponisten-Akte Austin Egen.
197 Brief AKM an Austin Egen, 28.11.1930. In: AKM, Komponisten-Akte Austin Egen.
198 Allschlaraffische Stammrolle. Anno Uhui 72/73 [=1931/32], Edieret von Allmutter Praga, Verlag der
Allschlaraffischen Veröffentlichungen Carl Ziegenhirt in Leipzig.
199 Brief Austin Egen an AKM, 25.11.1931 u. 7.12.1931. In: AKM, Komponisten-Akte Austin Egen.
200 Brief Austin Egen an AKM, 4.3.1932. In: AKM, Komponisten-Akte Austin Egen.



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