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Grammophone in BildernGrammophongalerie


International Gramophone Board
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Foren > Musik, Tanz, Theater und Tonfilm > Musik > Sonstiges
Hund Nipper auch anderswo?
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Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, Der_Designer
Autor Eintrag
Rundfunkonkel
Mo Dez 05 2011, 12:32 Druck Ansicht
Dabei seit: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Einträge: 1073
Hallo an alle,

beim Sortieren von Elektronenröhren fand ich das hier:
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Da kam mir die Idee mal rundzufragen, wo Nipper bzw. das Logo noch überall anzutreffen war. Gab es vielleicht sogar Werbefiguren aus Porzellan zum Hinstellen?

Grüße vom RFO

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Gast
Mo Dez 05 2011, 12:44
Gast
Ja, solche Figuren aus Porzellan sind bekannt.

Nachbildungen finden sich bis heute bei Ebay im Angebot.

Gruß, Nils
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Gast
Di Dez 06 2011, 08:44
Gast
Von Firma Steiff gab es auch einen "Nipper".

Er war im Katalog als "Electrola-Fox" benannt. (Fox wohl für Foxterrier)


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gramofan
Di Dez 06 2011, 22:41
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 898
Es gibt ein ganzes Buch von über 1000 Seiten, das sich ausschließlich mit Nipper-Memorabilia beschäftigt. Da kann man die abstrusesten Dinge sehen:
Ruth Edge & Leonard Petts: The Collector's Guide to 'His Master's Voice' Nipper Souvenirs, London 1997.
nicht ganz so umfassend aber schöner bebildert:
Joan & Gastin Rolfs: Nipper Collectibles, Hortonville 2007

[ Bearbeitet Fr Mär 29 2013, 16:27 ]
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Webseite
Rundfunkonkel
Mi Dez 07 2011, 00:16
Dabei seit: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Einträge: 1073
Hallo,

oh Gott!!

Gruß

RFO
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Starkton
Fr Mär 29 2013, 14:01
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Hier ist ein schönes Halbrelief von c. 1900 mit dem HMV Motiv (Nipper lauscht dem Grammophon) unter der bekannten Inschrift "Die Stimme seines Herrn." Das massive Relief, Maße 15 x 19cm, besteht aus dem selben Material wie die Schellackplatten und wurde sehr wahrscheinlich in Hannover gepresst. Am oberen Rand sind zwei kleine Bohrungen angebracht um das Relief aufhängen zu können.

Ich gehe davon aus, dass die Deutsche Grammophon A.G., hier noch mit der alten Schreibweise "Actiengesellschaft", damit die Abbildungsgenauigkeit der damals noch ganz jungen Schellackplatte demonstrieren wollte. Interessant ist, dass die DGAG zum Vertrieb einen eigenen Kunstverlag unterhielt, über den mir weiter nichts bekannt ist.






[ Bearbeitet Mo Sep 02 2013, 20:13 ]
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gramofan
Fr Mär 29 2013, 15:11
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 898
Habe ebenfalls ein Exemplar (vor Jahren mal auf dem Flohmarkt erstanden) und mich immer gefragt, welchen Verwendungszweck das Teil wohl mal hatte? Sollte man sich das ernsthaft an die Wand hängen?
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Starkton
Fr Mär 29 2013, 15:38
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Der Verwendungszweck ist ja nicht schwer zu erraten, zumal das Bildchen ja auch einen schönen Rahmen hat. Trotzdem würde ich es nicht an dem dünnen Faden der durch die Löchlein passt aufhängen. Stell' Dir vor es fällt runter.

[ Bearbeitet Mo Sep 02 2013, 20:14 ]
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gramofan
Fr Mär 29 2013, 16:25
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 898
Na ja real sind da nur ein paar Euro futsch - sei's drum, verkaufen würde ich das sowieso nicht, das überlass' ich denn meiner (zukünftigen) Witwe *grins

[ Bearbeitet Mo Feb 17 2014, 19:13 ]
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Webseite
Starkton
Mo Feb 17 2014, 15:37
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Auf Pappe gedruckte, lebensgroße "Nipper" haben es erstaunlich oft als Requisit ins Fotostudio geschafft. Das Motiv war bald so bekannt, dass sich die Leute einen Spaß daraus gemacht haben.

Hier ist eine Fotopostkarte von etwa 1910. Auf der Rückseite steht so was ähnliches wie: Lass' Dich nicht beißen.

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Starkton
Sa Mai 09 2015, 22:09
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
gramofan schrieb ...

Na ja real sind da nur ein paar Euro futsch - sei's drum,

Das würde ich nicht sagen. Ich habe das Schellackbild mit Nipper vor kurzem für 2000 Dollar verkauft.
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Arto
Mo Mai 11 2015, 18:58
Dabei seit: Di Jan 07 2014, 01:33
Wohnort: z.Z. Dänemark
Einträge: 173
Herzlichen Gluckwunsch! Es muss wirklich in "Nipperie"-Sammelkreise etwas ganz besonderes sein. Aber Quellenwert hat der Gegenstand nur Materialzusammensetzungsweise. Ich habe das Relief nicht in Ruth Edge & Leonard Petts “The Collectors Guide to “HIS MASTER’S VOICE” NIPPER SOUVENIRS”, EMI Group Archive Trust 1997 gefunden, also genau wie “not in Bauer” oder “nicht in Lange” oder “not in Rust”.

