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Foren > Schellackplatten > Rund um die Platte
"Mutter"-Platte von Okeh für Export nach Deutschland
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Limania, DGAG, Der_Designer
Autor Eintrag
snookerbee
Do Apr 07 2016, 12:34 Druck Ansicht
"Urgestein"

Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 1789

Im folgenden Video wird die Restaurierung eines originalen Metall-Masters von Okeh vorgestellt, das für den Export nach Deutschland bestimmt war. Die Aufnahme "Ain't Misbehavin'" mit Louis Armstrong stammt von 1929. Für meine Begriffe ist die Noisereduktion etwas stark, aber das Video zeigt, was qualitativ noch möglich ist, wenn man solche Pressvorlangen zur Hand hat. Auf jeden Fall klingt die Restaurierung um Längen besser als die offizielle Columbia/Sony-Veröffentlichung auf CD.

Link - Hier klicken

[ Bearbeitet Do Apr 07 2016, 17:04 ]
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Willi-H-411
Do Apr 07 2016, 13:31
Dabei seit: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Einträge: 1368
Ja, solche Überspielungen zeigen, was tatsächlich in den Aufnahmerillen steckt, wenn sie nicht durch das Preßmaterial und dessen Abnutzung gelitten haben. Das hier ist aber wohl keine Preßmatrize, sondern die "Mutter-Matrize".

Auf jeden Fall ein großes Dankeschön für diesen Link.

VG Willi
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snookerbee
Do Apr 07 2016, 13:43
"Urgestein"

Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 1789
Ja, das stimmt, Willi. Es ist eine "Mutter". Bei dem Begriff Metall-Master dachte ich eher an den Master-Take. So wird es auch immer bei Wiederveröffentlichungen angegeben, wenn keine Schellackplatte verwendet wurde.
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Rundfunkonkel
Do Apr 07 2016, 22:16
Dabei seit: So Jul 03 2011, 16:48
Wohnort: Umkreis Köln
Einträge: 1088
Finde die Qualität nicht so viel besser als die "normale" Platte (liegt vor).
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snookerbee
Do Apr 07 2016, 22:43
"Urgestein"

Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 1789
@RFO: Das unterschreibe ich gern. Die Odeon-Pressungen der OKeh-Matrizen sind erstklassig.
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Willi-H-411
Fr Apr 08 2016, 13:49
Dabei seit: Mi Okt 12 2011, 11:42
Wohnort: Ruhrpott
Einträge: 1368
Vielleicht liegt es ja an der schlechteren Qualität bei youtube, aber ich hatte mal das Glück und konnte mir zwei solcher Überspielungen als flac-Datei anhören. Die Qualität, die da zu hören war, ist auf einer Schellackplatte nicht realisierbar. Das liegt einfach an dem Plattenmaterial.

VG Willi
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Arto
So Apr 10 2016, 13:36
Dabei seit: Di Jan 07 2014, 01:33
Wohnort: z.Z. Dänemark
Einträge: 189
Nach meiner Meinung liegt es hier überhaupt keine Noisereduktion vor – die Qualität kommt ausschliesslich aus der hervorragenden Oberfläche: weder Verschleiss noch Körnigkeit. Und sie ist noch besser als eine Vinylpressung, denn die Oberfläche ist viel härter. Das fast versäumbare Hintergrundszischen stammt aus drei Quellen her: das Wachs, die Graphitierung/Bronzierung und die kleinen Kupferkristalle, die in jedem galvanischen Niederschlag vorkommen.

Trotzdem bin ich enttäuscht von diesem YouTube. Es ist keine “Restaurierung eines originalen Metall-Masters von Okeh” sondern “nur” eine Abspielung. Aber auch das ist nicht ganz einfach, denn Muttermatritzen, auch wenn sie aus Kupfer sind (versilbert oder vernickelt), sind häufig nicht ganz flach (mit reinem Nickel könnte es schlimmer sein). Bei der Plattenherstellung spielt dieses keine Rolle, denn die Pressmatritze (Negativabformung der Muttermatritze) wird an der Peripherie so gezogen und gespannt, dass die verchromte Oberfläche ganz flach wird. Ich hätte also erwartet, dass man den Abspielvorgang, einschliesslich der aufwendigen Zentrierung der Platte wegen des grossen Mittellochs, gezeigt hätte. Die Mühe lohnt sich aber unbedingt!

BG, Arto
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snookerbee
So Apr 10 2016, 14:52
"Urgestein"

Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 1789
Arto schrieb ...

Nach meiner Meinung liegt es hier überhaupt keine Noisereduktion vor ...


Das kann schon sein. Ich war ja nicht dabei. Die Saxophone klingen aber, wenn sie ohne Trompete spielen, recht dumpf. Vielleicht hat ja YT den Klang beim Hochladen verändert. Jemand schreibt das auch in den Kommentaren auf der Videoseite. Die originale Datei hören zu könen wäre sehr interessant.

VG Claus
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gramofan
So Apr 10 2016, 20:57
Dabei seit: Sa Okt 01 2011, 20:32
Wohnort: bei Berlin
Einträge: 943
Arto schrieb ...

... denn Muttermatritzen, auch wenn sie aus Kupfer sind (versilbert oder vernickelt), sind häufig nicht ganz flach (mit reinem Nickel könnte es schlimmer sein). Bei der Plattenherstellung spielt dieses keine Rolle, denn die Pressmatritze (Negativabformung der Muttermatritze) wird an der Peripherie so gezogen und gespannt, dass die verchromte Oberfläche ganz flach wird.


Interessanter Hinweis! Habe lediglich eine einzige Mutter im Bestand und die ist zum Rand hin relativ wellig. Hatte mich immer gefragt, wie man denn davon eine vernünftige Pressmatritze ziehen kann. Scheint also gar nicht das große Problem gewesen zu sein.
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snookerbee
Sa Apr 16 2016, 15:21
"Urgestein"

Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 1789
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[ Bearbeitet Di Jan 02 2018, 17:51 ]
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