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Telefunken
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Rundfunkonkel
Sa Nov 26 2011, 13:27 Print View
Joined: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Posts: 1111

Telefunken Musikus Label



Telefunken Weihnachtslabel




Telefunken Label ab 1950



Telefunken Nachkriegslabel ab 1945
















Telefunken Melodia Austria:







[ Edited Do Apr 04 2013, 12:30 ]
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gramofan
Sa Nov 26 2011, 16:06
Joined: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Posts: 1054
Noch 3 Etiketten aus der Zeit kurz vor Kriegsende (wohl alle 1944/45). Bei den beiden Ersten gab es anscheinend noch ausreichend Druckfarbe - aber die Zeichen der Zeit waren schon erkannt: "Die deutsche Weltmarke" war verschwunden. Beim Dritten musste anscheinend auch schon an der Druckfarbe gespart werden.








[ Edited Di Dez 27 2011, 16:32 ]
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Aristodemo
Mo Jan 30 2012, 10:33
Joined: Sa Jan 21 2012, 01:07
Posts: 426
Die "Gesellschaft für drahtlose Telegraphie m. b. H.", Sitz in Berlin, meldete am 15.Juli 1903 die Marke TELEFUNKEN für sämmtlichein der Funkentelegraphie zur Anwendung kommenden Apparate an.

Im Jahre 1932 bot sich dem Unternehmen die Möglichkeit in die Schallplattenproduktion einzusteigen.Die Deutsche Ultraphon AG beantragte, aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten der N.V.Küchenmeister`s Internationale Ultraphon Maatschappj, Amsterdam, 1931 die Eröffnung des Vergleichsverfahrens.Die Marke ULTRAPHON wurde auf Küchenmeisters Konzern umgeschrieben, am 11.Januar 1932.(ebenso die Marke MUSICA SACRA )In den folgenden Wochen erwarb Telefunken die Schallplatten-Fabrikationsstätte und den Größten Teildes ULTRAPHON und MUSICA SACRA Repertoires.Zu diesem Zweck wurde eine 1906 gegründete Tochtergesellschaft zur Schallplatten G.m.b.H. reaktiviert.
Inserat: TELEFUNKEN/ULTRAPHON Die Übernahme der Ultraphon Marke und des Ultraphon Repertoiresdur Telefunken ist vollzogen.Herstellung und Vertrieb der Ultraphon Platten(sic!)haben wir unserer SCHALLPLATTEN GMBH Berlin SW 11, Hallesches Ufer 12/13, übertragen
Am 26.Juli 1932 erhielt sie den Namen TELEFUNKENPLATTE
Inserat vom 27.August 1932: Die Telefunkenplatten sind da !
Die Telefunkengesellschaft meldete am 19.Juli 1933 das Wortzeichen TELEFUNKEN mit erweitertem Warenverzeichnis, nun auch für Schallplatten an, eingetragen unter Nr. 460879. Der Telefunkenstern wurde für Schallplatten am 17.März 1937 im Positivdruck und am 8.April im Negativdruck eingetragen.
Telefunkenplatte meldete am 3.Oktober 1939 selbst das Bildzeichen einer stilisierten Schallplatte mit aufgelegter Viertelnote unter der Umschrift Telefunkenplattean und erhielt es am 7.Dezember 1939 eingetragen.
1937 gründete der Mutterkonzern Telefunken zusammen mit der Deutschen Bank eine "Deutsche Grammophon GmbH" als Auffanggesellschaft für die gleichnahmige Aktiengesellschaft.
1941: Die Siemens & Halske AG übernimmt unter anderem alle Anteile an der Deutschen Grammophon GmbH und überträgt die ihr gehörenden 50% am Stammkapital der Telefunken Ges. f. drahtl. Telegraphie an AEG, die damitindirekt auch die Telefunkenplatte erwarb.
Die Kriegsereignisse bringen, nach Zerstörung der Studios in und unter der Singakademie, den Geschäftsbetrieb zum Erliegen.
Der Wiederaufbau in Berlin erweist sich als schwierig, daher wird 1947 in Nortorf/Schleswig -Holstein eine Lederpressenfabrik erworben und zur Schallplattenfabrik um- und ausgebaut.1950 kommt es zu einer Zusammenfassung geschäftlicher Interessen mit DECCA, London, die zur Gründung der TELDEC-Telefunken-Decca am 10.März 1950 führt.
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Aristodemo
Mo Feb 13 2012, 22:21
Joined: Sa Jan 21 2012, 01:07
Posts: 426
Telefunken Sonderkopplung für die Wehrmacht