Ich bringe hier ein anderes Relief (Gips, Ton?), dass ich nur auf Werbematerial um 1907 gesehen habe -- hier von einem Album mit 50 handschriftlichen Zeugnissen von französischen Künstler (Faksimile und Reinschrift).

Arto

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Starkton
Mo Mai 11 2015, 21:55
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Wohnort: Berlin
Einträge: 1927
Dieses Relief kenne ich. Es wurde von der DGAG, allerdings mit "Grammophon" in der deutschen Version, am 7. März 1904 als Warenzeichen angemeldet. Wenn mich meine Kenntnisse in der Mythologie nicht täuschen werden in dieser Szene Sirenen vom Grammophonklang angelockt. Eigentlich sollten sie ja mit ihrem Gesang Schiffe auf die Klippen lenken. Hier ist es andersrum!

Schöne und seltene Nipper-Sachen ziehen mich magisch an. Habe vor kurzem bei einem Händler, der Orden, Abzeichen und Medaillen aller Art anbot, folgende wunderbare "Nipperie", Durchmesser 5cm und ebenfalls aus Schellackpressmaterial, entdeckt und gleich für die Sammlung gesichert. Sozusagen als Ersatz für das Bild. Auf der Rückseite(?) der Medaille ist ein ziemlich korpulenter "Schreibender Engel." Sicher auch um 1900 entstanden und ebenfalls nicht bei Edge & Petts.


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Arto
Di Mai 12 2015, 01:03
Dabei seit: Di Jan 07 2014, 01:33
Wohnort: z.Z. Dänemark
Einträge: 173
Ei, wie herrlich! Aber auch hier ist die Spirale um den Engel nicht als Ellipsen wiedergegeben, sondern nach der herkömmlichen geometrischen Konstruktion mit Kreisbogen. Die Patentzeichnungen von Berliner haben auch daran gelitten. Danke für die schöne Photos!
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Hedensö
Di Mai 12 2015, 08:44

Dabei seit: Fr Jan 06 2012, 11:09
Einträge: 903
Tolle Stücke!
Sowas macht sich toll als Ergänzung oder Deko zur Sammlung!
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DGAG
Do Mär 22 2018, 20:00
Dabei seit: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Einträge: 169
Das einprägsame Motiv von Nipper vor dem Grammophon mit dem Untertitel "Die Stimme seines Herrn" wurde zwar erst am 11. Mai 1900 im Deutschen Reich als Warenzeichen angemeldet, aber schon einige Monate vorher für Werbezwecke genutzt.

Die Gramophone Co. bildete es erstmals auf einem ihrer Schallplattenkataloge ab, auf der Ergänzungsliste von Januar 1900. Ihre deutsche Tochtergesellschaft, die DGAG, war nur wenig langsamer. Farbige Werbepostkarten, mit und ohne "Beste Grüße der Deutschen Grammophon-Actien-Gesellschaft", zirkulierten seit mindestens April 1900.

Ich beginne mit einem Muster mit aufgestempelten Preisen für den deutschen Handel. 100 Stück kosteten demnach 2 Mark 50 Pfennig, 1000 Stück 22 Mark 50 Pfennig und 10000 Stück 200 Mark bar ohne Abzug (netto Cassa).



Auf der folgenden Karte hat sich jemand die Mühe gemacht, die rührende Geschichte der Stimme seines Herrn in der Version der DGAG, in Deutschland hieß Nipper "Fox", in gut leserlicher Handschrift aufzuschreiben. Versandt wurde die Karte im September 1900.



Hier ist der Text zum leichteren Lesen:


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alang
Do Mär 22 2018, 22:07
Dabei seit: Di Jun 12 2012, 19:52
Wohnort: Delaware, USA
Einträge: 554
Natuerlich gab's auch Nipper Figuren in verschiedenen Groessen. Hier ein Bild von einem Display der Victor Talking Machine Co, vermutlich zur Zeit der Baseball World Series. Weiss leider nicht aus welchen Jahr, aber vermutlich so um 1915 denke ich.

Andreas


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alang
Sa Mär 24 2018, 15:20
Dabei seit: Di Jun 12 2012, 19:52
Wohnort: Delaware, USA
Einträge: 554
Hier einige Nipper Memorabilia die sich bei mir mit der Zeit angesammelt haben. Diese sind allerdings neueren Datums, teilweise Werbegeschenke von RCA und teilweise einfach nur Dekostuecke made in China. Das Logo ist bei uns immer noch sehr populär.

Andreas



v
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DGAG
Sa Mär 24 2018, 16:01
Dabei seit: So Dez 31 2017, 12:30
Wohnort: Berlin
Einträge: 169
Man braucht schon eine Menge Phantasie um ein Hackmesser mit RCA und HMV in Verbindung zu bringen. Das ist jedenfalls eines der schrägsten Nipperies die ich je gesehen habe. Danke fürs Zeigen! War der Zinnkrug auch ein Werbegeschenk?
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