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Paul Dorn
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Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
Mareko
So Jul 31 2011, 18:21

Dabei seit: So Jan 02 2011, 11:49
Einträge: 114
Richtig Nils, Musiker haben damals schlecht verdient. Es wäre jedoch auch denkbar, dass Paul Dorn, neben seiner Tätigkeit als Sänger/Musiker, noch Einkünfte aus anderen Quellen (Erbschaft/geschäftlichen Tätigkeiten usw.) hatte. Auf der Karte unten hat er offenbar auch synchronisiert und damit für ein zusätzliches Einkommen gesorgt.
Im "Link" von Nils findet sich diese Visitenkarte:



Wir haben also eine weitere Adresse, nur die Datierung steht nicht fest. Ist es eine Karte gegen Ende der 30er Jahre?
Viele Grüsse
Mark

[ Bearbeitet So Okt 07 2012, 19:46 ]
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Richard Herfeld
So Jul 31 2011, 18:32
Dabei seit: Fr Okt 02 2009, 00:57
Einträge: 44
Das müsste ebenfalls (wie das Foto) aus dem Buch "Künstler des Reichsrundfunks 1937/1938 sein.

Naja, die Telefonnummer hätten wir dann mal. Ruf doch mal einer an :D

[ Bearbeitet So Jul 31 2011, 18:32 ]
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berauscht
So Jul 31 2011, 18:35
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1495
Die Anschrift Zehlendorfer Damm 113 a ist gar nicht in Berlin. Sie ist in der Gemeinde Kleinmachnow. Dies erklärt auch warum Paul Dorn nach 1935 nicht mehr im Berliner Adressbuch zu finden ist.
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Formiggini
So Jul 31 2011, 19:36


Dabei seit: Di Dez 28 2010, 19:20
Einträge: 1759
Zehlendorf, das ist doch nicht allzu weit von Babelsberg/Ufa Gelände entfernt...?

Hat Dorn vielleicht seinen Wohnsitz deswegen nach Zehlendorf verlegt, um seiner Tätigkeit der Synchronisation besser nachzukommen?
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Webseite
Gast
So Jul 31 2011, 19:52
Gast
Ja, in den Jahren fuhr die S-Bahn (Linie S 1) von Berlin über Zehlendorf Keinmachnow bis Potsdam (auch UFA).

Es liegt so grob auf halber Strecke zwischen Berlin und Potsdam. Fahrtzeit dürfte kaum 15 Min gewesen sein. Die Gesamtstrecke wird in einer guten halben Stunde gefahren ( Berlin Zentrum - Potsdam Babelsberg)
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cushing1163
Mi Aug 03 2011, 19:21
Gast
Naja, die Möglichkeiten sind kurz gesagt folgende:

- Tod oder schwere Krankheit knapp nach 1942
- Auswanderung in den Kriegsjahren / nach dem Krieg: würde den kompletten Mangel an Informationen vielleicht noch am ehesten erklären
- kompletter Rückzug vom Film- und Fernsehgeschäft: gewagte These, vor allem für diese Zeit. Paul Dorns Stimme hört sich auf den 1942er-Aufnahmen noch relativ frisch an (ja, trainierte Stimmen können täuschen), aber gerade in solchen Zeiten freiwillig auf jegliches Einkommen zu verzichten, klänge zumindest für mich arg seltsam.
- Verfolgung durch das Nazi-Regime aus irgendwelchen Gründen (wegen des Glaubens kommt nicht infrage, aber vielleicht wegen unbedachter äußerungen, Deckung von Juden etc. ) - Ermordung? Fragt sich, ob das dann nicht bekannt wäre.

Wirklich ein rätselhafter Mensch, dieser Paul Dorn. Hätte er sich 1941 wohl auch nicht gedacht, dass sich siebzig Jahre später Leute über sein Geburtsdatum den Kopf zerbrechen . . . ;)


[ Bearbeitet So Okt 07 2012, 19:48 ]
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Gast
Mi Aug 03 2011, 19:46
Gast
In Kleinmachnow sieht die Bebauung noch einigermaßen alt aus. Wenn das seine letzte Adresse war, hilft es wohl nur vor Ort alte Nachbarn zu befragen, oder bei der Stadtverwaltung.