[ Edited Sa Mär 31 2012, 14:05 ]
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snookerbee
Mo Feb 13 2012, 23:15
"Urgestein"

Joined: Fr Apr 15 2011, 20:12
Posts: 1617


Telefunken Testpressung




[ Edited So Mär 25 2012, 12:17 ]
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Aristodemo
Mo Feb 13 2012, 23:22
Joined: Sa Jan 21 2012, 01:07
Posts: 426
Telefunken Testpressung

Ist der Take dann verwendet worden ?





TELEFUNKEN Kleinserie für die Kraußwerke in Schwarzenberg/Erzgebirge


[ Edited Sa Mär 30 2013, 18:55 ]
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snookerbee
Mo Feb 13 2012, 23:57
"Urgestein"

Joined: Fr Apr 15 2011, 20:12
Posts: 1617

Ist der Take dann verwendet worden ?


Das weiß ich leider nicht. Dazu fehlen mir die Unterlagen. Wenn ja, dann wohl im Ausland, denn der handschriftliche Vermerk "nicht f. D" könnte bedeuten "nicht für Deutschland".

Die Aufnahme stammt von Mitte September 1941. Eine Matrizenliste von Telefunken hatte ich vor längerer Zeit zusammengestellt: Link - Hier klicken

[ Edited So Mär 25 2012, 15:06 ]
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snookerbee
Di Feb 14 2012, 00:51
"Urgestein"

Joined: Fr Apr 15 2011, 20:12
Posts: 1617

Elmers Hawaiian Orkester (hier als "Elmers Hawaiis") war übrigens eine schwedische Gruppe.

NACHTRAG: Die Platte wurde 1942 in Schweden veröffentlicht.
Hier der Eintrag der National Library of Sweden.

Link - Hier klicken

----------------

Telefunken, 1942

Spår
1. Palmernas sång. Hawaiivals (Sverker Ahde)

Matrisnummer
26083

2. Hawaii serenade. Tango (Gustaf Elmer -- Ch. Byrd)

Matrisnummer
26084

Namn
Personer
Elmer, Gustaf (medverkande)

Utgivning
År/datum
1942

Utgivning
Telefunken

Utgivningsland
Sverige

Anmärkningar
Anmärkning
[Konserthuset (Lilla salen), Stockholm 16 sept 1941, utg maj 1942. S 2/42. Även på A 10385 (utg ca jan 1942).]

Exemplar
78-varvsskiva SE-24331


[ Edited So Mär 25 2012, 15:03 ]
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SchellackFreak
Sa Feb 25 2012, 14:13
"Seitengründer"

Joined: Mi Sep 16 2009, 22:06
Posts: 452
Schweizer Telefunken Label:





Telefunken Gold/rot Label -> gab es auch als Gold/blau





Gruß Yannick

[ Edited So Apr 01 2012, 15:10 ]
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Website
krammofoon
So Apr 29 2012, 17:24
Schellack-Gnadenhof
Joined: Mo Jun 27 2011, 20:47
Posts: 1197
Servus :-)

Telefunken auf schwedisch...... quasi Knäckefunken ;-)





Gruss
Georg
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Limania
So Mai 27 2012, 09:19
Joined: Mo Mai 21 2012, 15:14
Posts: 1109
Knäckefunken

Ich hab hier noch eine 30cm Platte mit sehr langer Auslaufrille.






LG Limania
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LordSlowhand
Sa Jun 30 2012, 10:34
Guest
Hier noch ein goldfarbenes Label auf weißem Grund - "Musterplatte", was immer das heißt!?