PS. Natürlich kann auch eine Kleinanzeige in einer dieser kostenlosen Wochenzeitungen helfen.

Im Internet habe ich (wie wohl auch andere) die Möglichkeiten ziemlich gründlich durch, da werden keine neuen Erkenntnisse mehr kommen.

[ Bearbeitet So Okt 07 2012, 19:49 ]
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berauscht
Mi Aug 03 2011, 19:53
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1495
Die sehr freundlichen Mitarbeiter des Archivs der Gemeinde Kleinmachnow haben leider keine Unterlagen von Paul Dorn im Melderegister mehr gefunden. Es könnten sich aber noch welche im Landesarchiv in Potsdam befinden.
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obbbs
Do Aug 11 2011, 00:24
Dabei seit: Mo Aug 08 2011, 23:10
Einträge: 33
Wer Paul Dorn eigentlich war, interessiert auch mich brennend. Das wenige, was man über ihn weiß, hab ich, in der Hoffnung auf Ergänzung, schon vor einem halben Jahr in Wikipedia zusammengetragen. Was bei Max Mensing halbwegs gut geklappt hat - Geburts- und Sterbedaten kamen zutage! - scheint bei Dorn nicht zu funktionieren. Knacken kann man sein Rätsel wohl nur über die Berliner Meldekartei, deren älterer Bestand sich im Landesarchiv Berlin befindet. Für eine Anfrage werden 10 €‚¬ fällig, eine Verwandtschaft oder ein begründetes wissenschaftliches Interesse müssen nachgewiesen werden. Darüber kämen wir wohl weiter, nur wie ist das mit der Wissenschaft?

[ Bearbeitet So Okt 14 2012, 23:58 ]
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berauscht
Do Aug 11 2011, 10:50
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1495
Paul Dorn war als Künstler eine Person des öffentlichen Lebens, daher dürfte in diesem Fall schon das öffentliche Interesse ausreichen um an Informationen aus seiner Privatsphäre zu kommen.

Ich habe schon beim Landesarchiv in Potsdam so ganz allgemein per email angefragt. Ich werde da jetzt noch mal genauer schriftlich ansuchen.
Wenn Du jetzt noch in Berlin nachfragst kommt vielleicht ja etwas heraus.



[ Bearbeitet So Okt 07 2012, 19:42 ]
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obbbs
So Aug 21 2011, 00:42
Dabei seit: Mo Aug 08 2011, 23:10
Einträge: 33
Die historische Berliner Meldekartei hat für Paul Dorn/Hagedorn keinen Treffer gebracht, sei es, weil sie nur lückenhaft überliefert ist, sei es, weil Dorn/Hagedorn nur ein Künstlername war und unser Mann in Wirklichkeit anders hieß. Die Hoffnungen, etwas herauszufinden, liegen also nun bei Dir, werter 'Berauscht'.

[ Bearbeitet Mo Jun 04 2012, 18:03 ]
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SchellackFreak
Di Sep 06 2011, 11:33
"Seitengründer"

Dabei seit: Mi Sep 16 2009, 22:06
Einträge: 481
Mit diesen Informationen ist es uns ermöglicht worden eine
kleine Biografie zu Paul Dorn zu veröffentlichen.

Ich Danke allen Mitgliedern die das Forum Tatkräftig unterstützt haben.
Die Biografie steht nun im Künstlermenü unter der Kategorie Refrainsänger bereit.
Link zur Bio: HIER KLICKEN

Gruß Yannick

PS: Wenn weitere Erkenntnisse zu Paul Dorn auftauchen, würden wir uns freuen
wenn Sie hier in den Thread oder per Mail uns zugeteilt werden

[ Bearbeitet Mo Jun 25 2018, 19:33 ]
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Webseite
Mareko
Mi Sep 07 2011, 20:07

Dabei seit: So Jan 02 2011, 11:49
Einträge: 114
Meinen besten Dank Yannick und an alle, die sich bemüht haben!
Einfach schade, dass es in Deutschland nicht auch, wie in der Schweiz, einen amtlichen Heimatort gibt. Der hätte uns alle Stationen seines Lebens aufgezeigt und sogar seine Familie bis weit in die Vergangenheit zurück verfolgen lassen (meine Familie kann ich dadurch bis ins 14. Jahrhundert ausmachen).
Viele Grüsse
Mark
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berauscht
Mo Jun 04 2012, 17:56
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1495
Hier noch ein Bild von 1938. Da schaut er schon deutlich älter aus als auf den vorigen.


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krammofoon
Di Jun 12 2012, 10:25
Schellack-Gnadenhof
Dabei seit: Mo Jun 27 2011, 20:47
Einträge: 1189
Servus :-)

viel habe ich nicht vom guten Paul Dorn, aber hier wenigstens ein Labelbild auf einer 30er-Jahre Kristall:





Gruss
Georg
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Gast
So Okt 07 2012, 19:38
Gast
Hallo Berauscht,
ich zweifle an, daß dieses Bild von 1938 ist. Dorn dürfte hier geschätzte 20Jahre älter sein, als auf den vorherigen Bildern. Wäre dieses Bild von 38, müßten die anderen Fotos um 1920 entstanden sein, was definitiv nicht der Fall ist. Das würde also bedeuten, daß Dein Bild erst in den 50ern entstand. Das es sich tatsächlich um Dorn handelt, hatle ich für durchaus wahrscheinlich. Ich habe heute ein Anfrage ans Dt.rote Kreuz geschickt, da ich auch Informationen habe, er sei im Krieg gefallen. Wie kommst Du an das Bild? wäre wirklich interessant.

Grüße
Gast
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berauscht
Mo Okt 08 2012, 10:56
"Urgestein" Autor/Moderator

Dabei seit: Mi Jan 06 2010, 21:59
Einträge: 1495
Das "Bild von 1938" stammt aus eine Radioprogramm-Zeitschrift aus dem Jahr 1938. Es ist also 1938 oder etwas früher Aufgenommen worden.
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Gast
So Okt 14 2012, 15:35
Gast
Das ganze macht mich nach wie vor stutzig. Du wirst mir sicherlich recht geben, daß zwischen den Bildern auf Seite 1 und diesem doch offenbar viele Jahre liegen müssen und die Bilder der ersten Jahre nun nicht aus den 20ern sind. Mich würde daher die ganze Seite dieser Zeitschrift interessieren.
Oder sollte es sich doch nicht um Dorn handeln - was ich nicht glaube - und es liegt ein "Druckfehler" vor....

Diese Fragen sind für mich durchaus berechtigt. Wenn wir nun alle auf dem Holzweg sind........

Ich hoffe bald was vom DRK zu hören.
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Gast
So Okt 14 2012, 15:52
Gast
Den Unterschied zwischen den Bildern finde ich zum Beispiel gar nicht so erstaunlich. Ein paar jahre Unterschied kommt schon hin.
Das sieht sicher jeder ganz subjektiv, deswegen taugt es als unbedingtes Kriterium auch nicht gut.

Das letzte Bild von 1938 ist zum Beispiel kein professionelles Bild aus dem Atelier mit (schmeichelnder) Kunstlicht-Beleuchtung.

Es scheint vielmehr bei Tageslicht aufgenommen zu sein und bei diesem sieht man schnell sehr realistisch aus - sozusagen.

Auf dem Bild von 1938 sieht er wie ein Mann mit Ende 40, um die 50 Jahre aus.

Ich habe da keine so großen Zweifel.

Gruß, Nils
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