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Gast
Sa Jun 30 2012, 11:05
Guest
Diese "Musterplatten" bekamen die Händler kostenlos als Vorführplatten.
So konnten die Kunden einen musikalischen Eindruck vor dem Kauf gewinnen.
Die Kennzeichnungen sollten einen Verkauf dieser Gratis-Musterplatten verhindern.

Gruß, Nils
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snookerbee
Sa Jun 30 2012, 11:15
"Urgestein"

Joined: Fr Apr 15 2011, 20:12
Posts: 1617

Auf den handschriftlichen Etiketten ( Link - Hier klicken )steht auch "Unverkäufliche Musterplatte" drauf. Ich kann mir zumindest bei diesen Platten nicht vorstellen, daß solch optisch unfertige Etiketten als Werbematerial verwendet wurden. Vielleicht waren sie für interne Zwecke in der Plattenfirma gedacht, um z.B. einen Entscheidungsträger über das Ergebnis der Aufnahmetätigkeit zu informieren?


[ Edited Sa Jun 30 2012, 11:16 ]
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Gast
Sa Jun 30 2012, 11:31
Guest
Hallo Snookerbee,

völlig richtig, diese handschriftlichen Etiketten waren kleine Vorab-Auflagen für die Künstler, techn. Mitarbeiter, Verkausdirektoren, Aufnahmeleiter usw.
Für die Beurteilung aus ganz verschiedenen Aspekten.

Das erfolgte sinnvollerweise vor dem Druck des Etlkettes.

Auch diese Platten sollten natürlich nicht unter der Hand verkauft werden, deswegen der Hinweis.

Hab ich so gelesen - weiß nur nicht mehr wo. Ich glaube es war ein Gespräch mit dem damaligen Aufnahmeleiter Herbert Grenzebach.

Gruß, Nils
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stompy_de_luxe
Mi Jul 04 2012, 06:33
Joined: Mi Jan 11 2012, 18:15
Wohnort: Wien
Posts: 122

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stompy_de_luxe
Mi Jul 04 2012, 07:02
Joined: Mi Jan 11 2012, 18:15
Wohnort: Wien
Posts: 122

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LordSlowhand
Mi Jul 04 2012, 16:08
Guest
Gast schrieb ...

Diese "Musterplatten" bekamen die Händler kostenlos als Vorführplatten.
So konnten die Kunden einen musikalischen Eindruck vor dem Kauf gewinnen.
Die Kennzeichnungen sollten einen Verkauf dieser Gratis-Musterplatten verhindern.

Gruß, Nils


Danke für die Info.
Daraus läßt sich folgern, daß die "Musterplatten" eine eher kleine Auflage hatten?!
Gruß, Alfredo

[ Edited Mi Jul 04 2012, 16:28 ]
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Gast
Mi Jul 04 2012, 17:03
Guest
Hallo,

ja, das kann man so sagen. Aber es sind natürlich ganz genau dieselben Aufnahmen/Pressungen wie auch auf der regulären Platte.
Sie unterscheiden sich nur im Etikett.
Wenn ich die Auflage der Weißetiketten schätzen sollte: 1000 werden es mit einiger Sicherheit sein, Tendenz eher höher. Tausend größere Verkaufsstellen in Deutschland und angrenzenden Ländern wird es wohl gegeben haben.

Das gilt für die gedruckten Etiketten der Musterplatten.
Hier werden oft (gern bei Ebay) Dinge in dieses Etkett gedichtet, welche nicht den Tatsachen entsprechen.
Es sind ganz einfach nur kostenlose Platten zum Vorführen, oder Rezensionsexemplare.

Anders KANN es bei den handschriftlichen Etiketten sein. Hier ist es durchaus möglich, daß die Aufnahme doch verworfen wurde oder ein weiterer "Take" gemacht wurde.
Bei den handschriftlichen Etiketten können also vielleicht interessante, in dieser Art unveröffentlichte Dinge vorkommen.

Gruß, Nils
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